Frielendorf. Vor Kurzem wurde die Ohetalgemeinde im bundesweitem Projekt Regio-Twin als eine von drei Kommunen zur Teilnahme am Maßnahmen-Twinning „Kommunen setzen auf die Sonne“ ausgewählt. Neben Frielendorf sind Pölzig in Thüringen und Mörfelden-Walldorf in Südhessen mit dabei. Es sei toll, ein Teil dieses zukunftsweisenden Projekts zu sein, sagt Bürgermeister Thorsten Vaupel: „Wir freuen uns darauf, mit gutem Beispiel voranzugehen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten!“

Der Begriff Twinning entstammt der EU-Bürokratie und kann in diesem Zusammenhang wohl am besten mit „Verbindung“ übersetzt werden. Mithilfe des von RegioTwin initiierten Projektes soll im Bereich des kommunalen Klimaschutzes ein Wissenstransfer zwischen den Regionen erfolgen. „Die Grundidee des „Maßnahmen-Twinnings“ besteht darin, dass sich Kommunen bei der Umsetzung bereits erfolgreich erprobter Klimaschutzmaßnahmen unterstützen und Synergien nutzen“, erklärt Vaupel.

Schon seit längerer Zeit ist Klimaschutz in Frielendorf ein Thema. „Als Kommune möchten wir den Anteil der Sonnenenergie weiter ausbauen und so die erneuerbaren Energien stärken. Eine Dachanlage auf dem Bauhof wurde erst im vergangenen Monat in Betrieb genommen“, so das Gemeindeoberhaupt.

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Photovoltaikanlagen auf dem Dach des Rathauses und dem Wasserhochbehälter in Obergrenzebach gibt es nachgeführte Anlagen auf dem Gelände der Kläranlage in Frielendorf. „Mithilfe des Twinning-Projekts möchten wir weitere Ideen für den kommunalen Klimaschutz gewinnen“, betont Thorsten Vaupel.

Aktuelle Informationen sind auf der Projekt-Webseite www.regiotwin.de zu finden.

Frielendorfs Ansprechpartner in Sachen „Twinning“ ist Hans-Dieter Wettlaufer vom Fachdienst Planen, Bauen, Umwelt: Tel. 05684/9999-25. (pm)