„Sommer Aktiv“ – Klettern am Klosterpark

Am Mittwoch, 5. Juli 2017, fand im Klosterpark Spieskappel ein Klettern für Groß und Klein statt. Das Sommerferienmotto „Sommer Aktiv“ beinhaltet viele abwechslungsreiche Veranstaltungen. So fand das Klettern unter der Leitung von Jugendpfleger Thomas Trieschmann quasi als Startschuss für die Angebote der kommenden Wochen statt.

Bei perfekten Wetterbedingungen konnten sich die begeisterten Kinder an insgesamt vier verschiedenen Kletterstegen ausprobieren. Thomas Trieschmann, René Lamers und Lukas Viehmann zeigten viel Geduld und hatten sichtlich Spaß daran, mit den rund 30 Kindern ihre Erfolge zu feiern. Drei der vier Hindernisse konnten die Kinder ohne Hilfe, aber unter ständiger Betreuung, austesten.

Die sogenannte „Burma Bridge“ war für die ersten Schritte genau richtig. Sie befand sich ca. einen halben Meter über dem Boden und die begeisterten Kletterer sind von Schlaufe zu Schlaufe gehangelt und haben somit schnell ihre ersten Ängste am Klettern überwinden können. Neben der „Burma Bridge“ wurde noch eine sogenannte „Slackline“ angeboten. Dabei balanciert man über ein dünnes, aber etwas breiteres Seil und findet so die Balance. Hierbei konnten sich die Kinder über ihren Köpfen an einem weiteren Seil festhalten, um sich gegebenenfalls aufzufangen.


Bild: Lukas Viehmann legt das Klettergeschirr an.

Wer danach noch nicht genug hatte ist mit professionellem Equipment, welches fachmännisch von Lukas Viehmann angelegt sowie kontrolliert wurde, unter doppelter Sicherung auf einen Walnussbaum geklettert. An diesem wurden Tritt- und Griffbefestigungen angebracht, um den Aufstieg zu erleichtern. So wollte kaum ein Kind mehr vom Baum herunter steigen. Während einige ungeduldig auf die nächste Kletterrunde warteten, haben sich andere in der errichteten Riesenbaumschaukel hin und er baumeln lassen. War das Kind vom Klettern zu erschöpft, mussten auch mal die Eltern den nötigen Schwung für die Schaukel geben. Aber auch bei Ihnen ist die „Sommer Aktiv“-Veranstaltung sehr positiv angekommen und alle zeigten viel Geduld mit den kaum pausierenden Kindern.


Bild: Jugendpfleger Thomas Trieschmann sichert den begeisterten Kletterer.

In den kommenden Wochen werden noch einige Veranstaltungen unter dem Motto „Sommer Aktiv“ stattfinden. Zu finden sind die genauen Daten unter www.frielendorf.de.

Der Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises informiert über folgendes Problem: Waschbären und Füchse in Ortschaften

Bei den Städten und Gemeinden sowie beim Schwalm-Eder-Kreis gehen derzeit verstärkt Beschwerden und Anfragen wegen der Anwesenheit von Füchsen und Waschbären in den Ortsbereichen mit der Bitte um Abhilfe ein. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die zunehmend die Scheu verlierenden Tiere als Krankheitsüberträger und als Schädiger an Gebäuden und Grundstücken auftreten können.

Nachdem die hessische Umweltministerin Priska Hinz eine neue Jagdverordnung erlassen hat, dürfen beide Arten ab 01. März nicht mehr bejagt werden. Die Schonzeit für Waschbären endet am 31. Juli, die für Füchse am 15. August. Auch danach dürfen diese nicht innerhalb von Ortschaften geschossen werden.

In Ausnahmefällen ist die Erteilung einer Genehmigung zum Lebendfang für besonders geschulte Jäger durch den Landkreis möglich.

Betroffene Bürgerinnen und Bürger wenden sich bitte an ihre Gemeinde bzw. an den zuständigen Jagdausübungsberechtigten. Ausnahmegenehmigung können bei der Unteren Jagdbehörde des Schwalm-Eder-Kreises beantragt werden. Bei Vorlage entsprechender Unterlagen wird die Genehmigung nach Aussage des Ersten Kreisbeigeordneten Jürgen Kaufmann zeitnah erteilt.

Vizelandrat Kaufmann unterstützt auch die Forderung an Umweltministerin Hinz, die Jagdverordnung noch einmal zu ändern. „Es kann nicht sein, dass Hausbesitzer durch diese Verordnung verschärft, zusehen müssen, wie immense Schäden an ihrem Eigentum durch Waschbärenbefall entstehen oder Kinder nicht mehr draußen spielen dürfen, weil Füchse sich im Garten befinden.”, so Kaufmann. Die Jäger ruft er auf, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, die Tiere in ihren Jagdrevieren zu erlegen und so den Druck von den Siedlungsbereichen zu nehmen.

Weiterhin weist Kaufmann darauf hin, dass aus dem gleichen Ministerium die Biodiversität als wichtiger Schwerpunkt gesetzt ist, man aber scheinbar sehenden Auges in Kauf nimmt, dass durch die rasante Ausbreitung des nicht heimischen Waschbären und seines Fressverhaltens die Artenvielfalt gefährdet wird, indem ihm z. B. immer mehr Vogelbruten zum Opfer fallen.

Um nicht noch mehr Wild in die Siedlungsbereiche zu locken, bzw. Schäden an Gebäuden (z. B. am Dämmmaterial), an Grundstücken und Gartenanlagen zu vermeiden, sollten laut Kaufmann aber von der Bevölkerung auch folgende grundlegenden Verhaltensregeln beachtet werden:

Die Tiere sollten keinesfalls gefüttert werden.

Lebensmittelreste, wie z.B. Fleisch, Obst und Brot gehören nicht auf den Kompost.

Ferner sollte durch Schutzmaßnahmen das Eindringen in Gebäude verhindert werden. Der Auf-stieg auf das Dach kann durch Manschetten oder mit Dreivierteltrichtern an Dachrinnen gesi-chert werden. Bäume und Sträucher müssen soweit zurückgeschnitten werden, dass ein Über-springen auf das Dach nicht möglich ist. Einstiege müssen mit solidem Baumaterial verschlossen werden. Katzenklappen sollten nachts verschlossen bleiben, bzw. der eigenen Katze mittels Chip der Zugang ermöglicht werden.

Haustiere die Kontakt mit Wildtieren haben können, sollten gegen Tollwut und Staupe geimpft werden und regelmäßig Wurmkuren machen.

Die Gemeinde Frielendorf bildet erfolgreich aus

Für eine beruflich erfolgreiche Zukunft ist eine Ausbildung unabdingbar. Die Gemeinde Frielendorf bietet mit den Möglichkeiten einer Ausbildung oder Praktika mit individueller und umfassender Betreuung eine gute Voraussetzung, die Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Frau Aileen Zakostelezky, die uns seit September 2014 unterstützt, hat nach ihrer dreijährigen Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten die letzte Hürde erfolgreich gemeistert. “Wir gratulieren ihr und beglückwünschen sie im Namen aller Kolleginnen und Kollegen zur bestandenen Abschlussprüfung und wünschen ihr für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute”, sagt Bürgermeister Thorsten Vaupel. Wir freuen uns sehr, Frau Zakostelezky in ein befristetes Arbeitsverhältnis übernehmen zu können.

Bild (v.l.n.r.): Ausbilderin Swetlana Kaiser, Verwaltungsfachangestellte Aileen Zakostelezky, Bürgermeister Thorsten Vaupel

Zu den Aufgaben während und nach der dreijährigen Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten gehören die Rechtsanwendungen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen. Des Weiteren sind sie Ansprechpartner/innen für Organisationen und ratsuchende Einwohner/innen. Sie erledigen die allgemeinen Verwaltungsarbeiten in Zusammenarbeit mit den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern.

Die praktische Ausbildung wird in theoretischer Hinsicht durch den Unterricht an der Berufsschule und am Verwaltungsseminar des Hessischen Verwaltungsschulverbandes in Kassel unterstützt. Für die Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten sollten gute Deutsch- und Mathematikkenntnisse, Interesse an der EDV sowie ein gutes Sozial- und Arbeitsverhalten vorhanden sein.

Sollten Sie nach einer abwechslungsreichen und zukunftsorientierten Ausbildung wie der zur /zum Verwaltungsfachangestellten streben sowie einem erfahrenen und hilfsbereiten Team beiwohnen wollen, ist dies bei der Gemeinde Frielendorf möglich. Wir bilden aus!

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke überreichte Förderbescheid für Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) zwischen der Stadt Homberg (Efze) und der Gemeinde Frielendorf

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke übergab im Homberger Rathaus einen Förderbescheid an die Bürgermeister Dr. Nico Ritz (Homberg) und Thorsten Vaupel (Frielendorf) zur Förderung der Interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Frielendorf und Homberg (Efze). Mit dabei waren Landrat Winfried Becker, der Homberger Abteilungsleiter der Finanzdienste Ralf Debus, Michael Bühn vom Fachdienst Gremien und interne Dienste der Gemeinde Frielendorf und die Mitarbeiterinnen der Gemeinschaftskasse.

Die beiden Kommunen erhalten zusammen 50.000 € als Zuweisung aus dem Landesausgleichstock für die Bildung der Gemeinschaftskasse Homberg (Efze)-Frielendorf. Die gemeinsame  Wahrnehmung der Kassenaufgaben umfasst u.a. die Führung der laufenden Kassengeschäfte beider Kommunen  sowie das Mahnwesen und die Zwangsvollstreckung.  Mit der Zuweisung wird diese besondere interkommunale Zusammenarbeit finanziell gewürdigt und gefördert. Der Effizienzgewinn, der durch die Gemeinschaftskasse erwartet wird, soll mit dieser Summe ermöglicht werden, weshalb dieser auch bis zum vereinbarten Termin 2021 gegenüber dem Ministerium zu dokumentieren ist, sagte der Regierungspräsident.

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke dankte den Mitarbeitern beider Verwaltungen, dass sie geholfen haben, neue Kapazitäten frei zu machen. Sein Dank galt auch den beiden Bürgermeistern, „bei denen offensichtlich die Chemie stimmt“, so Dr. Lübcke. „Denn nur, wo Menschen zusammenpassen, kann Interkommunale Zusammenarbeit gelingen.“

Wichtig sei nicht in erster Linie eine Kosteneinsparung, sondern „dass Verwaltung effizient gestaltet wird und dass Wege und der Service für die Bürger besser werden“, sagte der Regierungspräsident.

„In Zeiten klammer Kommunen-Kassen sparen beide Kommunen  durch die Bündelung von Aufgaben und Kompetenzen auch Kosten ein. Die interkommunale Zusammenarbeit wird daher künftig das Kernstück bei der Verwaltungskosteneinsparung bilden“,  erklärte Frielendorfs Bürgermeister Thorsten Vaupel  den Sinn und Zweck der Interkommunalen Zusammenarbeit.

Landrat Winfried Becker freute sich, dass der Förderbescheid übergeben worden ist. Für die Interkommunale Zusammenarbeit brauche man Vertrauen. Und zwischen den Kommunen Homberg und Frielendorf sei es offensichtlich vorhanden, so der Landrat.

Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz betonte, dass die Interkommunale Zusammenarbeit zwischen beiden Kommunen auf allen Ebenen sehr gut funktioniert habe. Man sei in der Gemeinschaftskasse gut aufgestellt mit Fortbildungen der Mitarbeiter und der technischen Ausrüstung. Die 50.000 € seien schon für die neue Software des digitalen Rechnungsworkflows ausgegeben worden.

Dr. Ritz bedankte sich beim Hessischen Staatsminister Peter Beuth und beim Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke und beim  Landrat Winfried Becker dafür, „dass Sie unser gemeinsames Projekt als förderwürdig eingestuft haben.“  Man habe gemeinsam noch einiges vor und man würde sich freuen, weiterhin diese Fördermöglichkeit in Anspruch nehmen zu dürfen.

Thorsten Vaupel: „Unser nächstes Thema der Interkommunalen Zusammenarbeit ist der Bereich der Kämmerei.“

Freuen sich über den Förderbescheid, v.li.n.re.: Landrat Winfried Becker, die Bürgermeister Dr. Nico Ritz und Thorsten Vaupel, Silvia Gumbel, Helga Fenner, Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, Heike Klotzbach, Michael Bühn und Ralf Debus.
Foto: Uwe Dittmer

Der Hintergrund: Kassen werden gemeinsam verwaltet

Die Kreisstadt Homberg (Efze) und die Gemeinde Frielendorf rücken durch die gemeinsame interkommunale Zusammenarbeit enger zusammen. Die beiden Kommunen erledigen die Kassenführung gemeinsam.  Mit der vollzogenen Zusammenlegung in die Gemeinschaftskasse Homberg (Efze)-Frielendorf inklusive Vollstreckung ist der Grundstein für die weitere Zusammenarbeit beider Kommunen auf interkommunaler Ebene gelegt.  (di)

SOS – Rettungsdosen

Eine Dose, die Ihr Leben retten könnte!
Was ist „Rettung aus der Dose“?

Damit im Notfall wichtige Informationen zur Hand sind, gibt es dieses neue Angebot.

In dieser Dose wird ein Blatt mit den wichtigsten Informationen hinterlegt. Im Notfall stehen diese Daten den Helfer-Diensten zur Verfügung. Nutzen Sie dieses Angebot!

Wie funktioniert das System?

Die SOS-Dose beinhaltet das ausgefüllte Datenblatt. Die Dose wird in der Innentür des Kühlschranks gut sichtbar aufbewahrt.

Durch einen Aufkleber an der Wohnungs-/Hauseingangstür (innen) und einem zweiten an der Kühlschranktür (außen) wissen die Helferdienste sofort, dass eine SOS-Dose vorhanden ist.

Diese SOS-Dosen sind ab sofort zu einem Selbstkostenpreis von 2,00 € im Seniorenbüro der Gemeinde erhältlich.

Information und Auskunft:
Frau Ganz, Seniorenbeauftragte der Gemeinde Frielendorf, Tel. 05684 9999-41

Elektroladesäule in Frielendorf mit modernem Abrechnungssystem errichtet

FRIELENDORF. Dank der guten Zusammenarbeit und auf Initiative der Gemeinde Frielendorf wurde pünktlich zum 3. Frühlingsfest vor dem Frielendorfer Rathaus eine neue E-Ladesäule errichtet. Ermöglicht wurde die Installation der Ladesäule durch eine Förderung der EAM-Tochter Energieeffizienz kommunal mitgestalten (EKM) sowie durch Eigenleistung der Gemeinde Frielendorf.

Die neu errichtete E-Ladesäule verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von 2 x 22 kW (AC). An diesen können Elektrofahrzeuge innerhalb einer Stunde ihren Akku zu 80 Prozent aufladen.

Die Ladesäule verfügt zudem über ein modernes Zugangs- und Abrechnungssystem. Multimedial gibt es verschiedene Zugangsmöglichkeiten (beispielsweise mit RFID Karte, Ladechip oder per App über das Smartphone) der unterschiedlichsten Anbieter wie beispielsweise e-Wald, New Motion und PlugSurfing. Das hat Pilotcharakter für Nordhessen. Der Ladepunkt wird zudem überregional in den Informationsportalen im Web und auf Apps sichtbar und beworben. Bei Neuwagen werden diese Ladepunkte in den Navigationsgeräten angezeigt.

Die Firma Gespa wurde von der Gemeinde mit der Einführung des modernen Abrechnungssystems und den zuverlässigen Betrieb beauftragt. Bei der offiziellen Inbetriebnahme erläuterten die Projektpartner Gemeinde Frielendorf, vertreten durch den Bürgermeister Thorsten Vaupel, Karl-Walter Eberlein, Gespa GmbH, und Thomas Keil, Leiter EAM Regionalzentrum Mitte, die Vorteile für die Nutzer. „Die Zukunft der Mobilität ist eines der aktuellsten Themen unserer Zeit und eng damit verknüpft ist der Ausbau einer modernen Ladeinfrastruktur“, so Bürgermeister Vaupel.

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Bild: von links Hans-Dieter Wettlaufer (Fachdienstleiter Planen, Bauen, Umwelt, Gemeinde Frielendorf), Christof Mühling (EnergieNetz Mitte, Borken) und Bürgermeister Thorsten Vaupel

Hintergrund EKM

Die Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH (EKM) ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes. Die Tochtergesellschaft der EAM unterstützt unter Federführung der Kommunen konkrete Projekte der Allgemeinheit, die für einen wirksamen Klimaschutz in den Städten und Gemeinden der Region sorgen. Dazu gehört auch die Förderung der Elektromobilität. Bürger, Gewerbetreibende, Vereine, Institutionen oder die Kommunen können Förderanträge für bestimmte Projekte zum Klimaschutz an die EKM stellen. Diese prüft die Anträge und erteilt die Förderzusagen für Projekte. Die jährlich von der EAM-Tochtergesellschaft EnergieNetz Mitte GmbH zur Verfügung gestellten Fördermittel orientieren sich an der jeweiligen Einwohnerzahl der beteiligten Kommunen, in denen die EnergieNetz Mitte das eigene Strom- und Gasnetz betreibt.

Wichtiges Instrument gegen den innerörtlichen Leerstand

Gemeinde Frielendorf nutzt kommunales Immobilienportal zur Präsentation von leerstehenden Immobilien

Frielendorf – Mit Hilfe des Kommunalen Immobilienportals (KIP) betreibt die Gemeinde Frielendorf seit Kurzem ein eigenes Internetportal zur Präsentation der örtlichen Immobilienangebote. Neben der Gemeinde können auch Bürger und Immobilienmakler Angebote einstellen.

„Mit dem neuen Immobilienportal bieten wir unseren Bürgerinnen und Bürgern einen bisher nicht dagewesenen Service per Internet an und unternehmen gleichzeitig etwas gegen den innerörtlichen Leerstand“, stellt Bürgermeister Thorsten Vaupel heraus. Die neue Plattform ist das ideale Instrument, um auf das vielfältige Immobilienangebot in Frielendorf aufmerksam zu machen, weshalb man sich für die Lösung KIP des Immobilienportals „wunschimmo.de“ entschieden habe, die den hessischen Kommunen aufgrund einer Kooperation mit der Hessen Trade & Invest GmbH kostenfrei zur Verfügung steht.

Auch Privatpersonen können Objekte inserieren

Mithilfe von KIP kann die Gemeinde Frielendorf die kommunalen Immobilien individuell darstellen und online vermarkten. Die Verwaltung erhofft sich dadurch eine erhöhte Nachfrage nach den kommunalen Liegenschaften, erlaubt es aber auch gleichzeitig privaten und gewerblichen Immobilienanbietern, Objekte im KIP zu präsentieren. Diese erscheinen sogar zusätzlich noch im Immobilienportal „wunschimmo.de“, welches mehr als einer halben Million Besucher pro Monat erreicht. Bürgermeister Thorsten Vaupel sieht das neue Portal als einen einzigartigen Bürgerservice: „Umzugswillige Bürgerinnen und Bürger, aber vor allem auch potenzielle Neubürgerinnen und Neubürger können sich auf der neuen Plattform umfassend über den Immobilienmarkt in Frielendorf informieren und dank eines elektronischen Anfrageformulars direkt mit dem jeweiligen Anbieter in Kontakt treten.“

Effektives Standortmarketing

„Mit KIP können wir unsere Gemeinde vor allem potenziellen Neubürgerinnen und Neubürgern sowie Investoren umfassend präsentieren“, erläutert Bürgermeister Vaupel. Denn durch individuelles Bild- und Textmaterial, das in das KIP eingebunden wurde, kann sich der Interessent mit einem einzigen Klick über die Besonderheiten in Frielendorf und über infrastrukturelle Eckdaten informieren. Im Bereich Gewerbe finden Besucher der Seite Informationen zu verfügbaren Gewerbeflächen und -immobilien vor Ort, was nach Vaupel die Firmenansiedlung deutlich erleichtern wird.

Für mögliche Mieter, Eigentümer, Bauherren oder Pächter genügt damit in Zukunft der Besuch einer einzigen Seite, um bestens über interessante Immobilienangebote in Frielendorf informiert zu sein.

Das kommunale Immobilienportal Frielendorf ist unter http://www.kip-hessen.de/frielendorf oder über die Homepage der Gemeinde zu erreichen.

Hinweise zum Räum- und Streudienst

Witterungsbedingt möchten wir kurz die Aufgaben des Bauhofes der Gemeinde Frielendorf im Winterdienst darstellen:

Für den Winterdienst der Gemeinde Frielendorf stehen drei Fahrzeuge zum Räumen und Streuen für die sechzehn Ortsteile zur Verfügung.

LKW Mercedes Benz ATEGO 1530 mit Allradantrieb und einer Motorleistung von 299 PS (220 kW)

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Kommunalschlepper Deutz-Fahr Agrotron TTV 420

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Kleinkommunaltraktor John Deere 3045R

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Für das jeweilige Einsatzgebiet ist in den Räum- und Streuplänen festgelegt, nach welcher Reihenfolge der Winterdienst geleistet wird. Die Fahrzeuge rücken vom Bauhof  in Ihre jeweiligen Bezirke aus. Die Tour ergibt sich hierbei aus der Gefährdung, z. B. Gefällestrecken, Höhenlagen etc.

Darüber hinaus werden drei Kolonnen zu jeweils zwei Beschäftigten eingesetzt, um Bushaltestellen und Gehwege vor gemeindeeigenen Grundstücken von Schnee sowie Glätte zu befreien.

Zur Ausführung des Winterdienstes ist anzumerken, dass oft nicht gleichzeitig geräumt und gestreut wird. Hier will man einerseits Kosten sparen und andererseits eine anhaltende „Matschbildung“ vermeiden.

Bei Schneefall wird gleichzeitig geräumt und gestreut und bei Eisregen sowie sonstiger Glatteisbildung werden die Gemeindestraßen mit Salz gestreut.

Auch die Anliegerinnen und Anlieger der Straßen haben die Schnee- und Glättebekämpfung auf den Gehwegen durchzuführen. Als Gehwege im Sinne der Straßenreinigungssatzung sind die für den Fußgängerverkehr ausdrücklich bestimmten und äußerlich von der Fahrbahn abgegrenzten Teile der Straße, ohne Rücksicht auf ihren Ausbauzustand und auf die Breite der Straße (z. B. Gehwege, unbefestigte Gehwege, Seitenstreifen) sowie räumlich von einer Fahrbahn getrennte selbständige Fußwege. Soweit in verkehrsberuhigten Bereichen Gehwege nicht vorhanden sind, gilt als Gehweg ein Streifen von 1,5 m Breite entlang der Grundstücksgrenze.

Der Schnee darf jedoch nicht auf die Straße geworfen werden!

Soweit die Ablagerung des zu beseitigenden Schnees und der Eisstücke auf Flächen außerhalb des Verkehrsraumes nicht zugemutet werden kann, darf der Schnee auf Verkehrsflächen nur so abgelagert werden, dass der Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird.

Neben Fußgängerüberwegen, Straßenkreuzungen und Straßeneinmündungen darf Schnee und Eis nur bis zu einer Höhe angehäuft werden, die Sichtbehinderungen für den Fahrzeugverkehr auf den Fahrbahnen ausschließen.

Wir bitten alle Mitbürgerinnen und Mitbürger beim Winterdienst mitzuwirken und bitten gleichzeitig um Verständnis, dass unsere Räumdienste nicht an allen Stellen gleichzeitig den Winterdienst durchführen können.

Neues Zugpferd für den Bauhof der Gemeinde Frielendorf – 20 Jahre alter Unimog wird ersetzt

Die Beschäftigten des Bauhofes können sich über ein neues Zugpferd in Kommunalorange freuen. Die Gemeinde Frielendorf hat einen neuen geländegängigen LKW angeschafft.

Es handelt sich hierbei um ein Fahrzeug der Marke Mercedes Benz ATEGO 1530 mit Allradantrieb und einer Motorleistung von 299 PS (220 kW) sowie der Schaltautomatik „PowerShift“.

Dieses Fahrzeug ersetzt den in die Jahre gekommenen Unimog, der in seinen fast 21 Dienstjahren mit einer Fahrleistung von 211.000 km wertvolle Dienste geleistet hat.

Bürgermeister Thorsten Vaupel ließ es sich nicht nehmen, pünktlich vor dem bevorstehenden Winterdienst den Schlüssel für den neuen LKW persönlich an die Kolleginnen und Kollegen des Bauhofes zu übergeben.

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Neues Zugpferd für den Bauhof der Gemeinde Frielendorf: (von links) Christian Reuter (Bauhof), Bürgermeister Thorsten Vaupel, Heiko Ille (Bauhof) und Hans-Dieter Wettlaufer (Fachdienstleiter Planen, Bauen, Umwelt) bei der Übergabe des LKW. Foto: Gemeinde Frielendorf

Der neue LKW ist mit einem hochwertigen Meiler-Kipper sowie einer Winterdienst-Vorrüstung ausgestattet. Zudem wurde für das Fahrzeug eine Winterdienstausstattung erworben. Diese beinhaltet einen Aufsatztellerstreuer in Modulbauweise mit 4 m³ Ladevolumen sowie einen Mehrschar-Schwinglenker-Schneepflug der Fa. Epoke. Letzterer ist mit einem zusätzlichen Schild versehen, das verhindert, dass der geräumte Schnee bei höheren Geschwindigkeiten auf die Frontscheibe des Fahrzeugs geworfen wird und so die Sicht der Fahrer behindert.

Die Kosten für den LKW beliefen sich auf rd. 110.000 Euro. Für die neue Winterdienstausrüstung wurden nochmals rd. 35.000 Euro investiert.

„Nach intensiver Suche haben wir eine kostengünstige Alternative zu einem Unimog gefunden und dadurch die veranschlagten Haushaltsmittel für den Unimog-Ersatz bei weitem nicht voll verausgabt“, freute sich Bürgermeister Vaupel. Für einen gleichwertigen Unimog ohne Winterdienstausrüstung hätten allein ca. 155.000 Euro investiert werden müssen.

Somit ist es den Beschäftigten des Bauhofes nun möglich – ohne Salz nachzuladen – eine komplette Tour durch die Flächengemeinde mit ihren 16 Ortsteilen im Winterdienst zu erledigen. Das spart Zeit und Kosten. Außerhalb des Winterdienstes steht der LKW mit einer kippbaren Ladefläche für die Arbeiten im Hoch- und Tiefbau sowie der Grünanlagen- und Landschaftspflege zur Verfügung.

2.500 Euro für den Bürgerbus Frielendorf

„Anstelle von Weihnachtsgeschenken an unsere Kundinnen und Kunden wollen wir in diesem Jahr die Gemeinde Frielendorf mit einer Spende für den Bürgerbus unterstützen“, erläuterten Peter und Alexander Lingelbach das Motiv für die großzügige Spende.

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2.500 Euro für den Frielendorfer Bürgerbus: von links Michael Bühn (Büroleiter), Peter Lingelbach (Lingelbach Automaten), Thorsten Vaupel (Bürgermeister) und Alexander Lingelbach (Lingelbach Automaten) bei der Übergabe der Spende in Frielendorf. Foto: Gemeinde Frielendorf

Seit dem 1. September 2016 ist der Bürgerbus in der Gemeinde Frielendorf unterwegs. Er dient dazu, allen Einwohnerinnen und Einwohnern Mobilität zu ermöglichen. Die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer holen auf Anmeldung die Fahrgäste aus den Ortsteilen der Großgemeinde ab und bringen sie in den Kernort. Dadurch haben auch die weiter von dem Kernort entfernt wohnenden Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Besorgungen selbstständig zu erledigen.