Gemeinde Frielendorf investiert stetig in den kommunalen Fuhrpark

Neues Gespann bewährt sich bereits in der Praxis

Frielendorf. Bereits vor der Corona-Pandemie wurde auf dem Bauhof der Gemeinde Frielendorf ein neuer Kommunaltraktor in Betrieb genommen. Der Traktor in kompakter Bauweise ist mit einem Industriefrontlader und einem Forstkran ausgestattet. Zusammen mit einem 8-Tonnen-Anänger mit Laubgitteraufsatz wird das neue Gespann überwiegend in der Landschafts-, Park- und Gartenpflege eingesetzt. Durch den Forstkran mit Reisig- und Erdgreifer sowie Funkfernsteuerung werden die Mitarbeiter/-innen bei der Entsorgung von Abfällen und Laden von sonstigen Materialien aller Art körperlich erheblich entlastet. Aufgrund der Ausstattung mit einer sog. „Kommunalplatte“ ist auch der Einsatz im Winterdienst vorgesehen. Hierfür wurde ein neues Federklappen-Räumschild beschafft. Die „Kommunalplatte“ ermöglicht ebenfalls den Anbau des im vergangenen Jahr beschafften Kehrbesens mit Wassertank.

BU: Kommunaltraktor Deutz 5100 G mit Industriefrontlader der Fa. Stoll, Forstkran der Fa. Scheifele und 8-Tonnen-Anhänger der Fa. Brantner in kommunalorange

„Diese Beschaffung ist ein weiterer wichtiger Baustein eines modernen und leistungsfähigen kommunalen Baubetriebshofes“, so Bürgermeister Thorsten Vaupel. (pm)

Aktuelle Information zum Coronavirus (COVID-19) – Einschränkungen bei der Nutzung der kommunalen Infrastruktur sowie weitere zwingend notwendige Maßnahmen

Der Ausbruch des Coronavirus (COVID-19) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einer globalen Pandemie erklärt. In der vergangenen Woche hat COVID-19 den Schwalm-Eder-Kreis und somit nun definitiv auch die Gemeinde Frielendorf erreicht Diese Pandemie hat sich gerade in den letzten Tagen sehr schnell entwickelt. Dies hat Auswirkungen auf das gesamte öffentliche Leben. Hauptaufgabe wird es nun sein, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und mögliche Infektionsketten zu unterbrechen. Je langsamer sich das Virus ausbreitet, desto besser. Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung mussten Einschränkungen bei der Nutzung der kommunalen Infrastruktur sowie weitere zwingend notwendige Maßnahmen vorgenommen werden. Tagesaktuelle Informationen können auf der Homepage der Gemeinde Frielendorf www.frielendorf.de unter „Aktuelles“ eingesehen werden.

„Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Frielendorf um Verständnis und ihre Mithilfe. Es gilt nicht in Panik oder Hysterie zu verfallen, sondern der zunehmend kritischen Situation mit Ruhe und Besonnenheit zu begegnen. Unser aller Verhalten bestimmt die Ausbreitung der Pandemie“, so Bürgermeister Thorsten Vaupel.

Die Gemeindeverwaltung Frielendorf ist jederzeit unter der Rufnummer 0 56 84/99 99 – 20 erreichbar.

Die Öffnungszeiten des Rathauses sind ab Montag, 16. März 2020, wie folgt:

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag 08:00 – 12:00 Uhr
Donnerstag 15:00 – 18:00 Uhr

Diesbezüglich wurde eine abgegrenzte Besucherzone eingerichtet, die ausschließlich über den „barrierefreien Eingang“ zu erreichen ist. Der Kontakt erfolgt dann durch die Glasscheibe des Bürgerbüros.

Bürgermeister Thorsten Vaupel betont: „So wollen wir verhindern, dass die Gemeindeverwaltung durch etwaige Quarantänemaßnahmen in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt wird“, er wünscht Gesundheit und appelliert an alle Mitmenschen: „Bleiben Sie solidarisch – halten Sie sich bitte an die derzeitigen Beschränkungen!“. 

Aktuelle Information zum Coronavirus (COVID-19)

Auf dieser Seite haben wir für Sie einige wichtige Informationen zum neuartigen Coranavirus zusammengestellt. Tagesaktuelle Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Schwalm-Eder-Kreises:

www.schwalm-eder-kreis.de

Flyer des Schwalm-Eder-Kreises: Information Coronavirus COVID-19

SCHLIESSUNG VON EINRICHTUNGEN, BETRIEBEN, BEGEGNUNGSSTÄTTEN UND EINSTELLUNG VON ANGEBOTEN

Die Hessische Landesregierung hat die Schließung von Einrichtungen, Betrieben, Begegnungsstätten und die Einstellung von Angeboten ab Mittwoch, 18. März 2020, beschlossen und mit Verordnung vom 22. März 2020 aktualisiert. 

Die Beschränkungen gelten nicht für den Lebensmitteleinzelhandel, den Futtermittelhandel, die Wochenmärkte, den Direktverkauf vom Lebensmittelerzeuger, die Reformhäuser, Feinkostgeschäfte, Geschäfte des Lebensmittelhandwerks, Getränkemärkte, Banken und Sparkassen, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Poststellen, Waschsalons, Tankstellen und Tankstellenshops, Reinigungen, Kioske, Tabak- und E-Zigarettenläden, den Zeitungsverkauf, die Blumenläden, Tierbedarfsmärkte, Bau- und Gartenbaumärkte (entscheidend ist der Schwerpunkt im Sortiment)Die Hessische Landesregierung hat am Freitag, 20. März 2020, weitere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus beschlossen und den Großhandel sowie den Online-Handel.

SCHLIESSUNG VON RESTAURANTS UND GASTSTÄTTEN SOWIE
ANSAMMLUNGEN, VERSAMMLUNGEN UND VERANSTALTUNGEN

Die Hessische Landesregierung hat am 22. März 2020  weitere Schutzmaßnahmen beschlossen und die bisherigen Regelungen verschärft.

Diese betreffen die Begrenzung sozialer Kontakte sowie die Schließung von Restaurants und Gaststätten. Speiseabgaben und Lieferdienste bleiben unberührt.  In Hessen dürfen sich ab sofort nur noch Gruppen von maximal zwei Personen gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten. Ausnahmen sind nur dann erlaubt, wenn die Personen zu einem gemeinsamen Hausstand zählen. Ausgenommen von der Zwei-Personen-Begrenzung in der Öffentlichkeit sind zudem Personengruppen, die geschäftlich und dienstlich notwendigerweise gemeinsam unterwegs sein müssen. Auch Busse und Bahnen sind naturgemäß von der Regelung ausgenommen. Sie können also weiter genutzt werden. Auch die Abiturprüfungen in Hessen können weiterlaufen. Auch Blutspenden sind weiterhin erlaubt. Dabei sind die Hygienevorschriften zu beachten.

Untersagt sind z. B. auch Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen.

Die Maßnahmen dienen der Eindämmung der Ansteckungsgefahr in Hessen. 

Bitte führen Sie nach wie vor eine Anwesenheitsliste bei Versammlungen und Veranstaltungen:

Anwesenheitsliste

Unabhängig von dieser zwingenden Vorgabe bitten wir dringend darum, alle Zusammenkünfte, ob öffentlicher oder privater Natur, auf die Notwendigkeit hin zu überprüfen und zum Schutze Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger abzusagen.

Bitte entnehmen Sie nähere Informationen den aktuellen Verordnungen:

Dritte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 14. März 2020 in der Fassung vom 30. März 2020

Vierte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 17. März 2020 in der Fassung vom 30. März 2020

Den aktuellen Stand der Verordnungen und weitere Informationen der Landesregierung finden Sie auch unter:

http://www.corona.hessen.de

ERGÄNZENDE ALLGEMEINVERFÜGUNGEN DES SCHWALM-EDER-KREISES

In Ergänzung zu den Verordnungen des Landes Hessen hat der Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreis am 2. April 2020 folgende Allgemeinverfügungen erlassen:

Allgemeinverfügung „Abläufe im Einzelhandel“

Für die oben genannten Betriebe hat der Landkreis neue Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen erlassen. Danach darf je angefangener Verkaufsfläche von 20 Quadratmetern darf nur maximal eine Kundin oder ein Kunde in den Verkaufsraum eingelassen werden. Verlassen Personen den Verkaufsraum, dürfen Personen in gleicher Zahl eingelassen werden. Jede Person hat einen Einkaufswagen zu benutzen, wobei die Anzahl der Einkaufswagen auf die Anzahl der maximal zulässigen Personenzahl zu begrenzen ist. Zwischen den Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Ist dies nicht zu gewährleisten, muss die Kontaktzeit auf das absolut notwendige Minimum begrenzt werden, darf aber 15 Minuten nicht überschreiten. Dies gilt auch für Kontakte des Personals untereinander. „Hamsterkäufe“ sind mit der neuen Allgemeinverfügung ebenfalls verboten.

Allgemeinverfügung des Kreisausschusses des Schwalm-Eder-Kreises über Schutzmaßnahmen bei Zusammenkünften jeglicher Art gegen die Verbreitung von SARS-CoV-2 vom 2. April 2020

Allgemeinverfügung „Durchführung von Trauerfeiern und Beerdigungen“

Trauerfeiern und Beerdigungen sollen im engsten Familien- beziehungsweise Freundeskreis stattfinden. Als Zielvorgabe wird eine Zahl von fünf Personen angesehen. Die absolute nicht überschreitbare Obergrenze liegt bei 20 Personen einschließlich Pfarrer, Beerdigungsinstitut und Sargträger. Die Trauerfeiern dürfen nicht in geschlossenen Räumen stattfinden und die teilnehmenden Personen müssen ebenfalls einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander halten, ausgenommen hiervon sind Personen des gleichen Haushalts.

Allgemeinverfügung des Kreisausschusses des Schwalm-Eder-Kreises über Schutzmaßnahmen bei Trauerfeierlichkeiten und Beerdigungen gegen die Verbreitung des SARS-CoV-2 vom 2. April 2020

HÄUSLICHE QUARANTÄNE – WAS IST ZU BEACHTEN?

usliche Quarantäne

Flyer Quarantäne

Wichtige Hinweise zur Entsorgung von Abfällen aus Quarantäne-Haushalten

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus kommt es unweigerlich zu Einschränkungen im Dienstbetrieb bei den Einrichtungen der Gemeinde Frielendorf.

RATHAUS

Die Öffnungszeiten des Rathauses sind ab Montag, 16. März 2020, wie folgt:

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag
08:00 – 12:00 Uhr
Donnerstag
15:00 – 18:00 Uhr

Bitte ausschließlich den „barrierefreien Eingang“ benutzen.

Bevor Sie jedoch das Rathaus aufsuchen, können Sie uns telefonisch oder per E-Mail kontaktieren, um zu klären, ob ein persönlicher Besuch in der Gemeindeverwaltung notwendig ist. Die Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, sich zunächst an der Information im Erdgeschoss zu melden. Ein Betreten der einzelnen Fachabteilungen ist aus Infektionsschutzgründen zurzeit leider nicht möglich.

So wollen wir verhindern, dass die Gemeindeverwaltung durch etwaige Quarantänemaßnahmen in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt wird. Wir bitten um Verständnis für diese notwendigen Maßnahmen.

BAUHOF

Die Annahmestelle für Grünabfälle und Bauschutt ist ab sofort bis auf weiteres geschlossen.

KINDERTAGESSTÄTTEN

Für weitere Informationen zur Schließung der Kindertagesstätten ab Montag, 16. März 2020 klicken Sie bitte hier.
ACHTUNG:
Update am 17. März 2020, 14:20 Uhr (Änderung des anspruchsberechtigen Personenkreises für die Notbetreuung.)
Update am 16. März 2020, 9:05 Uhr (Ergänzende Unterlagen zur Anmeldung.)
Update am 20. März 2020, 23:26 Uhr (Änderung des anspruchsberechtigen Personenkreises für die Notbetreuung. Weiterhin ist es ab sofort ausreichend, wenn nur ein Elternteil bspw. als Einsatzkraft bei Polizei oder Feuerwehr bzw. im Gesundheitswesen oder im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeitet.)
—————–Alle Updates sind in den Formularen berücksichtigt.—————–

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

https://soziales.hessen.de

Zweite Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 13. März 2020 in der Fassung vom 20. März 2020

Hierfür gibt es bei der Kreisverwaltung während der Öffnungszeiten eine Hotline, die Sie unter 05681 775-222 erreichen.

DORFGEMEINSCHAFTSHÄUSER

Die Dorfgemeinschaftshäuser sind ab sofort geschlossen.

FRIEDHOFSHALLEN

Die Friedhofshallen sind ab sofort geschlossen.

JUGENDCLUBS

Die Jugendclubs sind ab sofort geschlossen.

BÜCHEREI

Die Bücherei ist ab sofort geschlossen.

FEUERWEHRHÄUSER

Die Feuerwehrhäuser sind ab sofort geschlossen und dürfen nur noch durch die Feuerwehren zu Einsätzen und notwendigen Wartungsarbeiten genutzt werden.

BÜRGERBUS

Die Bürgerbusfahrten werden vorübergehend eingestellt. Sollten Sie Hilfe benötigen, können Sie sich telefonisch unter 05684 9999-20 an uns wenden.

WELLNESSPARADIES AM SILBERSEE

Das WellnessParadies ist ab sofort geschlossen.

SPORT- UND SPIELPLÄTZE

Sport- und Spielplätze sind ab sofort geschlossen.

HOTLINES UND RUFNUMMERN

Hotlines des Schwalm-Eder-Kreises: Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr | Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr

Gesundheitliche Fragen: 05681 775 123

Erziehung und Betreuungsfragen von Kindern und Jugendlichen: 05681 775-222

Betriebe und Unternehmen: 05681 775-485

Hotline des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration: 0800 555 4 666

Außerhalb dieser Zeiten berät der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Rufnummer 116 117

Auch wir stehen Ihnen unter der Rufnummer 05684 9999-20 jederzeit gern zur Verfügung.

Stand: 03.04.2020 – 12:44 Uhr

Pressemeldung Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises – Empfehlung des Gesundheitsamtes

Rückkehrer aus COVID-19-Risikogebieten sollen bei Krankheitssymptomen in jedem Fall zuhause bleiben.
Gesundheitsamt empfiehlt weitere Maßnahmen zur Eindämmung von Infektionen
Das Gesundheitsamt des Schwalm-Eder-Kreises fordert alle Rückkehrer aus sogenannten Risikogebieten, besonders aus Italien auf, sehr genau zu prüfen, ob Krankheitssymptome vorliegen. Ist dies der Fall sollen sie wenn möglich zu Hause bleiben und direkte Kontakte vermeiden sowie sich dringend mit dem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt telefonisch in Verbindung zu setzen.

Dabei ist es egal, ob das Risikogebiet im Ausland oder innerhalb Deutschlands liegt. Die Einstufung zum Risikogebiet wird tagesaktuell vom „Robert Koch Institut“ vorgenommen und ist im Internet auf der Homepage des Schwalm-Eder-Kreises als Link eingestellt.
Aus Sicht von Experten ist es nach wie vor dringend notwendig, die weitere Ausbreitung von Infektionen einzudämmen und im besten Fall zu unterbinden. Das gelingt aber nur, wenn alle Bürgerinnen und Bürger die aktuelle Situation ernst nehmen und sich an die von Experten vorgegebenen Regeln halten.
„Grundsätzlich gilt für alle Menschen die aus Risikogebieten zurückkommen, dass sie sich auch ohne auffällige Symptome telefonisch bei ihrem zuständigen Hausarzt oder dem Gesundheitsamt melden sollen, um nach einer medizinischen Beratung zu entscheiden, ob ein Abstrich notwendig ist und häusliche Quarantäne eingehalten werden muss“, so Dr. Ulrich Klinge, Leiter des Gesundheitsamtes im Schwalm-Eder-Kreis.
Experten warnen bei einer weiteren explosionsartigen Infektionsrate davor, dass das Gesundheitssystem an seine Grenzen kommen wird. Sowohl Hausarztpraxen als auch Krankenhäuser müssen neben den wegen dem Coronavirus auflaufenden Behandlungen auch die herkömmliche Gesundheitsversorgung aufrecht erhalten. Das gilt insbesondere auch im Hinblick auf die aktuell um sich greifende Grippewelle.
„Sobald eine Infektion durch einen Abstrich festgestellt wird, müssen wir die vorhergehenden sozialen Kontakte der infizierten Person nachverfolgen und diese Menschen ebenso in häusliche Quarantäne schicken“, so Dr. Klinge weiter.
Daher fordert das Gesundheitsamt des Schwalm-Eder-Kreises alle Organisatoren und Veranstalter von Zusammenkünften auf, ab sofort Teilnahmelisten zu führen und diese aufzubewahren, sodass im Falle einer nachträglich festgestellten Infektion die Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt schnell ausfindig gemacht werden können.
„Die aktuellen Maßnahmen sind mit anderen Landkreisen abgestimmt und folgen der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgegebenen Strategie, den Schwerpunkt auf die Unterbrechung von Infektionsketten zu legen. Wir bitten alle betroffenen Men-schen im Schwalm-Eder-Kreis um Verständnis“, so Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann.

Wehrführer Gerd Itzenhäuser für 25-jähriges Dienstjubiläum als Ehrenbeamter geehrt

v. l. n. r.: Stellv. GBI Michael Bühn, Wehrführer Gerd Itzenhäuser, Bürgermeister Thorsten Vaupel

Auf sein 25-jähriges Dienstjubiläum als Ehrenbeamter konnte Gerd Itzenhäuser von der Freiwilligen Feuerwehr Leimsfeld/Schönborn zurückblicken. Gerd Itzenhäuser trat am 1. März 1986 in die Jugendfeuerwehr ein und ist seit 1. Januar 1989 Mitglied der Einsatzabteilung der damaligen Ortsteilfeuerwehr Leimsfeld der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Frielendorf. Nach Erlangung der erforderlichen Qualifikation war er zunächst Stellvertretender Wehrführer und ist seit 14. Januar 1995 ununterbrochen Wehrführer der inzwischen fusionierten Feuerwehr Leimsfeld/Schönborn. Kürzlich erhielt er zu diesem seltenen Jubiläum von seinem Dienstherrn Bürgermeister Thorsten Vaupel im Beisein des Stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Michael Bühn eine Dankurkunde und eine Jubiläumszuwendung. Bürgermeister Vaupel betonte in seiner Laudatio, dass diese langjährige Tätigkeit als Ehrenbeamter gar nicht genug zu würdigen sei. Er lobte die hohe Kreativität und Motivation sowie das Pflichtbewusstsein des Jubilars und verband den Wunsch auf eine weiterhin so gute Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde. Die Kontinuität in der Wehrführung sei zudem ein Erfolgsgarant für die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr Leimsfeld/Schönborn.

Aufhebung Ausschluss des Gemeingebrauchs und des Eigentümer- und Anliegergebrauchs im Hinblick auf die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern im Schwalm-Eder-Kreis

Der Schwalm-Eder-Kreis hat bekanntgegeben, dass aufgrund der Niederschläge in den vergangenen Wochen die Allgemeinverfügung zum Ausschluss des Gemeingebrauchs und des Eigentümer- und Anliegergebrauchs im Hinblick auf die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern im Schwalm-Eder-Kreis vom 13. August 2019 auf Grundlage des § 100 Absatz 1 des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz – WHG) in Verbindung mit § 65 des Hessischen Wassergesetzes (HWG) sowie den §§ 25, 26, 33 WHG und 19 Absatz 3, 21 Absatz 1 HWG mit Wirkung zum 1. Dezember 2019 aufgehoben wurde.

„Großartiges Engagement für das Miteinander von Generationen“ Sozial- und Integrationsminister Kai Klose ehrt die Preisträger des Wettbewerbs „Aktion Generation – lokale Familien stärken“

„Großartiges Engagement für das Miteinander von Generationen“ Sozial- und Integrationsminister Kai Klose ehrt die Preisträger des Wettbewerbs „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ Wiesbaden. Sozial und Integrationsminister Kai Klose zeichnet heute im Rahmen einer Feierstunde die Preisträger des Wettbewerbs „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ aus. Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr bereits zum fünften Mal ausgeschrieben. „Der Begriff „lokale Familie“ beschreibt ein Netzwerk, das über die Verwandtschaft hinausgeht und das Zusammenleben mehrerer Generationen einschließt. Mit der „Aktion Generation“ zeichnen wir Kommunen sowie Vereine, Verbände, Kirchen und Institutionen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen aus, die sich dieser Aufgabe stellen und Initiativen starten, um den sozialen Zusammenhalt zwischen den Generationen zu stärken“, erklärt Klose. Projekte und Maßnahmen, die lokale Familien stärken werden vor dem Hintergrund, dass die traditionellen sozialen Netzwerke immer seltener vorhanden sind, in Zukunft immer wichtiger. Oftmals sind Familienangehörige weit weg oder nicht mehr vorhanden. „Unser Ziel ist es daher, sozialräumliche und nachbarschaftliche Netze zu stärken“, betont der Minister.

Die Projektkonzepte der Preisträger 2019 werden diesem Anspruch gerecht. Es sind Projekte, die Aktionen zwischen den Generationen fördern, Netzwerke neu knüpfen oder Bewährtes miteinander verbinden. Dazu werden vorhandene kommunale Strukturen genutzt, miteinander verknüpft und möglicherweise neu ausgerichtet, sowie haupt- und ehrenamtliche Angebote miteinander verbunden.

Zudem gab es in diesem Jahr wieder zwei bewusst ausgewählte Themenschwerpunkte: „Bewegung“ und „Mobilität“. „Bewegung ist eine hervorragende Gelegenheit, Menschen in verschiedenen Lebensphasen zusammenzubringen und gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit zu tun“, sagt Kai Klose. Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für Selbstbestimmung und Eigenständigkeit und ebenfalls ein sehr guter Anlass für generationenübergreifende Kontakte. „Die ausgezeichneten Projekte liefern auf diese Fragen spannende Antworten und ich wünsche mir, dass sie Vorbildcharakter für viele andere entfalten“ so der Minister. Folgende Preisträger wurden 2019 ausgezeichnet:
Erster Preis: Ortsbeirat Frohnhausen (Stadt Battenberg) und Verbandsgemeinschaft Frohnhausen (VgF) Preis: 30.000 € für das Projekt: „Initiativen und Projekte für alle Generationen in Frohnhausen“
Zweiter Preis: Seniorenbeirat der Kreisstadt Lauterbach Preis: 25.000 € für das Projekt: „Generationen-Picknick“
Dritter Preis: Interkommunaler Gesundheitsversorgungsverbund Fachwerk Gesundheit Preis: 20.000 € für das Projekt: „Kommunale Gesundheitstage“ Anerkennungspreis: Magistrat der Stadt Kirchhain Preis: 7.500 € „Gemeinsam nicht einsam“ Anerkennungspreis: Gemeindevorstand der Gemeinde Frielendorf Preis: 7.500 € „Mobiles Frielendorf“
Anerkennungspreis: Stadt Hadamar Preis: 5.000 € „Hadamar bewegt – bewegendes Stadt Theater”

Ab 2020 wird im Schwalm-Eder-Kreis aus dem gelben Sack die gelbe Tonne

Wieder ist ein gelber Sack kaputt gegangen und die Verpackungen liegen auf dem Fußboden. Zudem verschandeln sie ganze Straßenzüge. Verpackungen fliegen über die Gehwege, weil ein Tier den zur Abholung bereit gelegten Sack aufgerissen oder der Wind die Säcke weggeweht hat. All diese Probleme gehören bald der Vergangenheit an, weil ab dem Jahr 2020 aus dem gelben Sack die gelbe Tonne wird. Den Sammelauftrag für die Verpackungen im Schwalm-Eder-Kreis hat die Firma Fehr Umwelt Hessen GmbH & Co. KG erhalten. Sie ist für die Erstverteilung der schwarzen Behälter mit „gelbem Deckel“ verantwortlich. Jeder Haushalt bekommt seinem Restmüllbehälter entsprechend eine 240 l bzw. eine 1.100 l Tonne für die Verpackungen bereitgestellt. Die Aufstellung hat bereits begonnen und soll Ende Februar 2020 abgeschlossen sein. Die Behälter werden mit sogenannten Transpondern und Barcode-Etiketten ausgestattet und eindeutig den Grundstücken zugeordnet. Sie verbleiben auch nach Umzug/Wegzug der Bewohner auf dem Grundstück. Die Einsammlung vereinzelter Mehrmengen, die nicht mehr in die Tonne passen, ist sichergestellt. Diese können in transparenten Säcken neben der Tonne bereitgestellt werden und werden mit eingesammelt. Die Firma Fehr hat für alle Fragen rund um die Einführung der gelben Tonne und die Einsammlungsleistungen ein Servicetelefon geschaltet sowie eine Servicemail eingerichtet. Unter Angabe der vollständigen Daten zu
· Name, Vorname, Firmenname
· Straße und Hausnummer
· PLZ
· Ort
· E-Mailadresse
· Telefon-Nummer (tagsüber erreichbar)
· Konkretes Anliegen
werden von dort aus alle Anfragen bearbeitet und beantwortet. Alle Anfragen sind zu richten an: Fehr Umwelt Hessen GmbH & Co. KG, Otto-Hahn-Straße 11, 34253 Lohfelden Kostenfreie Servicenummer: 0800 / 77 57 57 0 E-Mail: gelbetonne@fehr.de

Neue regelbare Hocheffizienzpumpe für das Schwimmbad im OT Großropperhausen

In diesem Jahr konnte die Gemeinde Frielendorf mit Unterstützung vom „Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit” aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages den Austausch der Beckenpumpen im Freibad im OT Großropperhausen umsetzen. Die veralteten, nicht regelbaren Pumpen wurden durch eine neue, regelbare Hocheffizienzpumpe ersetzt. Die Kosten für diesen Austausch in Höhe von 20.021,52 Euro werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit 52 % (10.411,00 Euro) aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Durch diese Maßnahme werden zukünftig ca. 44 % der bisherigen Energiekosten eingespart. Die erreichte CO2 – Einsparung während einer Nutzungsdauer von 20 Jahren beträgt über 260 Tonnen.

40-jähriges Dienstjubiläum von Doris Viehmann

Kürzlich wurde in der kommunalen Kindertagesstätte Obergrenzebach das 40-jährige Dienstjubiläum der Erzieherin Doris Viehmann gewürdigt und gefeiert.
Nach der Ausbildung zur Erzieherin war Frau Viehmann zunächst als Gruppenleiterin in einer Kindertagesstätte der Stadt Schwalmstadt beschäftigt und übernahm im Jahre 1981 die Leitung der Kindertagestätte im Ortsteil Verna der Gemeinde Frielendorf. Im Jahr 2011 wurde Frau Viehmann die stellvertretende organisatorische Leitung aller drei kommunalen Kindertagesstätten bis ins Jahr 2014 übertragen. 2012 wechselte sie von Verna nach Obergrenzebach und übernahm bis ins Jahr 2017 die pädagogische Leitung der dortigen Kindertagesstätte. Auf eigenen Wunsch wechselte sie anschließend wieder in die Gruppenleitung, die sie bis heute mit voller Leidenschaft und Engagement ausübt. „Doris Viehmann ist nicht nur eine sehr erfahrene und qualifizierte, sondern vor allem eine sehr engagierte Erzieherin“, lobte Bürgermeister Thorsten Vaupel die Jubilarin. Als Dank und als Anerkennung für ihre verdienstvolle Tätigkeit überreichte er Frau Viehmann ein kleines Präsent und eine Urkunde. Die Jubilarin lies dann die letzten 40 Dienstjahre Revue passieren und gewährte den Anwesenden einen Einblick über das Erlebte in all den Jahren. Sie hob dabei hervor, dass die pädagogische Arbeit mit den Kindern sich durchaus verändert hat. Auch Herr Hans-Dieter Wettlaufer (Personalrat und Betriebsgemeinschaft) und Frau Sandra Staab (stellv. organisatorische KiTa-Leiterin) gratulierten Frau Doris Viehmann auf das Herzlichste.