Absage des Himmelfahrtsmarktes am 20. und 21. Mai 2020 in Frielendorf

Eigentlich sollte es ein besonderer Himmelfahrtsmarkt werden. Nachdem der ehemaligen Bergbaugemeinde im vergangenen Jahr die Sonderbezeichnung „Marktflecken“ verliehen wurde, wäre es der erste Himmelfahrtsmarkt im „Marktflecken Frielendorf“ gewesen. Aus dem Konjunktiv lässt sich bereits entnehmen, dass es dazu leider nicht kommen wird. Die Vorbereitungen für den traditionellen Himmelfahrtsmarkt liefen bereits auf Hochtouren, als die Corona-Pandemie auch die Region um den Marktflecken Frielendorf erreichte. Im vergangenen Jahr wurde noch die Privilegienverleihung für den Markt aus dem Jahr 1694 und damit der 325te historische Geburtstag gefeiert.

Schweren Herzens hat der Gemeindevorstand der Gemeinde Frielendorf in einer Telefonkonferenz am 9. April 2020 einvernehmlich beschlossen, den diesjährigen Himmelfahrtsmarkt abzusagen.

„Als Kommune tragen wir eine besondere Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung. Unabhängig davon, ob bis zum Himmelfahrtstag Veranstaltungen wieder erlaubt sind, zwingt uns die Pandemie vorausschauend zu denken und zu handeln“, fasst Bürgermeister Thorsten Vaupel die aktuelle Lage kurz zusammen.

„Gerne hätten wir in unserem „Marktflecken“ Frielendorf wieder ein buntes Markttreiben mit vielen Ständen zum Bummeln und Flanieren in fröhlicher Stimmung für alle Marktgäste aus nah und fern in traditioneller Weise realisiert“, so Vaupel weiter.

Die aktuellen Entwicklungen und die Verpflichtung, die weitere schnelle Verbreitung der Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern, zwingen die Gemeinde Frielendorf als Veranstalterin auf kommunaler Ebene zu dieser bedauerlichen, aber notwendigen Entscheidung.

Wir denken an die große Verantwortung, die wir gegenüber den Marktgästen sowie allen Menschen haben, die sich an dem Himmelfahrtsmarkt beteiligen, denen ein guter Schutz gegenüber der Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) zukommen muss.

Wir schauen nach vorn und wünschen uns, dass wir im nächsten Jahr unseren traditionellen Himmelfahrtsmarkt am 12. und 13. Mai 2021 in entspannter Lage und lockerer Atmosphäre mit vielen Attraktionen wieder gemeinsam genießen können. Bitte bleiben Sie gesund!

Gemeinde Frielendorf investiert stetig in den kommunalen Fuhrpark

Neues Gespann bewährt sich bereits in der Praxis

Frielendorf. Bereits vor der Corona-Pandemie wurde auf dem Bauhof der Gemeinde Frielendorf ein neuer Kommunaltraktor in Betrieb genommen. Der Traktor in kompakter Bauweise ist mit einem Industriefrontlader und einem Forstkran ausgestattet. Zusammen mit einem 8-Tonnen-Anänger mit Laubgitteraufsatz wird das neue Gespann überwiegend in der Landschafts-, Park- und Gartenpflege eingesetzt. Durch den Forstkran mit Reisig- und Erdgreifer sowie Funkfernsteuerung werden die Mitarbeiter/-innen bei der Entsorgung von Abfällen und Laden von sonstigen Materialien aller Art körperlich erheblich entlastet. Aufgrund der Ausstattung mit einer sog. „Kommunalplatte“ ist auch der Einsatz im Winterdienst vorgesehen. Hierfür wurde ein neues Federklappen-Räumschild beschafft. Die „Kommunalplatte“ ermöglicht ebenfalls den Anbau des im vergangenen Jahr beschafften Kehrbesens mit Wassertank.

BU: Kommunaltraktor Deutz 5100 G mit Industriefrontlader der Fa. Stoll, Forstkran der Fa. Scheifele und 8-Tonnen-Anhänger der Fa. Brantner in kommunalorange

„Diese Beschaffung ist ein weiterer wichtiger Baustein eines modernen und leistungsfähigen kommunalen Baubetriebshofes“, so Bürgermeister Thorsten Vaupel. (pm)

Aktuelle Information zum Coronavirus (COVID-19) – Einschränkungen bei der Nutzung der kommunalen Infrastruktur sowie weitere zwingend notwendige Maßnahmen

Der Ausbruch des Coronavirus (COVID-19) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einer globalen Pandemie erklärt. In der vergangenen Woche hat COVID-19 den Schwalm-Eder-Kreis und somit nun definitiv auch die Gemeinde Frielendorf erreicht Diese Pandemie hat sich gerade in den letzten Tagen sehr schnell entwickelt. Dies hat Auswirkungen auf das gesamte öffentliche Leben. Hauptaufgabe wird es nun sein, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und mögliche Infektionsketten zu unterbrechen. Je langsamer sich das Virus ausbreitet, desto besser. Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung mussten Einschränkungen bei der Nutzung der kommunalen Infrastruktur sowie weitere zwingend notwendige Maßnahmen vorgenommen werden. Tagesaktuelle Informationen können auf der Homepage der Gemeinde Frielendorf www.frielendorf.de unter „Aktuelles“ eingesehen werden.

„Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Frielendorf um Verständnis und ihre Mithilfe. Es gilt nicht in Panik oder Hysterie zu verfallen, sondern der zunehmend kritischen Situation mit Ruhe und Besonnenheit zu begegnen. Unser aller Verhalten bestimmt die Ausbreitung der Pandemie“, so Bürgermeister Thorsten Vaupel.

Die Gemeindeverwaltung Frielendorf ist jederzeit unter der Rufnummer 0 56 84/99 99 – 20 erreichbar.

Die Öffnungszeiten des Rathauses sind ab Montag, 16. März 2020, wie folgt:

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag 08:00 – 12:00 Uhr
Donnerstag 15:00 – 18:00 Uhr

Diesbezüglich wurde eine abgegrenzte Besucherzone eingerichtet, die ausschließlich über den „barrierefreien Eingang“ zu erreichen ist. Der Kontakt erfolgt dann durch die Glasscheibe des Bürgerbüros.

Bürgermeister Thorsten Vaupel betont: „So wollen wir verhindern, dass die Gemeindeverwaltung durch etwaige Quarantänemaßnahmen in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt wird“, er wünscht Gesundheit und appelliert an alle Mitmenschen: „Bleiben Sie solidarisch – halten Sie sich bitte an die derzeitigen Beschränkungen!“. 

Aktuelle Information zum Corona-Virus (COVID-19/SARS-CoV-2)

Stand: 06.07.2020 – 10:45 Uhr

Auf dieser Seite haben wir für Sie einige wichtige Informationen zum neuartigen Corona-Virus zusammengestellt. Tagesaktuelle Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Schwalm-Eder-Kreises.

Flyer des Schwalm-Eder-Kreises: Information Coronavirus COVID-19

MASKENPFLICHT

Seit Montag, 27. April 2020, müssen die Bürgerinnen und Bürger einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Lesen Sie hier für welche Bereiche die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht gilt.

CORONA-WARN-APP

Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob eine Person in Kontakt mit einer infizierten anderen Person geraten ist und daraus ein Ansteckungsrisiko entstanden sein kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App ist ein Projekt im Auftrag der Bundesregierung und wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) herausgegeben. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Die App ist kostenlos – sie ist im Apple-App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Bundesregierung.

Abstandhalten, Einhalten der Hygieneregeln und das Tragen der Alltagsmasken bleiben jedoch weiterhin die wichtigsten Säulen der Pandemiebekämpfung.

SCHLIESSUNG/ÖFFNUNG VON EINRICHTUNGEN, BETRIEBEN, BEGEGNUNGSSTÄTTEN UND EINSTELLUNG VON ANGEBOTEN

Die Hessische Landesregierung hat weitere Lockerungen beschlossen (Presseinformation vom 3. Juli 2020 – hier klicken). Seit Montag, 6. Juli 2020, ist in Läden, Geschäften, Supermärkten, Möbelhäusern etc. die Quadratmeterzahl der Verkaufsfläche pro Kunde von zehn Quadratmetern entfallen. Als Richtgröße sollen hier für jede Person drei Quadratmeter zur Verfügung stehen. Damit können wieder mehr Personen gleichzeitig in die Geschäfte eingelassen werden. Die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung und zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern bleibt weiterhin bestehen.

Schutzkonzepte mit Abstands- und Hygieneregeln müssen weiterhin eingehalten sowie Warteschlangen vermieden werden. Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen müssen gut sichtbar angebracht werden.

Die pandemiebegründete generelle Möglichkeit, Geschäfte an Sonntagen von 13 bis 18 Uhr zu öffnen, wurde seit Montag, 22. Juni 2020, aufgehoben. Es gelten wieder die allgemeinen Bestimmungen des Hessischen Ladenöffnungsgesetzes.

Seit Montag, 4. Mai 2020, dürfen auch Friseure und andere Dienstleister im Bereich der Körperpflege wie zum Beispiel Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudios sowie Massagepraxen wieder öffnen. Dabei müssen die Dienstleister für die gesamte Dauer des Kundenkontaktes eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Auch für Kundinnen und Kunden ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zwingend vorgeschrieben. Diese darf nur abgenommen werden, wenn die Inanspruchnahme der Dienstleistung nur ohne Mund-Nasen-Bedeckung erfolgen kann.

„Was ist wieder erlaubt, was nicht?” – Das Land Hessen hat Auslegungshinweise hierzu veröffentlicht (Achtung: Bitte den Hinweis bezüglich der Aktualität beachten!).

SCHLIESSUNG/ÖFFNUNG VON RESTAURANTS UND GASTSTÄTTEN SOWIE
ANSAMMLUNGEN, VERSAMMLUNGEN UND VERANSTALTUNGEN 

Kontaktbeschränkungen sind weiterhin nötig, um das Virus weiter einzudämmen und die Zahl der Infizierten zu reduzieren. Es ist weiterhin  gestattet, sich zusätzlich zu den im eigenen Hausstand lebenden Personen mit Angehörigen eines weiteren Hausstands in der Öffentlichkeit zu treffen. Seit Donnerstag, 11. Juni 2020, sind zudem Treffen von maximal zehn Personen – unerheblich, aus wie vielen verschiedenen Hausständen sie stammen – im öffentlichen Raum gestattet. Öffentliche Verhaltensweisen, wie beispielsweise Tanzveranstaltungen, die generell dazu geeignet sind, das Abstandsgebot zu gefährden, sind weiterhin unabhängig von der Personenzahl untersagt. Das Grillen oder Picknicken im öffentlichen Raum ist seit Montag, 6. Juli 2020, für Personen, denen der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum gestattet ist (Gruppen von maximal 10 Personen, Angehörige zweier Hausstände – ohne Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern) wieder gestattet. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss jederzeit eingehalten werden. Der Abstand muss in alle Richtungen gegeben sein. Ausgenommen von der Kontaktbegrenzung in der Öffentlichkeit sind zudem Personengruppen, die geschäftlich und dienstlich notwendigerweise gemeinsam unterwegs sein müssen. Auch Busse und Bahnen sind naturgemäß von der Regelung ausgenommen. Blutspenden sind erlaubt. Dabei sind die Abstands- und Hygienevorschriften zu beachten. Glaubensgemeinschaften dürfen sich zur gemeinschaftlichen Religionsausübung seit Freitag, 1. Mai 2020, ebenfalls unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften, wieder versammeln.

Bei privaten Zusammenkünften außerhalb des öffentlichen Raums entfällt die bisherige Begrenzung auf einen engen privaten Kreis. Gleichwohl bleiben die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, auch im häuslichen Bereich eigenverantwortlich auf eine Begrenzung ihrer persönlichen Kontakte zu achten. Größere Zusammenkünfte unterliegen den Regelungen für Zusammenkünfte und Veranstaltungen (siehe Zusammenkünfte und Veranstaltungen).

Großveranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften typischerweise nicht sichergestellt werden kann, insbesondere Volksfeste, Festivals, Dorf-, Gemeinde-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen, bleiben bis auf Weiteres verboten. Seit Montag, 6. Juli 2020, sind größere Sportveranstaltungen und größere Konzerte unter der Voraussetzung der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern und der Drei-Quadratmeter-Regel pro Person, gestattet.

Zusammenkünfte und Veranstaltungen sowie Kulturangebote sind gestattet, sofern die Abstands- und Hygienevorschriften zu jeder Zeit eingehalten werden können und eine Teilnehmerliste (bitte klicken) geführt wird. Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen, die nicht von den Behörden besonders genehmigt und überwacht werden müssen, wurde seit Montag, 22. Juni 2020, von 100 auf 250 erhöht. Voraussetzung ist wie bisher ausreichend Fläche pro Person und ein Hygienekonzept. Die Fünf-Quadratmeter-Regel für Sitzplätze und die Zehn-Quadratmeter-Regel für Stehplätze wurde seit Montag, 6. Juli 2020 aufgehoben. Grundsätzlich gilt, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. In der Regel muss jeder Person drei Quadratmeter der begehbaren Fläche zur Verfügung stehen (Drei-Quadratmeter-Regel). Davon kann beispielsweise in Theatern und Kinos abgewichen werden, wenn ein Hygienekonzept vorliegt, das Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer Alltagsmaske vorsieht.

Die Empfehlungen zur Hygiene sind bei jeglichen Zusammentreffen zu beachten. In Situationen, in denen die Abstandregelung schwer eingehalten werden kann, wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dringend empfohlen.

Unabhängig von diesen Vorgaben bitten wir dringend darum, alle Zusammenkünfte, ob öffentlicher oder privater Natur, auf die Notwendigkeit hin zu überprüfen und den Schutz Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Vordergrund zu stellen.

Seit Freitag, 15. Mai 2020, dürfen Restaurants und Gaststätten sowie Cafés, Biergärten, Casinos und Spielhallen, unter Beachtung von Abstandsregeln und Hygienekonzepten, wieder öffnen (innen und außen). Bei der Bewirtung (innen und außen) ist eine Gästeliste (Name, Anschrift, Telefonnummer) zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen zu führen. Aufenthalte sind Personen möglich, denen der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum gestattet ist (Gruppen von maximal 10 Personen, Angehörige zweier Hausstände – ohne Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern). Abhol- und Lieferdienste sind selbstverständlich weiterhin möglich.  Der Hotel- und Gastronomieverband DEHOGA Hessen e.V. hat hierzu eine Leitlinie für das hessische Gastgewerbe mit konkreten Handlungsempfehlungen (bitte klicken) erstellt.

Hotels, Pensionen und Privatzimmer können seit Freitag, 15. Mai 2020, zu touristischen Zwecken ihren Betrieb wieder aufnehmen. Ebenso seit Freitag, 15. Mai 2020, können Ferienwohnungen und Campingplätze vermietet und genutzt werden.

Vermietungen in ein und derselben Vermietungseinheit/Ferienhaus sind in einer Gruppe von höchstens zehn Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Der Ferienwohnungseigentümer ist für die Einhaltung der geltenden Regeln sowie der geltenden Hygienestandards verantwortlich.

Übernachtungsbetriebe dürfen keine Personen aufnehmen, die aus Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko kommen.

Als Gebiete mit erhöhten Infektionsgefahren gelten Regionen, in denen in einer Zeitspanne von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind. Sie werden auf den Webseiten des Robert-Koch-Institutes und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration verzeichnet.

Nicht betroffen von dieser Regelung sind Personen, die einen ärztlich attestierten negativen Corona-Test vorlegen können. Dieser darf nicht älter als zwei Tage sein. Ausnahmen gibt es auch für Personen, deren Aufenthalt zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst ist oder die einen sonstigen triftigen Grund haben. Hierzu zählt beispielsweise der Besuch eines engen Familienangehörigen oder Lebenspartners.

Bitte entnehmen Sie nähere Informationen der aktuellen Verordnung: 

Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie vom 7. Mai 2020 in der Fassung der am 6. Juli 2020 in Kraft tretenden Änderungen.

BESUCHSRECHT IN ALTEN- UND PFLEGEEINRICHTUNGEN

Seit Montag, 22. Juni 2020, gelten neue Regeln zu Besuchen in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Bewohnerinnen und Bewohner dürfen drei Besuche pro Woche von einer Person erhalten (unabhängig ob Angehöriger oder sonstige nahestehende Person).

Zweite Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 13. März 2020 in der Fassung der am 6. Juli 2020 in Kraft tretenden Änderungen

Zweite Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 13. März 2020 in der Fassung der am 15. Juli 2020 in Kraft tretenden Änderungen

Den aktuellen Stand der Verordnungen und weitere Informationen der Landesregierung finden Sie auf der Homepage der Hessischen Landesregierung.

HÄUSLICHE QUARANTÄNE – WAS IST ZU BEACHTEN?

Häusliche Quarantäne – Merkblatt für Betroffene

Wichtige Hinweise zur Entsorgung von Abfällen aus Quarantäne-Haushalten

BUßGELDER ZUM SCHUTZ DER BEVÖLKERUNG

Verstöße gegen die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus können ab sofort einheitlich mit Bußgeldern (bitte klicken) belegt werden.

Das Kabinett hat festgelegt, welche Verstöße gegen die Verordnungen als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden können. Je nach Schwere des individuellen Verstoßes sind Bußgeldzahlungen zwischen 200 und 5.000 Euro vorgesehen.

UNTERSTÜTZUNG DER REGIONALEN WIRTSCHAFT

Aktuelle Informationen zur Unterstützung der regionalen Wirtschaft hat der Fachbereich Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises zusammengestellt.

EINRICHTUNGEN DER GEMEINDE FRIELENDORF

Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus kommt es unweigerlich zu Einschränkungen im Dienstbetrieb bei den Einrichtungen der Gemeinde Frielendorf.

RATHAUS

Die Öffnungszeiten des Rathauses sind seit Montag, 22. Juni 2020, wie folgt:

Montag bis Freitag
08:00 – 12:00 Uhr

Montag, Dienstag und Mittwoch
14:00 – 15:30 Uhr

Donnerstag
14:00 – 18:00 Uhr


Bitte ausschließlich den „barrierefreien Eingang“ benutzen. Bevor Sie jedoch das Rathaus unter den derzeitigen Corona-Pandemiebedingungen aufsuchen, sollten Sie uns bitte telefonisch oder per E-Mail kontaktieren, um zu klären, ob ein persönliches Aufsuchen der Gemeindeverwaltung notwendig ist. Bei einem notwendigen Besuch des Rathauses werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich zunächst an der Information im Erdgeschoss zu melden. Ein Betreten der einzelnen Fachabteilungen ist aus Infektionsschutzgründen zurzeit leider noch nicht möglich.

So wollen wir verhindern, dass die Gemeindeverwaltung durch etwaige Quarantänemaßnahmen in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt wird. Für alle Besucherinnen und Besucher ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung („Alltagsmaske“) verpflichtend, ebenso das Einhalten eines Mindestabstandes von 1,5 Metern. Auch auf das Händeschütteln muss derzeit verzichtet werden. Wir bitten um Verständnis für diese weiterhin notwendigen Maßnahmen.

BAUHOF

Die Annahmestelle für Grünabfälle ist für Sie geöffnet (dienstags, donnerstags, samstags).

Bitte beachten Sie folgende Auflagen (bitte klicken) aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Beschränkungen.

KINDERTAGESSTÄTTEN

Informationen zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen seit Montag, 6. Juli 2020 (bitte klicken).

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Zweite Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 13. März 2020 in der Fassung der am 6. Juli 2020 in Kraft tretenden Änderungen

Zweite Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 13. März 2020 in der Fassung der am 15. Juli 2020 in Kraft tretenden Änderungen

Hierfür gibt es bei der Kreisverwaltung während der Öffnungszeiten eine Hotline, die Sie unter 05681 775-222 erreichen.

DORFGEMEINSCHAFTSHÄUSER UND BACKHÄUSER

Die Dorfgemeinschaftshäuser und Backhäuser sind seit Dienstag, 19. Mai 2020, wieder – unter Einschränkungen – geöffnet.

In den Dorfgemeinschaftshäusern können nur kleinere Veranstaltungen bzw. Versammlungen stattfinden. Eine Vermietung für private Feierlichkeiten ist unter den bestehenden Regelungen noch nicht möglich. Der Sportbetrieb ist – unter Vorlage eines geeigneten Hygienekonzepts und der Einhaltung der Regelungen der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung – seit Freitag, 19. Juni 2020, wieder möglich.

Siehe Regelungen über „Schutzmaßnahmen für die Nutzung von Dorfgemeinschafts- und Backhäusern in der Gemeinde Frielendorf“ einschließlich der Anlage 1 „Beschränkungen der Personenzahl für kommunale Räumlichkeiten“.

FRIEDHOFSHALLEN

Die Friedhofshallen bleiben geschlossen.

Eine Ausnahme hiervon gilt nur bei schlechtem Wetter (Niederschlag) und ausschließlich nur durch die engsten Angehörigen der Trauerfamilie bis maximal 10 Personen.

Siehe Regelungen über „Schutzmaßnahmen bei Trauerfeierlichkeiten und Beerdigungen auf den Friedhöfen in der Gemeinde Frielendorf“.

JUGENDCLUBS

Die Jugendclubs sind geschlossen.

BÜCHEREI

Die Bücherei ist geschlossen.

FEUERWEHRHÄUSER

Besuche von Nicht-Feuerwehrangehörigen in Feuerwehrhäusern sind grundsätzlich untersagt; Ausnahmen im Einzelfall sind der Genehmigung von Führungskräften vorbehalten und auf ein Minimum ausschließlich begründeter Einzelfälle (wie z. B. Handwerkerbesuche zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gebäudes) zu beschränken. Das bedeutet, dass in den Feuerwehrhäusern nur noch der Feuerwehrdienst bzw. zwingend notwendige Maßnahmen zum Erhalt der Einsatzbereitschaft durchgeführt werden dürfen und dieses nur mit der hierfür zwingend erforderlichen Anzahl an Personen.

BÜRGERBUS

Die Bürgerbusfahrten sollen wieder aufgenommen werden. Ein Konzept über Schutzmaßnahmen für die Aufnahme der Fahrten wird derzeit erarbeitet. Sollten Sie Hilfe benötigen, können Sie sich telefonisch unter 05684 9999-20 an uns wenden.

WELLNESSPARADIES AM SILBERSEE

Das Familienbad und die Saunawelt haben wieder für Sie geöffnet. Um allen Gästen ein sicheres Bade- und Saunavergnügen unter Pandemie-Bedingungen zu gewährleisten, wurden Corona-Verhaltensregeln ausgearbeitet und ein umfangreiches Hygiene- und Zugangskonzept erstellt. Für den Schwimmbad- und Saunabesuch gelten insbesondere die derzeit gültigen Kontaktregeln der Hessischen Landesregierung. Auch Anwendungen in dem Wellness-Bereich können wieder gebucht werden.

Das Bistro ist zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des WellnessParadieses am Silbersee.

SPIELPLÄTZE

Die Spielplätze sind geöffnet. Bitte die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften beachten!

BOLZPLÄTZE

Die Bolzplätze sind geöffnet. Bitte die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften beachten!

SPORTPLÄTZE
Die Sportplätze sind – unter Einschränkungen – geöffnet.

Der Sportbetrieb ist in einem erweiterten Umfang gestattet. Der Trainings- und Wettkampfbetrieb innerhalb einer Gruppe von höchstens zehn Personen ist analog den Regelungen für den Aufenthalt im öffentlichen Raum erlaubt. Bei Kontaktfreiheit oder Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sind auch größere Gruppen zulässig. Es können somit auch mehrere Gruppen (jeweils maximal 10 Personen) miteinander unter Abstandswahrung zueinander eine Sportanlage gleichzeitig für Training oder Wettkampf nutzen.

Siehe Regelungen über „Schutzmaßnahmen für die Nutzung von Außen-Sportanlagen (Sportplätzen) in der Gemeinde Frielendorf“.

SILBERSEE – BADESEE

Der Badesee ist aufgrund der Corona-Verordnung nicht mehr gesperrt und darf – unter Auflagen – wieder genutzt werden. Auch die Toilettenanlage ist wieder geöffnet.

Bitte beachten Sie die Hinweisschilder bezüglich der Abstands- und Infektionsschutzregelungen am Silbersee.

Hinweisschild “Badestelle Silbersee”

Hinweisschild “Schutzmaßnahmen Baden”

Hinweisschild “Ausnahmen zu den Abstandsregelungen”

Schutzmaßnahmen “Sanitäre Anlagen”

FREIBÄDER

Seit Montag, 29. Juni 2020, haben die Freibäder der Gemeinde Frielendorf für Sie geöffnet.

Um allen Gästen und dem Freibadpersonal ein sicheres Badevergnügen unter den derzeitigen Pandemiebedingungen zu gewährleisten, haben wir „Corona-Verhaltensregeln“ ausgearbeitet und für jedes Freibad ein umfangreiches Hygiene- und Zugangskonzept erstellt. Die Verhaltensregeln müssen von allen Gästen während des Aufenthaltes im Freibad beachtet und eingehalten werden. Damit schützen Sie sich selbst und andere. Für den Schwimmbadbesuch gelten insbesondere die derzeit gültigen Kontaktregeln der Hessischen Landesregierung. Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund dieser Vorgaben Kapazitätsbegrenzungen in allen Bereichen vornehmen müssen:

• Freibad Frielendorf: Max. 500 Personen im Freibad, davon 160 Personen im Schwimmbeckenbereich und 20 Personen im Planschbecken

• Freibad Großropperhausen: Max. 250 Personen im Freibad, davon 90 Personen im Schwimmbeckenbereich und 9 Personen im Planschbecken

Um Warteschlangen vor dem Kassenbereich zu vermeiden, empfehlen wir das zur Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten erforderliche Kontaktdatenformular bereits vor dem Besuch auszufüllen.

Wir bitten um Verständnis und hoffen, dass Sie den Aufenthalt bei uns genießen.

Bitte beachten Sie die Hinweisschilder bezüglich der Abstands- und Infektionsschutzregelungen in den Freibädern.

Hygiene- und Zugangskonzept Freibad Frielendorf

Hygiene- und Zugangskonzept Freibad Großropperhausen

Weitere Informationen finden Sie hier (bitte klicken).

HOTLINES UND RUFNUMMERN

Hotlines des Schwalm-Eder-Kreises: Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr | Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr

Gesundheitliche Fragen: 05681 775 123

Erziehung und Betreuungsfragen von Kindern und Jugendlichen: 05681 775-222

Betriebe und Unternehmen (Wirtschaftsförderung): 05681 775-485

Hotline des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration: 0800 555 4 666

Außerhalb dieser Zeiten berät der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Rufnummer 116 117

Auch wir stehen Ihnen unter der Rufnummer 05684 9999-20 jederzeit gern zur Verfügung.

Pressemeldung Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises – Empfehlung des Gesundheitsamtes

Rückkehrer aus COVID-19-Risikogebieten sollen bei Krankheitssymptomen in jedem Fall zuhause bleiben.
Gesundheitsamt empfiehlt weitere Maßnahmen zur Eindämmung von Infektionen
Das Gesundheitsamt des Schwalm-Eder-Kreises fordert alle Rückkehrer aus sogenannten Risikogebieten, besonders aus Italien auf, sehr genau zu prüfen, ob Krankheitssymptome vorliegen. Ist dies der Fall sollen sie wenn möglich zu Hause bleiben und direkte Kontakte vermeiden sowie sich dringend mit dem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt telefonisch in Verbindung zu setzen.

Dabei ist es egal, ob das Risikogebiet im Ausland oder innerhalb Deutschlands liegt. Die Einstufung zum Risikogebiet wird tagesaktuell vom „Robert Koch Institut“ vorgenommen und ist im Internet auf der Homepage des Schwalm-Eder-Kreises als Link eingestellt.
Aus Sicht von Experten ist es nach wie vor dringend notwendig, die weitere Ausbreitung von Infektionen einzudämmen und im besten Fall zu unterbinden. Das gelingt aber nur, wenn alle Bürgerinnen und Bürger die aktuelle Situation ernst nehmen und sich an die von Experten vorgegebenen Regeln halten.
„Grundsätzlich gilt für alle Menschen die aus Risikogebieten zurückkommen, dass sie sich auch ohne auffällige Symptome telefonisch bei ihrem zuständigen Hausarzt oder dem Gesundheitsamt melden sollen, um nach einer medizinischen Beratung zu entscheiden, ob ein Abstrich notwendig ist und häusliche Quarantäne eingehalten werden muss“, so Dr. Ulrich Klinge, Leiter des Gesundheitsamtes im Schwalm-Eder-Kreis.
Experten warnen bei einer weiteren explosionsartigen Infektionsrate davor, dass das Gesundheitssystem an seine Grenzen kommen wird. Sowohl Hausarztpraxen als auch Krankenhäuser müssen neben den wegen dem Coronavirus auflaufenden Behandlungen auch die herkömmliche Gesundheitsversorgung aufrecht erhalten. Das gilt insbesondere auch im Hinblick auf die aktuell um sich greifende Grippewelle.
„Sobald eine Infektion durch einen Abstrich festgestellt wird, müssen wir die vorhergehenden sozialen Kontakte der infizierten Person nachverfolgen und diese Menschen ebenso in häusliche Quarantäne schicken“, so Dr. Klinge weiter.
Daher fordert das Gesundheitsamt des Schwalm-Eder-Kreises alle Organisatoren und Veranstalter von Zusammenkünften auf, ab sofort Teilnahmelisten zu führen und diese aufzubewahren, sodass im Falle einer nachträglich festgestellten Infektion die Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt schnell ausfindig gemacht werden können.
„Die aktuellen Maßnahmen sind mit anderen Landkreisen abgestimmt und folgen der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgegebenen Strategie, den Schwerpunkt auf die Unterbrechung von Infektionsketten zu legen. Wir bitten alle betroffenen Men-schen im Schwalm-Eder-Kreis um Verständnis“, so Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann.

Wehrführer Gerd Itzenhäuser für 25-jähriges Dienstjubiläum als Ehrenbeamter geehrt

v. l. n. r.: Stellv. GBI Michael Bühn, Wehrführer Gerd Itzenhäuser, Bürgermeister Thorsten Vaupel

Auf sein 25-jähriges Dienstjubiläum als Ehrenbeamter konnte Gerd Itzenhäuser von der Freiwilligen Feuerwehr Leimsfeld/Schönborn zurückblicken. Gerd Itzenhäuser trat am 1. März 1986 in die Jugendfeuerwehr ein und ist seit 1. Januar 1989 Mitglied der Einsatzabteilung der damaligen Ortsteilfeuerwehr Leimsfeld der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Frielendorf. Nach Erlangung der erforderlichen Qualifikation war er zunächst Stellvertretender Wehrführer und ist seit 14. Januar 1995 ununterbrochen Wehrführer der inzwischen fusionierten Feuerwehr Leimsfeld/Schönborn. Kürzlich erhielt er zu diesem seltenen Jubiläum von seinem Dienstherrn Bürgermeister Thorsten Vaupel im Beisein des Stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Michael Bühn eine Dankurkunde und eine Jubiläumszuwendung. Bürgermeister Vaupel betonte in seiner Laudatio, dass diese langjährige Tätigkeit als Ehrenbeamter gar nicht genug zu würdigen sei. Er lobte die hohe Kreativität und Motivation sowie das Pflichtbewusstsein des Jubilars und verband den Wunsch auf eine weiterhin so gute Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde. Die Kontinuität in der Wehrführung sei zudem ein Erfolgsgarant für die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr Leimsfeld/Schönborn.

Regelung zur Wasserentnahme für den Anlieger und Gemeingebrauch im Schwalm-Eder-Kreis

Trotz der erhöhten Regenmengen zu Beginn des Jahres 2020 zeichnet sich ab, dass die Niederschläge im Schwalm-Eder-Kreis bisher zu gering waren, worunter nicht nur die Böden, sondern auch wiederholt die Flüsse und Bäche leiden.

Der Deutsche Wetterdienstes (DWD) bestätigt dies und weist darauf hin, dass vom 14. März 2020 bis zum 18. April 2020 verbreitet weniger als 10 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gefallen waren. Neben der Landwirtschaft beschäftigt dies zunehmend auch Kleingärtner und Privatpersonen, weshalb die Untere Wasserbehörde im Schwalm-Eder-Kreis vermehrt Anfragen zur gesetzlichen Regelung der Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern erhält. Hierzu klärt der Schwalm-Eder-Kreis auf: Die Entnahme von Wasser aus Bächen, Flüssen und Seen bedarf grundsätzlich einer Erlaubnis durch die Wasserbehörde des Schwalm-Eder-Kreises. Die Wasserentnahme ist erlaubnisfrei wenn es sich um den so genannten „Gemeingebrauch“ oder den „Anliegergebrauch“ handelt. Was bedeuten diese Begriffe?

– Beim Gemeingebrauch darf jede Person mit Handgefäßen, z.B. mit einer Gießkanne, Wasser schöpfen, wenn dabei keine nachteiligen Auswirkungen für das Gewässer entstehen. Dazu gehört, dass sich der Wasserstand durch die Entnahme nicht wesentlich ändern darf und keine nachteiligen Beeinträchtigungen für die Wasserbeschaffenheit entstehen.

– Der Anliegergebrauch gilt für rechtmäßige Nutzerinnen und Nutzer eines Grundstücks, das unmittelbar an das Gewässer grenzt. Diese dürfen für den Eigengebrauch auf diesem Grundstück auch mit einer Pumpe erlaubnisfrei Wasser entnehmen, wenn der Abfluss im Gewässer dadurch nicht wesentlich vermindert wird.

Die Gefahr, dass der Abfluss im Gewässer sich ändert, besteht insbesondere dann, wenn viele Personen gleichzeitig Wasser entnehmen. Zudem ist im Rahmen der allgemeinen Sorgfaltspflicht generell eine sparsame Verwendung des Wassers sicherzustellen. Die Wasserbehörde wird die Wasserstände und die Abflussmengen im Schwalm-Eder-Kreis weiterhin beobachten und weist darauf hin, dass, sofern die Trockenheit weiter anhält, auch in diesem Jahr wieder ein Wasserentnahmeverbot ausgesprochen werden muss, um zusätzliche Belastungen für die Gewässer und die darin lebenden Tiere und Pflanzen auszuschließen.

„Großartiges Engagement für das Miteinander von Generationen“ Sozial- und Integrationsminister Kai Klose ehrt die Preisträger des Wettbewerbs „Aktion Generation – lokale Familien stärken“

„Großartiges Engagement für das Miteinander von Generationen“ Sozial- und Integrationsminister Kai Klose ehrt die Preisträger des Wettbewerbs „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ Wiesbaden. Sozial und Integrationsminister Kai Klose zeichnet heute im Rahmen einer Feierstunde die Preisträger des Wettbewerbs „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ aus. Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr bereits zum fünften Mal ausgeschrieben. „Der Begriff „lokale Familie“ beschreibt ein Netzwerk, das über die Verwandtschaft hinausgeht und das Zusammenleben mehrerer Generationen einschließt. Mit der „Aktion Generation“ zeichnen wir Kommunen sowie Vereine, Verbände, Kirchen und Institutionen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen aus, die sich dieser Aufgabe stellen und Initiativen starten, um den sozialen Zusammenhalt zwischen den Generationen zu stärken“, erklärt Klose. Projekte und Maßnahmen, die lokale Familien stärken werden vor dem Hintergrund, dass die traditionellen sozialen Netzwerke immer seltener vorhanden sind, in Zukunft immer wichtiger. Oftmals sind Familienangehörige weit weg oder nicht mehr vorhanden. „Unser Ziel ist es daher, sozialräumliche und nachbarschaftliche Netze zu stärken“, betont der Minister.

Die Projektkonzepte der Preisträger 2019 werden diesem Anspruch gerecht. Es sind Projekte, die Aktionen zwischen den Generationen fördern, Netzwerke neu knüpfen oder Bewährtes miteinander verbinden. Dazu werden vorhandene kommunale Strukturen genutzt, miteinander verknüpft und möglicherweise neu ausgerichtet, sowie haupt- und ehrenamtliche Angebote miteinander verbunden.

Zudem gab es in diesem Jahr wieder zwei bewusst ausgewählte Themenschwerpunkte: „Bewegung“ und „Mobilität“. „Bewegung ist eine hervorragende Gelegenheit, Menschen in verschiedenen Lebensphasen zusammenzubringen und gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit zu tun“, sagt Kai Klose. Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für Selbstbestimmung und Eigenständigkeit und ebenfalls ein sehr guter Anlass für generationenübergreifende Kontakte. „Die ausgezeichneten Projekte liefern auf diese Fragen spannende Antworten und ich wünsche mir, dass sie Vorbildcharakter für viele andere entfalten“ so der Minister. Folgende Preisträger wurden 2019 ausgezeichnet:
Erster Preis: Ortsbeirat Frohnhausen (Stadt Battenberg) und Verbandsgemeinschaft Frohnhausen (VgF) Preis: 30.000 € für das Projekt: „Initiativen und Projekte für alle Generationen in Frohnhausen“
Zweiter Preis: Seniorenbeirat der Kreisstadt Lauterbach Preis: 25.000 € für das Projekt: „Generationen-Picknick“
Dritter Preis: Interkommunaler Gesundheitsversorgungsverbund Fachwerk Gesundheit Preis: 20.000 € für das Projekt: „Kommunale Gesundheitstage“ Anerkennungspreis: Magistrat der Stadt Kirchhain Preis: 7.500 € „Gemeinsam nicht einsam“ Anerkennungspreis: Gemeindevorstand der Gemeinde Frielendorf Preis: 7.500 € „Mobiles Frielendorf“
Anerkennungspreis: Stadt Hadamar Preis: 5.000 € „Hadamar bewegt – bewegendes Stadt Theater”

Ab 2020 wird im Schwalm-Eder-Kreis aus dem gelben Sack die gelbe Tonne

Wieder ist ein gelber Sack kaputt gegangen und die Verpackungen liegen auf dem Fußboden. Zudem verschandeln sie ganze Straßenzüge. Verpackungen fliegen über die Gehwege, weil ein Tier den zur Abholung bereit gelegten Sack aufgerissen oder der Wind die Säcke weggeweht hat. All diese Probleme gehören bald der Vergangenheit an, weil ab dem Jahr 2020 aus dem gelben Sack die gelbe Tonne wird. Den Sammelauftrag für die Verpackungen im Schwalm-Eder-Kreis hat die Firma Fehr Umwelt Hessen GmbH & Co. KG erhalten. Sie ist für die Erstverteilung der schwarzen Behälter mit „gelbem Deckel“ verantwortlich. Jeder Haushalt bekommt seinem Restmüllbehälter entsprechend eine 240 l bzw. eine 1.100 l Tonne für die Verpackungen bereitgestellt. Die Aufstellung hat bereits begonnen und soll Ende Februar 2020 abgeschlossen sein. Die Behälter werden mit sogenannten Transpondern und Barcode-Etiketten ausgestattet und eindeutig den Grundstücken zugeordnet. Sie verbleiben auch nach Umzug/Wegzug der Bewohner auf dem Grundstück. Die Einsammlung vereinzelter Mehrmengen, die nicht mehr in die Tonne passen, ist sichergestellt. Diese können in transparenten Säcken neben der Tonne bereitgestellt werden und werden mit eingesammelt. Die Firma Fehr hat für alle Fragen rund um die Einführung der gelben Tonne und die Einsammlungsleistungen ein Servicetelefon geschaltet sowie eine Servicemail eingerichtet. Unter Angabe der vollständigen Daten zu
· Name, Vorname, Firmenname
· Straße und Hausnummer
· PLZ
· Ort
· E-Mailadresse
· Telefon-Nummer (tagsüber erreichbar)
· Konkretes Anliegen
werden von dort aus alle Anfragen bearbeitet und beantwortet. Alle Anfragen sind zu richten an: Fehr Umwelt Hessen GmbH & Co. KG, Otto-Hahn-Straße 11, 34253 Lohfelden Kostenfreie Servicenummer: 0800 / 77 57 57 0 E-Mail: gelbetonne@fehr.de

Neue regelbare Hocheffizienzpumpe für das Schwimmbad im OT Großropperhausen

In diesem Jahr konnte die Gemeinde Frielendorf mit Unterstützung vom „Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit” aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages den Austausch der Beckenpumpen im Freibad im OT Großropperhausen umsetzen. Die veralteten, nicht regelbaren Pumpen wurden durch eine neue, regelbare Hocheffizienzpumpe ersetzt. Die Kosten für diesen Austausch in Höhe von 20.021,52 Euro werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit 52 % (10.411,00 Euro) aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Durch diese Maßnahme werden zukünftig ca. 44 % der bisherigen Energiekosten eingespart. Die erreichte CO2 – Einsparung während einer Nutzungsdauer von 20 Jahren beträgt über 260 Tonnen.