4. Hessischer Tag der Nachhaltigkeit – Die Gemeinde Frielendorf war dabei!

„Beobachten – Erleben – Schützen: Hessen aktiv für Biologische Vielfalt“ – unter diesem Motto stand der diesjährige Tag der Nachhaltigkeit in Hessen.

Auch die Gemeinde Frielendorf beteiligte sich in Verbindung mit der Palmbergschule Frielendorf und der Streuobstgruppe an diesem Projekt. Als thematischer Schwerpunkt stand in diesem Jahr die biologische Vielfalt auf dem Programm.

Gemeinsam mit der Streuobstgruppe Frielendorf unter der Leitung von Jürgen Schwalenstöcker wurden auf dem Schulgelände der Palmbergschule von einer 2. Schulklasse mit Klassenlehrerin Sina Klöppner Äpfel geerntet und auf einem Anhänger der Jugendpflege zum Festplatz transportiert.

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Begrüßung durch Bürgermeister Vaupel

„Nachhaltigkeit lebt vom Mitmachen“ war die Devise an diesem Vormittag. Die Schulkinder reinigten das frisch geerntete Obst, zerkleinerten die Äpfel und pressten danach den Saft mit einer Spindel-Obstpresse aus dem Häckselgut.

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Waschen und Zerkleinern

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Umfüllen in die Spindelpresse

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Der Saft läuft!

Im Anschluss daran wurde Saft mit einer neu beschafften, mit Wasser betriebenen, Hydraulikpresse gewonnen.

Schon mit dem ersten Pressvorgang konnte der gewonnene Saft direkt vor Ort verkostet werden.

Auch eine zufällig vorbeikommende Gruppe der Ev. Kindertagesstätte Frielendorf war von der Mitmach-Aktion hellauf begeistert. Die Kindergartenkinder ließen sich den Saft während ihrer Wanderpause sichtlich schmecken.

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Auch der Kindergarten war zu Gast

Unterstützt wurde die Aktion von Jugendpfleger Thomas Trieschmann und Umweltberater Hans-Dieter Wettlaufer von der Gemeinde Frielendorf. Bürgermeister Thorsten Vaupel bedankte sich bei allen Beteiligten für die Vorbereitung und Durchführung der tollen Aktion.

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Lehrerin Sina Klöppner mit Geburtstagskind Leonie

Gemeinde Frielendorf bildet aus

Eine Ausbildung ist der Grundstock für die weitere berufliche Laufbahn. Die ersten Schritte in diese Richtung werden mit einer guten und qualifizierten Ausbildung bei der Gemeinde Frielendorf getan.

Die Gemeinde bildet jährlich Verwaltungsfachangestellte, Praktikantinnen/Praktikanten im Rahmen der Fachoberschule sowie in den gemeindeeigenen Kindergärten Praktikantinnen/Praktikanten für die Ausbildung zur/zum staatlich geprüften Sozialassistentin/-assistenten und Praktikantinnen/Praktikanten für die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieherin/Erzieher aus.

Dieses Jahr haben in der Verwaltung Angelina Fink die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten und Veronique Hoppe das Praktikum im Rahmen der Fachoberschule Wirtschaft/Verwaltung begonnen. Des Weiteren befinden sich Anna-Maria Rompf im zweiten und Aileen Zakostelezki im dritten Ausbildungsjahr zur Verwaltungsfachangestellten.

Vier Ausbilder/innen unterstützen und begleiten die Auszubildenden und sind Ansprechpartner/in in allen Fragen rund um die Ausbildung.

Zu den Aufgaben einer/eines Auszubilden zur/zum Verwaltungsfachangestellten gehören die Rechtsanwendung in unterschiedlichen Arbeitsbereichen. Sie sind An­sprechpartner für Organisationen und ratsuchende Einwohner/innen und erledigen die allgemeinen Verwaltungsarbeiten in Zusammenarbeit mit den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern. Die praktische Ausbildung wird in theoretischer Hinsicht durch den Unterricht an der Berufs­schule und am Verwaltungsseminar des Hessischen Verwaltungsschulver­bandes in Kassel unterstützt. Die Bewerberinnen und Bewerber für die drei­jährige Ausbildung sollten gute Deutsch- und Mathematikkenntnisse, Interesse an der EDV sowie ein gutes Sozial- und Arbeitsverhalten mitbringen.

In den Kindergärten wurden Vanessa Maier und Nicole Pietzner als Praktikantin für die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin sowie Lisa Sophie Luckhardt als Praktikantin für die Ausbildung zur staatlich geprüften Sozialassistentin eingestellt.

Jeweils eine Praxisanleiterin unterstützt und begleitet die Praktikantinnen/Praktikanten und ist Ansprechpartnerin in allen Fragen rund um das Praktikum.

Um im Bundesland Hessen für die Erzieherausbildung zugelassen zu werden, benötigen Bewerberinnen und Bewerber einen mittleren Schulabschluss. Zudem müssen sie bereits die zweijährige Ausbildung zur/zum staatlich geprüften Sozialassistentin/-assistenten oder eine gleichwertige einschlägige Ausbildung erfolgreich absolviert haben. Anschließend dauert die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieherin/Erzieher in der Regel drei Jahre. In den beiden ersten Ausbildungsjahren findet der Unterricht an der Fachschule für Sozialwesen statt. An die zweijährige schulische Ausbildung schließt sich nach erfolgreich bestandener Prüfung das berufspraktische Jahr an. Dieses wird in Vollzeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung abgeleistet und vergütet.

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v. l. n. r. vorne FOS-Praktikantin Veronique Hoppe, Auszubildende „Verwaltungsfachangestellte/r“ im 2. Ausbildungsjahr Anna-Maria Rompf, Auszubildende „Verwaltungsfachangestellte/r“ im 3. Ausbildungsjahr Aileen Zakostelezky, Praktikantinnen für die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin Nicole Pietzner und Vanessa Maier, Praktikantin für die Ausbildung zur staatlich geprüften Sozialassistentin Lisa Sophie Luckhardt; v. l. n. r. hinten Büroleiter Michael Bühn und Bürgermeister Thorsten Vaupel (auf dem Foto fehlt Angelina Fink, Auszubildende „Verwaltungsfachangestellte/r“ im 1. Ausbildungsjahr)

Auch im kommenden Jahr bildet die Gemeinde Frielendorf wieder aus. Weitere Informationen finden Sie unter www.frielendorf.de.

In den nächsten Wochen werden sich unsere Auszubildenden und Praktikantinnen im Frielendorfer Wochenblatt vorstellen und einen Einblick in die Ausbildung aus ihrer Perspektive geben.

Unsere Kommune setzt auf die Sonne – Frielendorf als „Twinning-Kommune“ ausgewählt

Frielendorf. Vor Kurzem wurde die Ohetalgemeinde im bundesweitem Projekt Regio-Twin als eine von drei Kommunen zur Teilnahme am Maßnahmen-Twinning „Kommunen setzen auf die Sonne“ ausgewählt. Neben Frielendorf sind Pölzig in Thüringen und Mörfelden-Walldorf in Südhessen mit dabei. Es sei toll, ein Teil dieses zukunftsweisenden Projekts zu sein, sagt Bürgermeister Thorsten Vaupel: „Wir freuen uns darauf, mit gutem Beispiel voranzugehen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten!“

Der Begriff Twinning entstammt der EU-Bürokratie und kann in diesem Zusammenhang wohl am besten mit „Verbindung“ übersetzt werden. Mithilfe des von RegioTwin initiierten Projektes soll im Bereich des kommunalen Klimaschutzes ein Wissenstransfer zwischen den Regionen erfolgen. „Die Grundidee des „Maßnahmen-Twinnings“ besteht darin, dass sich Kommunen bei der Umsetzung bereits erfolgreich erprobter Klimaschutzmaßnahmen unterstützen und Synergien nutzen“, erklärt Vaupel.

Schon seit längerer Zeit ist Klimaschutz in Frielendorf ein Thema. „Als Kommune möchten wir den Anteil der Sonnenenergie weiter ausbauen und so die erneuerbaren Energien stärken. Eine Dachanlage auf dem Bauhof wurde erst im vergangenen Monat in Betrieb genommen“, so das Gemeindeoberhaupt.

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Photovoltaikanlagen auf dem Dach des Rathauses und dem Wasserhochbehälter in Obergrenzebach gibt es nachgeführte Anlagen auf dem Gelände der Kläranlage in Frielendorf. „Mithilfe des Twinning-Projekts möchten wir weitere Ideen für den kommunalen Klimaschutz gewinnen“, betont Thorsten Vaupel.

Aktuelle Informationen sind auf der Projekt-Webseite www.regiotwin.de zu finden.

Frielendorfs Ansprechpartner in Sachen „Twinning“ ist Hans-Dieter Wettlaufer vom Fachdienst Planen, Bauen, Umwelt: Tel. 05684/9999-25. (pm)

Baugebiet „Der Umgang“ in Frielendorf-Obergrenzebach erweitert

Gute Infrastruktur nicht nur für Familien ideal
Obergrenzebach. Leben und Wohnen auf dem Land gewinnt zunehmend an Attraktivität. Immer mehr Menschen zieht es ins Grüne. Dank flexibler Arbeitsmöglichkeiten bleiben auch viele qualifizierte junge Menschen wieder auf dem „Dorf“. Mit der weiteren Erschließung des Baugebiets „Der Umgang“ in Obergrenzebach reagiert die Gemeinde Frielendorf auf diesen Trend.

Vor wenigen Tagen gab Bürgermeister Thorsten Vaupel mit dem symbolischen Spatenstich den Startschuss für die Bauarbeiten auf dem insgesamt 11.838 Quadratmeter großen Baugebiet. Zusätzlich zu den vorhandenen Grundstücken kommen neun Weitere. Die Größe der einzelnen Bauplätze beträgt ca. 750 Quadratmeter.

Wenn alles nach Plan läuft, wird der „Der Umgang“ bereits bis Ende des Jahres mit einer neuen Straße sowie allen Versorgungsleitungen voll erschlossen sein. Für die Bauausführung zeigt sich die Firma Gringel aus Ziegenhain verantwortlich. „Nach der Erschließung des ersten Teil des Baugebiets stehen uns dann neun neue Baugrundstücke zur Verfügung“, freute sich Bürgermeister Vaupel.

Die Nachfrage ist eindeutig vorhanden: Seit 2010 wurden alle fünf Grundstücke im ersten Teil bebaut, drei weitere Bauplätze aus der jetzigen Erschließung sind bereits verkauft. „Dank seiner guten Infrastruktur mit Schule und Kindergarten ist Obergrenzebach besonders für junge Familien attraktiv. Mit der Erweiterung tragen wir dieser Entwicklung Rechnung“, erklärte das Gemeindeoberhaupt.

Ansprechpartner rund um das Thema „Bauen in Frielendorf“ ist Hans-Dieter Wettlaufer. Telefon: 05684 9999-25 oder bauamt@frielendorf.de.

Alle freien Bauplätze der Gemeinde Frielendorf gibt es hier: https://frielendorf.eu/service/bauen-in-frielendorf/

Aufgrund der großen Nachfrage erweitert die Gemeinde Frielendorf das Baugebiet „Der Umgang“ in Obergrenzebach.

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Ortsvorsteher Markus Mühling (v.l.), Bürgermeister Thorsten Vaupel, Fachdienstleiter Technischer Gemeindeservice Rolf Heerdt, Mitarbeiter der Fa. Gringel Rochus Merle, Fachdienstleiter Planen, Bauen, Umwelt Hans-Dieter Wettlaufer beim offiziellen Spatenstich. (Bild Privat/nh)