Der Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises informiert über folgendes Problem: Waschbären und Füchse in Ortschaften

Bei den Städten und Gemeinden sowie beim Schwalm-Eder-Kreis gehen derzeit verstärkt Beschwerden und Anfragen wegen der Anwesenheit von Füchsen und Waschbären in den Ortsbereichen mit der Bitte um Abhilfe ein. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die zunehmend die Scheu verlierenden Tiere als Krankheitsüberträger und als Schädiger an Gebäuden und Grundstücken auftreten können.

Nachdem die hessische Umweltministerin Priska Hinz eine neue Jagdverordnung erlassen hat, dürfen beide Arten ab 01. März nicht mehr bejagt werden. Die Schonzeit für Waschbären endet am 31. Juli, die für Füchse am 15. August. Auch danach dürfen diese nicht innerhalb von Ortschaften geschossen werden.

In Ausnahmefällen ist die Erteilung einer Genehmigung zum Lebendfang für besonders geschulte Jäger durch den Landkreis möglich.

Betroffene Bürgerinnen und Bürger wenden sich bitte an ihre Gemeinde bzw. an den zuständigen Jagdausübungsberechtigten. Ausnahmegenehmigung können bei der Unteren Jagdbehörde des Schwalm-Eder-Kreises beantragt werden. Bei Vorlage entsprechender Unterlagen wird die Genehmigung nach Aussage des Ersten Kreisbeigeordneten Jürgen Kaufmann zeitnah erteilt.

Vizelandrat Kaufmann unterstützt auch die Forderung an Umweltministerin Hinz, die Jagdverordnung noch einmal zu ändern. „Es kann nicht sein, dass Hausbesitzer durch diese Verordnung verschärft, zusehen müssen, wie immense Schäden an ihrem Eigentum durch Waschbärenbefall entstehen oder Kinder nicht mehr draußen spielen dürfen, weil Füchse sich im Garten befinden.”, so Kaufmann. Die Jäger ruft er auf, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, die Tiere in ihren Jagdrevieren zu erlegen und so den Druck von den Siedlungsbereichen zu nehmen.

Weiterhin weist Kaufmann darauf hin, dass aus dem gleichen Ministerium die Biodiversität als wichtiger Schwerpunkt gesetzt ist, man aber scheinbar sehenden Auges in Kauf nimmt, dass durch die rasante Ausbreitung des nicht heimischen Waschbären und seines Fressverhaltens die Artenvielfalt gefährdet wird, indem ihm z. B. immer mehr Vogelbruten zum Opfer fallen.

Um nicht noch mehr Wild in die Siedlungsbereiche zu locken, bzw. Schäden an Gebäuden (z. B. am Dämmmaterial), an Grundstücken und Gartenanlagen zu vermeiden, sollten laut Kaufmann aber von der Bevölkerung auch folgende grundlegenden Verhaltensregeln beachtet werden:

Die Tiere sollten keinesfalls gefüttert werden.

Lebensmittelreste, wie z.B. Fleisch, Obst und Brot gehören nicht auf den Kompost.

Ferner sollte durch Schutzmaßnahmen das Eindringen in Gebäude verhindert werden. Der Auf-stieg auf das Dach kann durch Manschetten oder mit Dreivierteltrichtern an Dachrinnen gesi-chert werden. Bäume und Sträucher müssen soweit zurückgeschnitten werden, dass ein Über-springen auf das Dach nicht möglich ist. Einstiege müssen mit solidem Baumaterial verschlossen werden. Katzenklappen sollten nachts verschlossen bleiben, bzw. der eigenen Katze mittels Chip der Zugang ermöglicht werden.

Haustiere die Kontakt mit Wildtieren haben können, sollten gegen Tollwut und Staupe geimpft werden und regelmäßig Wurmkuren machen.

Die Gemeinde Frielendorf bildet erfolgreich aus

Für eine beruflich erfolgreiche Zukunft ist eine Ausbildung unabdingbar. Die Gemeinde Frielendorf bietet mit den Möglichkeiten einer Ausbildung oder Praktika mit individueller und umfassender Betreuung eine gute Voraussetzung, die Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Frau Aileen Zakostelezky, die uns seit September 2014 unterstützt, hat nach ihrer dreijährigen Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten die letzte Hürde erfolgreich gemeistert. “Wir gratulieren ihr und beglückwünschen sie im Namen aller Kolleginnen und Kollegen zur bestandenen Abschlussprüfung und wünschen ihr für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute”, sagt Bürgermeister Thorsten Vaupel. Wir freuen uns sehr, Frau Zakostelezky in ein befristetes Arbeitsverhältnis übernehmen zu können.

Bild (v.l.n.r.): Ausbilderin Swetlana Kaiser, Verwaltungsfachangestellte Aileen Zakostelezky, Bürgermeister Thorsten Vaupel

Zu den Aufgaben während und nach der dreijährigen Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten gehören die Rechtsanwendungen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen. Des Weiteren sind sie Ansprechpartner/innen für Organisationen und ratsuchende Einwohner/innen. Sie erledigen die allgemeinen Verwaltungsarbeiten in Zusammenarbeit mit den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern.

Die praktische Ausbildung wird in theoretischer Hinsicht durch den Unterricht an der Berufsschule und am Verwaltungsseminar des Hessischen Verwaltungsschulverbandes in Kassel unterstützt. Für die Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten sollten gute Deutsch- und Mathematikkenntnisse, Interesse an der EDV sowie ein gutes Sozial- und Arbeitsverhalten vorhanden sein.

Sollten Sie nach einer abwechslungsreichen und zukunftsorientierten Ausbildung wie der zur /zum Verwaltungsfachangestellten streben sowie einem erfahrenen und hilfsbereiten Team beiwohnen wollen, ist dies bei der Gemeinde Frielendorf möglich. Wir bilden aus!

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke überreichte Förderbescheid für Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) zwischen der Stadt Homberg (Efze) und der Gemeinde Frielendorf

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke übergab im Homberger Rathaus einen Förderbescheid an die Bürgermeister Dr. Nico Ritz (Homberg) und Thorsten Vaupel (Frielendorf) zur Förderung der Interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Frielendorf und Homberg (Efze). Mit dabei waren Landrat Winfried Becker, der Homberger Abteilungsleiter der Finanzdienste Ralf Debus, Michael Bühn vom Fachdienst Gremien und interne Dienste der Gemeinde Frielendorf und die Mitarbeiterinnen der Gemeinschaftskasse.

Die beiden Kommunen erhalten zusammen 50.000 € als Zuweisung aus dem Landesausgleichstock für die Bildung der Gemeinschaftskasse Homberg (Efze)-Frielendorf. Die gemeinsame  Wahrnehmung der Kassenaufgaben umfasst u.a. die Führung der laufenden Kassengeschäfte beider Kommunen  sowie das Mahnwesen und die Zwangsvollstreckung.  Mit der Zuweisung wird diese besondere interkommunale Zusammenarbeit finanziell gewürdigt und gefördert. Der Effizienzgewinn, der durch die Gemeinschaftskasse erwartet wird, soll mit dieser Summe ermöglicht werden, weshalb dieser auch bis zum vereinbarten Termin 2021 gegenüber dem Ministerium zu dokumentieren ist, sagte der Regierungspräsident.

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke dankte den Mitarbeitern beider Verwaltungen, dass sie geholfen haben, neue Kapazitäten frei zu machen. Sein Dank galt auch den beiden Bürgermeistern, „bei denen offensichtlich die Chemie stimmt“, so Dr. Lübcke. „Denn nur, wo Menschen zusammenpassen, kann Interkommunale Zusammenarbeit gelingen.“

Wichtig sei nicht in erster Linie eine Kosteneinsparung, sondern „dass Verwaltung effizient gestaltet wird und dass Wege und der Service für die Bürger besser werden“, sagte der Regierungspräsident.

„In Zeiten klammer Kommunen-Kassen sparen beide Kommunen  durch die Bündelung von Aufgaben und Kompetenzen auch Kosten ein. Die interkommunale Zusammenarbeit wird daher künftig das Kernstück bei der Verwaltungskosteneinsparung bilden“,  erklärte Frielendorfs Bürgermeister Thorsten Vaupel  den Sinn und Zweck der Interkommunalen Zusammenarbeit.

Landrat Winfried Becker freute sich, dass der Förderbescheid übergeben worden ist. Für die Interkommunale Zusammenarbeit brauche man Vertrauen. Und zwischen den Kommunen Homberg und Frielendorf sei es offensichtlich vorhanden, so der Landrat.

Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz betonte, dass die Interkommunale Zusammenarbeit zwischen beiden Kommunen auf allen Ebenen sehr gut funktioniert habe. Man sei in der Gemeinschaftskasse gut aufgestellt mit Fortbildungen der Mitarbeiter und der technischen Ausrüstung. Die 50.000 € seien schon für die neue Software des digitalen Rechnungsworkflows ausgegeben worden.

Dr. Ritz bedankte sich beim Hessischen Staatsminister Peter Beuth und beim Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke und beim  Landrat Winfried Becker dafür, „dass Sie unser gemeinsames Projekt als förderwürdig eingestuft haben.“  Man habe gemeinsam noch einiges vor und man würde sich freuen, weiterhin diese Fördermöglichkeit in Anspruch nehmen zu dürfen.

Thorsten Vaupel: „Unser nächstes Thema der Interkommunalen Zusammenarbeit ist der Bereich der Kämmerei.“

Freuen sich über den Förderbescheid, v.li.n.re.: Landrat Winfried Becker, die Bürgermeister Dr. Nico Ritz und Thorsten Vaupel, Silvia Gumbel, Helga Fenner, Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, Heike Klotzbach, Michael Bühn und Ralf Debus.
Foto: Uwe Dittmer

Der Hintergrund: Kassen werden gemeinsam verwaltet

Die Kreisstadt Homberg (Efze) und die Gemeinde Frielendorf rücken durch die gemeinsame interkommunale Zusammenarbeit enger zusammen. Die beiden Kommunen erledigen die Kassenführung gemeinsam.  Mit der vollzogenen Zusammenlegung in die Gemeinschaftskasse Homberg (Efze)-Frielendorf inklusive Vollstreckung ist der Grundstein für die weitere Zusammenarbeit beider Kommunen auf interkommunaler Ebene gelegt.  (di)

Elektroladesäule in Frielendorf mit modernem Abrechnungssystem errichtet

FRIELENDORF. Dank der guten Zusammenarbeit und auf Initiative der Gemeinde Frielendorf wurde pünktlich zum 3. Frühlingsfest vor dem Frielendorfer Rathaus eine neue E-Ladesäule errichtet. Ermöglicht wurde die Installation der Ladesäule durch eine Förderung der EAM-Tochter Energieeffizienz kommunal mitgestalten (EKM) sowie durch Eigenleistung der Gemeinde Frielendorf.

Die neu errichtete E-Ladesäule verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von 2 x 22 kW (AC). An diesen können Elektrofahrzeuge innerhalb einer Stunde ihren Akku zu 80 Prozent aufladen.

Die Ladesäule verfügt zudem über ein modernes Zugangs- und Abrechnungssystem. Multimedial gibt es verschiedene Zugangsmöglichkeiten (beispielsweise mit RFID Karte, Ladechip oder per App über das Smartphone) der unterschiedlichsten Anbieter wie beispielsweise e-Wald, New Motion und PlugSurfing. Das hat Pilotcharakter für Nordhessen. Der Ladepunkt wird zudem überregional in den Informationsportalen im Web und auf Apps sichtbar und beworben. Bei Neuwagen werden diese Ladepunkte in den Navigationsgeräten angezeigt.

Die Firma Gespa wurde von der Gemeinde mit der Einführung des modernen Abrechnungssystems und den zuverlässigen Betrieb beauftragt. Bei der offiziellen Inbetriebnahme erläuterten die Projektpartner Gemeinde Frielendorf, vertreten durch den Bürgermeister Thorsten Vaupel, Karl-Walter Eberlein, Gespa GmbH, und Thomas Keil, Leiter EAM Regionalzentrum Mitte, die Vorteile für die Nutzer. „Die Zukunft der Mobilität ist eines der aktuellsten Themen unserer Zeit und eng damit verknüpft ist der Ausbau einer modernen Ladeinfrastruktur“, so Bürgermeister Vaupel.

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Bild: von links Hans-Dieter Wettlaufer (Fachdienstleiter Planen, Bauen, Umwelt, Gemeinde Frielendorf), Christof Mühling (EnergieNetz Mitte, Borken) und Bürgermeister Thorsten Vaupel

Hintergrund EKM

Die Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH (EKM) ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes. Die Tochtergesellschaft der EAM unterstützt unter Federführung der Kommunen konkrete Projekte der Allgemeinheit, die für einen wirksamen Klimaschutz in den Städten und Gemeinden der Region sorgen. Dazu gehört auch die Förderung der Elektromobilität. Bürger, Gewerbetreibende, Vereine, Institutionen oder die Kommunen können Förderanträge für bestimmte Projekte zum Klimaschutz an die EKM stellen. Diese prüft die Anträge und erteilt die Förderzusagen für Projekte. Die jährlich von der EAM-Tochtergesellschaft EnergieNetz Mitte GmbH zur Verfügung gestellten Fördermittel orientieren sich an der jeweiligen Einwohnerzahl der beteiligten Kommunen, in denen die EnergieNetz Mitte das eigene Strom- und Gasnetz betreibt.

Wichtiges Instrument gegen den innerörtlichen Leerstand

Gemeinde Frielendorf nutzt kommunales Immobilienportal zur Präsentation von leerstehenden Immobilien

Frielendorf – Mit Hilfe des Kommunalen Immobilienportals (KIP) betreibt die Gemeinde Frielendorf seit Kurzem ein eigenes Internetportal zur Präsentation der örtlichen Immobilienangebote. Neben der Gemeinde können auch Bürger und Immobilienmakler Angebote einstellen.

„Mit dem neuen Immobilienportal bieten wir unseren Bürgerinnen und Bürgern einen bisher nicht dagewesenen Service per Internet an und unternehmen gleichzeitig etwas gegen den innerörtlichen Leerstand“, stellt Bürgermeister Thorsten Vaupel heraus. Die neue Plattform ist das ideale Instrument, um auf das vielfältige Immobilienangebot in Frielendorf aufmerksam zu machen, weshalb man sich für die Lösung KIP des Immobilienportals „wunschimmo.de“ entschieden habe, die den hessischen Kommunen aufgrund einer Kooperation mit der Hessen Trade & Invest GmbH kostenfrei zur Verfügung steht.

Auch Privatpersonen können Objekte inserieren

Mithilfe von KIP kann die Gemeinde Frielendorf die kommunalen Immobilien individuell darstellen und online vermarkten. Die Verwaltung erhofft sich dadurch eine erhöhte Nachfrage nach den kommunalen Liegenschaften, erlaubt es aber auch gleichzeitig privaten und gewerblichen Immobilienanbietern, Objekte im KIP zu präsentieren. Diese erscheinen sogar zusätzlich noch im Immobilienportal „wunschimmo.de“, welches mehr als einer halben Million Besucher pro Monat erreicht. Bürgermeister Thorsten Vaupel sieht das neue Portal als einen einzigartigen Bürgerservice: „Umzugswillige Bürgerinnen und Bürger, aber vor allem auch potenzielle Neubürgerinnen und Neubürger können sich auf der neuen Plattform umfassend über den Immobilienmarkt in Frielendorf informieren und dank eines elektronischen Anfrageformulars direkt mit dem jeweiligen Anbieter in Kontakt treten.“

Effektives Standortmarketing

„Mit KIP können wir unsere Gemeinde vor allem potenziellen Neubürgerinnen und Neubürgern sowie Investoren umfassend präsentieren“, erläutert Bürgermeister Vaupel. Denn durch individuelles Bild- und Textmaterial, das in das KIP eingebunden wurde, kann sich der Interessent mit einem einzigen Klick über die Besonderheiten in Frielendorf und über infrastrukturelle Eckdaten informieren. Im Bereich Gewerbe finden Besucher der Seite Informationen zu verfügbaren Gewerbeflächen und -immobilien vor Ort, was nach Vaupel die Firmenansiedlung deutlich erleichtern wird.

Für mögliche Mieter, Eigentümer, Bauherren oder Pächter genügt damit in Zukunft der Besuch einer einzigen Seite, um bestens über interessante Immobilienangebote in Frielendorf informiert zu sein.

Das kommunale Immobilienportal Frielendorf ist unter http://www.kip-hessen.de/frielendorf oder über die Homepage der Gemeinde zu erreichen.

Hinweise zum Räum- und Streudienst

Witterungsbedingt möchten wir kurz die Aufgaben des Bauhofes der Gemeinde Frielendorf im Winterdienst darstellen:

Für den Winterdienst der Gemeinde Frielendorf stehen drei Fahrzeuge zum Räumen und Streuen für die sechzehn Ortsteile zur Verfügung.

LKW Mercedes Benz ATEGO 1530 mit Allradantrieb und einer Motorleistung von 299 PS (220 kW)

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Kommunalschlepper Deutz-Fahr Agrotron TTV 420

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Kleinkommunaltraktor John Deere 3045R

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Für das jeweilige Einsatzgebiet ist in den Räum- und Streuplänen festgelegt, nach welcher Reihenfolge der Winterdienst geleistet wird. Die Fahrzeuge rücken vom Bauhof  in Ihre jeweiligen Bezirke aus. Die Tour ergibt sich hierbei aus der Gefährdung, z. B. Gefällestrecken, Höhenlagen etc.

Darüber hinaus werden drei Kolonnen zu jeweils zwei Beschäftigten eingesetzt, um Bushaltestellen und Gehwege vor gemeindeeigenen Grundstücken von Schnee sowie Glätte zu befreien.

Zur Ausführung des Winterdienstes ist anzumerken, dass oft nicht gleichzeitig geräumt und gestreut wird. Hier will man einerseits Kosten sparen und andererseits eine anhaltende „Matschbildung“ vermeiden.

Bei Schneefall wird gleichzeitig geräumt und gestreut und bei Eisregen sowie sonstiger Glatteisbildung werden die Gemeindestraßen mit Salz gestreut.

Auch die Anliegerinnen und Anlieger der Straßen haben die Schnee- und Glättebekämpfung auf den Gehwegen durchzuführen. Als Gehwege im Sinne der Straßenreinigungssatzung sind die für den Fußgängerverkehr ausdrücklich bestimmten und äußerlich von der Fahrbahn abgegrenzten Teile der Straße, ohne Rücksicht auf ihren Ausbauzustand und auf die Breite der Straße (z. B. Gehwege, unbefestigte Gehwege, Seitenstreifen) sowie räumlich von einer Fahrbahn getrennte selbständige Fußwege. Soweit in verkehrsberuhigten Bereichen Gehwege nicht vorhanden sind, gilt als Gehweg ein Streifen von 1,5 m Breite entlang der Grundstücksgrenze.

Der Schnee darf jedoch nicht auf die Straße geworfen werden!

Soweit die Ablagerung des zu beseitigenden Schnees und der Eisstücke auf Flächen außerhalb des Verkehrsraumes nicht zugemutet werden kann, darf der Schnee auf Verkehrsflächen nur so abgelagert werden, dass der Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird.

Neben Fußgängerüberwegen, Straßenkreuzungen und Straßeneinmündungen darf Schnee und Eis nur bis zu einer Höhe angehäuft werden, die Sichtbehinderungen für den Fahrzeugverkehr auf den Fahrbahnen ausschließen.

Wir bitten alle Mitbürgerinnen und Mitbürger beim Winterdienst mitzuwirken und bitten gleichzeitig um Verständnis, dass unsere Räumdienste nicht an allen Stellen gleichzeitig den Winterdienst durchführen können.

Neues Zugpferd für den Bauhof der Gemeinde Frielendorf – 20 Jahre alter Unimog wird ersetzt

Die Beschäftigten des Bauhofes können sich über ein neues Zugpferd in Kommunalorange freuen. Die Gemeinde Frielendorf hat einen neuen geländegängigen LKW angeschafft.

Es handelt sich hierbei um ein Fahrzeug der Marke Mercedes Benz ATEGO 1530 mit Allradantrieb und einer Motorleistung von 299 PS (220 kW) sowie der Schaltautomatik „PowerShift“.

Dieses Fahrzeug ersetzt den in die Jahre gekommenen Unimog, der in seinen fast 21 Dienstjahren mit einer Fahrleistung von 211.000 km wertvolle Dienste geleistet hat.

Bürgermeister Thorsten Vaupel ließ es sich nicht nehmen, pünktlich vor dem bevorstehenden Winterdienst den Schlüssel für den neuen LKW persönlich an die Kolleginnen und Kollegen des Bauhofes zu übergeben.

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Neues Zugpferd für den Bauhof der Gemeinde Frielendorf: (von links) Christian Reuter (Bauhof), Bürgermeister Thorsten Vaupel, Heiko Ille (Bauhof) und Hans-Dieter Wettlaufer (Fachdienstleiter Planen, Bauen, Umwelt) bei der Übergabe des LKW. Foto: Gemeinde Frielendorf

Der neue LKW ist mit einem hochwertigen Meiler-Kipper sowie einer Winterdienst-Vorrüstung ausgestattet. Zudem wurde für das Fahrzeug eine Winterdienstausstattung erworben. Diese beinhaltet einen Aufsatztellerstreuer in Modulbauweise mit 4 m³ Ladevolumen sowie einen Mehrschar-Schwinglenker-Schneepflug der Fa. Epoke. Letzterer ist mit einem zusätzlichen Schild versehen, das verhindert, dass der geräumte Schnee bei höheren Geschwindigkeiten auf die Frontscheibe des Fahrzeugs geworfen wird und so die Sicht der Fahrer behindert.

Die Kosten für den LKW beliefen sich auf rd. 110.000 Euro. Für die neue Winterdienstausrüstung wurden nochmals rd. 35.000 Euro investiert.

„Nach intensiver Suche haben wir eine kostengünstige Alternative zu einem Unimog gefunden und dadurch die veranschlagten Haushaltsmittel für den Unimog-Ersatz bei weitem nicht voll verausgabt“, freute sich Bürgermeister Vaupel. Für einen gleichwertigen Unimog ohne Winterdienstausrüstung hätten allein ca. 155.000 Euro investiert werden müssen.

Somit ist es den Beschäftigten des Bauhofes nun möglich – ohne Salz nachzuladen – eine komplette Tour durch die Flächengemeinde mit ihren 16 Ortsteilen im Winterdienst zu erledigen. Das spart Zeit und Kosten. Außerhalb des Winterdienstes steht der LKW mit einer kippbaren Ladefläche für die Arbeiten im Hoch- und Tiefbau sowie der Grünanlagen- und Landschaftspflege zur Verfügung.

2.500 Euro für den Bürgerbus Frielendorf

„Anstelle von Weihnachtsgeschenken an unsere Kundinnen und Kunden wollen wir in diesem Jahr die Gemeinde Frielendorf mit einer Spende für den Bürgerbus unterstützen“, erläuterten Peter und Alexander Lingelbach das Motiv für die großzügige Spende.

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2.500 Euro für den Frielendorfer Bürgerbus: von links Michael Bühn (Büroleiter), Peter Lingelbach (Lingelbach Automaten), Thorsten Vaupel (Bürgermeister) und Alexander Lingelbach (Lingelbach Automaten) bei der Übergabe der Spende in Frielendorf. Foto: Gemeinde Frielendorf

Seit dem 1. September 2016 ist der Bürgerbus in der Gemeinde Frielendorf unterwegs. Er dient dazu, allen Einwohnerinnen und Einwohnern Mobilität zu ermöglichen. Die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer holen auf Anmeldung die Fahrgäste aus den Ortsteilen der Großgemeinde ab und bringen sie in den Kernort. Dadurch haben auch die weiter von dem Kernort entfernt wohnenden Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Besorgungen selbstständig zu erledigen.

Homberg und Frielendorf arbeiten enger zusammen – Kassen werden gemeinsam verwaltet

Die Kassenführung der beiden Kommunen Homberg (Efze) und Frielendorf wird zukünftig gemeinschaftlich erledigt. „Wir haben schnell Einigkeit erzielt und sehen die Zusammenarbeit im Bereich der Kassen als Einstieg in die weitere interkommunale Zusammenarbeit“, erklärt Frielendorfs Bürgermeister Thorsten Vaupel. Seit einiger Zeit werden bei beiden Kommunen die Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den Bereichen Bauhof und Abwasser geprüft. Hieraus entwickelte sich, dass es gerade im Kassenbereich Chancen für eine Zusammenarbeit gibt, sagte Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz.

Im Rahmen dieser interkommunalen öffentlich-rechtlichen Vereinbarung, die von beiden Gemeindeparlamenten einstimmig angenommen wurde, wurden sowohl in Homberg als auch in Frielendorf Stellen umorganisiert und die Kassengeschäfte können ab sofort mit weniger Personal erledigt werden, sagt Thorsten Vaupel. Die Gemeinschaftskasse inklusive Vollstreckung wird ihren Verwaltungssitz in Homberg haben. Deshalb arbeitet auch Lara Siebert aus Frielendorf künftig von Homberg aus.

Man habe das Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter dadurch attraktiver gemacht, dass man in die Technik der Kassenführung investiert habe und mit Programmen wie dem Rechnungsworkflow Abläufe digital effektiver gestalten kann. Die Kosten der Gemeinschaftskasse werden im Verhältnis zur Einwohnerzahl abgerechnet. Insgesamt sparen beide Kommunen im Jahr einen sechsstelligen Betrag bei den Personalkosten ein. Dies gehe nicht zu Lasten der Qualität. Es sei die konstruktivste Form des Sparens, betonte Dr. Nico Ritz. Es ginge darum, so die beiden Bürgermeister, interne Bereiche so gut zu organisieren, dass andere Leistungen, wie z. B. die Kinderbetreuung in hoher Qualität finanzierbar bleiben. Oberstes Ziel müsse es sein, als Kommunen im ländlichen Raum leistungsfähig und attraktiv zu bleiben.

„Wir sind stolz, dass der Startschuss heute gut gelungen ist und wir das über die Ziellinie tragen“, erklärte Ritz, der sich mit seinem Kollegen Vaupel darüber einig war, dass der Dank dafür den Mitarbeitern und den politischen Gremien beider Kommunen gelte, ohne die dieses Projekt nicht hätte realisiert werden können. (di)

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Am Mittwoch, 16. November, kam es zu einer feierlichen Übergabe der Stadt- und Gemeindekassen an die neue Gemeinschaftskasse Homberg-Frielendorf.
Sie freuen sich auf die neue Zusammenarbeit, v.li.n.re., vorne: die Bürgermeister Dr. Nico Ritz und Thorsten Vaupel, hinten: Lara Siebert, Joachim Bottenhorn, Silvia Gumbel, Thomas Jerosch, Heike Klotzbach, Yvonne Böhm, Michael Bühn und Ralf Debus. Foto: Dittmer

„Bildungszentrum Ohetal“ steht in den Startlöchern

Frielendorf bekommt Fördergelder für Kindergarten im Ortsteil Verna und Straßensanierung

Verna. Das Projekt „Kindergarten im Ortsteil Verna“ ist einen gewaltigen Schritt vorangekommen. Am vergangenen Mittwoch übergab Europastaatssekretär Mark Weinmeister Frielendorfs Bürgermeister Thorsten Vaupel für den geplanten Um- und Neubau einen Förderbescheid in Höhe 688.218 Euro.

Weinmeister bedankte sich bei Bürgermeister Vaupel für die schnelle und umfangreiche Anmeldung der Fördermaßnahmen: „Durch Ihren Einsatz können die zur Verfügung gestellten Mittel zeitnah zum Wohle Frielendorfs eingesetzt werden. Gerade der Ausbau von Betreuungsangeboten macht eine Kommune attraktiver für junge Familien und ist deshalb eine hervorragende Investition in die Zukunft.“

917.849 Euro aus Bundes- und Landesprogramm

Das Geld stammt aus dem von Bund und Land Hessen aufgelegten sogenannten „Kommunalinvestitionsprogramm“. Insgesamt beläuft sich die Förderung für Frielendorf sogar auf 917.849 Euro. Neben dem Kindergarten im Ortsteil Verna profitieren auch Straßen und Bauhof der Ohetalgemeinde von Fördermitteln. Unter anderem fließen 183.706 Euro in die Sanierung der Verkehrswege im Bereich des Silbersees.

In der Ohetalschule Verna ließ sich der Europastaatssekretär direkt vor Ort das Bauvorhaben Kindergarten von Bürgermeister Vaupel erläutern. Es sei eine Win-Win-Situation für den ganzen Standort, war sich der Verwaltungschef sicher: „Sowohl Schule als auch Kindergarten werden von dem Projekt profitieren.“

Bis spätestens Anfang 2018 soll der räumlich teilweise in das Schulgebäude integrierte Kindergarten fertig sein. Abzüglich der Fördermittel bleibt für die Gemeinde Frielendorf ein Eigenanteil in Höhe von rund 268.000 Euro. „Kinder lassen wir uns gerne etwas kosten, schließlich sind sie unsere Zukunft“, betonte Frielendorfs Bürgermeister.

Auch im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums im Allgemeinen sei die Verbindung von Schule und Kindergarten in seinen Augen ein wegweisendes Modell, sagte Vaupel: „Hier bekommen wir buchstäblich Bildung unter einem Dach.“ (pm)

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Europastaatssekretär Mark Weinmeister übergibt Frielendorfs Bürgermeister Thorsten Vaupel den Förderbescheid für das geplante Kindergartenprojekt im Ortsteil Verna. Insgesamt sollen rund 950.000 Euro verbaut werden. (Bild nh)

Hintergrund „Kommunalinvestitionsprogramm“:

Das Kommunalinvestitionsprogramm vereint Zahlungen des Landes, des Bundes und einen eigenen Anteil der Kommunen. Diese können entscheiden, was sie benötigen und durch das Programm finanzieren wollen. Möglich etwa sind Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen, beispielsweise für Studenten, kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Unterstützt werden auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, die weitere Modernisierung von Krankenhäusern und Bürgerhäusern, die Sanierung von Straßen- und Gehwegen und der Bau von Radwegen, Investitionen in schnelleres Internet oder die Elektromobilität. Das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm ermöglicht den Kommunen Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro. (pm)