Das Dorf lebt!

Laut einer Prognose der Vereinten Nationen (UN) werden im Jahr 2030 weltweit 60 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Diesem Trend gilt es entgegenzutreten und das Arbeiten und Leben auf dem Land attraktiv zu gestalten. Es muss wieder „in“ sein, weit „draußen“ zu leben.

Die Gemeinde Frielendorf hat nicht nur den wohl spannendsten Quadratkilometer in der Mitte von Deutschland – die Erlebniswelt Silbersee – zu bieten, sondern auch Raum und Unterstützung für Existenzgründerinnen und -gründer.

Größere Gewerbeflächen werden direkt an der B 254 im Gewerbegebiet „Hollenbach I“ vorgehalten. Im Gewerbegebiet „Hollenbach II“ wird zurzeit eine moderne und großzügige Logistik-/Produktionsliegenschaft auf einer Gesamtfläche von 118.825 m² zum Kauf oder zur Miete angeboten.

Frielendorf liegt verkehrsgünstig zwischen den beiden Mittelzentren Homberg (Efze) und Schwalmstadt direkt an der B 254. Zu den Autobahnen 7 und 49 sind es nur wenige Fahrminuten

Für Gründerinnen und Gründer, die erstmal etwas kleiner starten möchten oder für ihr Gründungsvorhaben keine großen Flächen benötigen, bietet sich die Anmietung vorhandener Ladenräume in Frielendorf an.

Geringe Mieten und Lebenshaltungskosten sowie eine persönliche Beratung sind sehr gute Voraussetzungen für Existenzgründungen. Wir unterstützen persönlich von der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten bis hin zur Hilfe bei bürokratischen Herausforderungen.

Die persönliche Unterstützung erfolgt nicht nur direkt durch den Bürgermeister, sondern auch durch das Virtuelle Gründerzentrum Schwalm (VGZ Schwalm).

Das VGZ Schwalm ist die zentrale Anlaufstelle für Gründerinnen bzw. Gründer in der Region! Die Palette der Leistungen ist breit gefächert: Informationsgespräche, Erörterung von Geschäftsideen, Beratung bei Geschäftsplänen, Begleitung in der Vorgründungsphase, Informationen über mögliche Fördermöglichkeiten (z. B. LEADER), Hilfe bei der Suche von geeigneten Räumlichkeiten (ggf. gewerblicher Leerstand) und die Bildung von Netzwerken durch regelmäßig stattfindende Gründertreffen sind nur ein Teil des Angebotes, das für die Gründerinnen und Gründer aus der Region zur Verfügung gestellt wird.

Wie wichtig ein örtliches Beratungsangebot gerade bei den ersten Schritten in die Selbstständigkeit ist, zeigt die seit der Gründung im Juni 2005 ständig steigende Zahl der Gründerinnen und Gründer, die sich an das VGZ Schwalm mit vielfältigen Fragen wenden.

Es lohnt sich, vor dem Schritt in die Selbstständigkeit eine gründliche Beratung in Anspruch zu nehmen! Dieser Meinung sind auch die bisher in die Selbstständigkeit begleiteten Unternehmerinnen und Unternehmer. Konkret wurden rund 500 Existenzgründer/-innen beraten, davon wurden 158 Gründungsvorhaben realisiert. Die Neugründungen laufen zur Zufriedenheit der Betreiber und werden bei Bedarf auch weiterhin vom VGZ betreut.

Viele, die sich noch in der Anlaufphase zur Selbstständigkeit befinden, sind hier noch nicht aufgeführt. Die Kommunen Schwalmstadt und Frielendorf wollen diesen Unternehmerinnen und Unternehmer mit ihrem Engagement im VGZ Schwalm in dieser oftmals schwierigen ersten Zeit der Selbstständigkeit helfen. Ein wichtiger Beitrag, um auch in Zukunft für unsere Kinder wohnortnahe Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern!

Das Virtuelle Gründerzentrum ist natürlich auch im Internet zu finden. Unter www.vgz-schwalm.de wird eine Vielzahl von Informationen zum Thema Neugründungen sowie rund um das Gründerzentrum, dessen Angebote und die bereits aktiven Gründerinnen und Gründer in unserer Gemeinde und der Region Schwalm zur Verfügung.

 

25-jähriges Dienstjubiläum des Bauhofmitarbeiters Volker Siemon

 

Volker Siemon, Mitarbeiter auf dem Bauhof der Gemeinde Frielendorf, konnte am 23. Februar 2018 sein 25-jähriges Dienstjubiläum begehen.

Der gelernte Maurer trat nach seiner Ausbildung und Berufstätigkeit in diesem Bereich am 24. Mai 1994 als Gemeindearbeiter und Badewärter in den Dienst der Gemeinde Frielendorf ein.

Dank seiner vielseitigen Kenntnisse und Fortbildungen ist er nicht nur für die baulichen Tätigkeiten zuständig, sondern ist in den Sommermonaten auch als Fachangestellter für Bäderbetriebe in den Freibädern der Gemeinde Frielendorf tätig. Zudem wird der Dienstjubilar seit vielen Jahren im Winterdienst eingesetzt; er trägt so dazu bei, dass sich die Bürgerinnen und Bürger sicher auf den Straßen bewegen können. Für die Belange der Kolleginnen und Kollegen setzt sich Volker Siemon in seiner Funktion als Personalratsvorsitzender ein.

„Als soliden und vielseitig einsetzbaren Mitarbeiter in einem modernen und leistungsstarken Bauhof, der verantwortlich, zuverlässig und gewissenhaft arbeitet und mit der Qualität seiner Arbeit überzeugt“, lobte Bürgermeister Vaupel den Jubilar im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

Durch seine Freundlichkeit und Kollegialität habe sich Volker Siemon Anerkennung bei Vorgesetzten und Kolleginnen und Kollegen sowie bei den Badegästen des Freibades Frielendorf erworben, betonte Bürgermeister Vaupel und überreichte als Zeichen des Dankes eine Urkunde sowie ein Präsent.

Personalratsmitglied und Betriebsgemeinschaftsvorsitzender Hans-Dieter Wettlaufer übermittelte die Glückwünsche aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Frielendorf und bedankte sich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

v.li.n.re.: Bürgermeister Thorsten Vaupel, Volker Siemon (Jubilar) und Hans-Dieter Wettlaufer (Vorsitzender Betriebsgemeinschaft).

Bürgerfreundlich: emeld21-eAkte spart Zeit bei Behördengängen

Gemeinde Frielendorf führt im Bürgerbüro elektronisches Verwaltungssystem ein

Mit der sogenannten emeld21-eAkte hat die Gemeinde Frielendorf einen weiteren Schritt in Richtung hin zum „elektronischen Rathaus“ gemacht. Kürzlich wurde das moderne Verwaltungssystem im Bürgerbüro eingeführt. „Das zeitaufwendige Suchen von Formularen und Dokumenten in der Papierablage und Archiven wird von der emeld21-eAkte abgelöst und gehört damit der Vergangenheit an“, freut sich Frielendorfs Bürgermeister Thorsten Vaupel.

Die Vorteile überzeugen: Es ist beispielsweise nicht nur möglich Passbilder sofort zu digitalisieren, auch Unterschriften für sämtliche Pass- und Personalausweisanträge sowie An-, Ab- und Ummeldungen können über moderne Tablets geleistet und eingelesen werden sowie das Formular – ohne es auszudrucken – in die emeld21-eAkte übernommen werden. Das gilt ebenso für weitere notwendige Unterlagen und andere Dateien. „Für jede Person oder jeden Vorgang kann man jetzt eine elektronische Akte anlegen, in der unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle im Fachverfahren „emeld21“ ausgestellten Formulare sowie den gesamten Schriftverkehr ablegen“, erklärt Büroleiter Michael Bühn.

 

Schnelle Informationsverarbeitung

Informationen und Dokumente sind ab sofort am Arbeitsplatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – direkt aus dem Verfahren heraus – verfügbar. Die Bearbeitungszeit wird dadurch spürbar verkürzt. Sobald Dokumente und Formulare eingescannt sind, können sie mithilfe des Moduls „Bürgermonitor“ bei Bedarf auch für andere Vorgänge genutzt werden.

Man sei die erste Kommune im Altkreis Ziegenhain, welche im Bürgerbüro auf die emeld21-eAkte setze, sagt Bürgermeister Vaupel nicht ohne Stolz: „Durch die wegweisende Technik bleibt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wesentlich mehr Zeit, um sich um die Belange der Bürgerinnen und Bürger zu kümmern.“

Im Schnitt kommen tagtäglich rund zwanzig Menschen mit den verschiedensten Anliegen in das Bürgerbüro. Dank der emeld21-eAkte brauche man nicht mehr umständlich in Aktenordnern blättern, sagt Mitarbeiterin Kerstin Thomas: „Wir sind begeistert von dem System und die Bürgerinnen und Bürger sind der Technik gegenüber offen und nehmen es sehr gut an.“

 

Nächster Schritt: Digitaler Haushalt

Mit der emeld21-eAkte und dem Bürgermonitor verfügt Frielendorf bereits über den zweiten Baustein des bürgerfreundlichen elektronischen Rathauses. Man habe seit 2016 ein ähnliches System schon im Finanzbereich für die digitale Rechnungsbearbeitung im Einsatz, erklärt Thorsten Vaupel: „Das merken unsere Bürgerinnen und Bürger nicht unmittelbar, aber gerade Firmen nehmen das Angebot sehr gerne wahr.“ Die Möglichkeiten der Digitalisierung seien bei Weitem noch nicht ausgeschöpft, ist der Rathauschef überzeugt: „Als Nächstes steht der digitale Haushalt an.“

In Frielendorf ist das elektronische Rathaus längst keine Fiktion mehr. Kürzlich wurde im Bürgerbüro die sogenannte emeld21-eAkte eingeführt. Bürgermeister Thorsten Vaupel zeigt das Signaturpad, mit dessen Hilfe Unterschriften eingelesen werden können. Im Hintergrund Büroleiter Michael Bühn.

 

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses sind von den Möglichkeiten der E-Akte begeistert und auch die Bürginnen und Bürger nehmen das neue System gut an. Im Bild erklärt Kerstin Thomas, Mitarbeiterin im Bürgerbüro, einem Frielendorfer die Handhabung des Signaturpads.

Neuer Gemeindebrandinspektor in Frielendorf: Christian Nill für fünf Jahre gewählt

Es war das Ende einer Ära und zu Recht gab es für zwei verdiente Feuerwehrmänner lang anhaltenden stehenden Applaus. Nach vielen Jahren an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr Frielendorf stellten sich Gemeindebrandinspektor Norbert Mühling und sein Stellvertreter Markus Schmerer am vergangenen Wochenende auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Gemeinde Frielendorf im Dorfgemeinschaftshaus in Allendorf nicht mehr der Wahl.

Neuer Gemeindebrandinspektor ist ab sofort Christian Nill. Der Obergrenzebächer wurde von den Frielendorfer Brandschützern mit großer Mehrheit gewählt. Ihm zur Seite stehen zukünftig Michael Bühn und Matthias Haaß. Nach der geheimen Wahl bedankte sich Nill bei den Feuerwehren für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und kündigte einen transparenten Führungsstil an. Entscheidungen müssten für alle klar und nachvollziehbar sein, betonte Frielendorfs neuer Feuerwehrchef und stellte fest: „Dann gibt es danach auch nicht so viel Gemurmel und Gegrummel, wenn Entscheidungen gefällt werden müssen.“

Zuvor hatte der alte Chef noch einmal seinen Jahresbericht abgegeben. 2017 mussten die Feuerwehren der Ohetalgemeinde zu 64 Einsätzen ausrücken, darunter 11 Brände, 38 Hilfeleistungen, 5 Fehlalarme, 9 Brandsicherheitsdienste und 1 Dienstleistung. Schlimme Einsätze seien den Feuerwehren in diesem Jahr erspart geblieben, bilanzierte der scheidende GBI. In seinen Ausführungen lenkte Norbert Mühling noch einmal den Blick auf den Hochwassereinsatz im vergangenen August und lobte die Einsatzkräfte für ihre gute Zusammenarbeit.

Wie die Statistik belegt, leisten in den 13 Frielendorfer Feuerwehen zurzeit 236 Männer und 40 Frauen ehrenamtlich Dienst für die Allgemeinheit. 66 Lehrgänge und Seminare wurden im Berichtszeitraum absolviert. Der Zahl der einsatzbereiten Atemschutzgeräteträger entwickle sich weiterhin positiv, freute sich Norbert Mühling. Abschließend bedankte sich der alte Gemeindebrandinspektor bei seinen Feuerwehrleuten für das gute Miteinander und wünschte seinem Nachfolger Christian Nill im neuen Amt immer eine glückliche Hand.

In seinem Grußwort bedankte sich Frielendorf Bürgermeister Thorsten Vaupel – selber aktiver Feuerwehrmann – bei allen Einsatzkräften für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Man habe in der Ohetalgemeinde hoch motivierte und leistungsstarke Einsatzabteilungen, betonte der Verwaltungschef: „Unsere Einsatzkräfte opfern jede Menge Freizeit zum Schutz der Mitbürgerinnen und Mitbürger und sichern das ganze Jahr über rund um die Uhr den Brandschutz sowie die sonstigen vielfältigen Hilfeleistungen in unserer Gemeinde. Dafür gebühren ihnen Dank und Anerkennung. Die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie stellt einen wichtigen und unentbehrlichen Pfeiler für unsere Gemeinde dar.“

 

Christian Nill (2.v.r.) wurde am Samstag zum neuen Gemeindebrandinspektor der Feuerwehr Frielendorf gewählt. Ihm zur Seite steht Michael Bühn (2.v.l.) und Matthias Haaß (1.v.r.). Bürgermeister Thorsten Vaupel gratulierte dem neuen Führungsteam.

Zahlreiche Feuerwehrfrauen und Männer wurden auf der Jahreshauptversammlung der Frielendorfer Feuerwehren am Samstag geehrt oder befördert. (v. l. n. r.) Bürgermeister Thorsten Vaupel, Rainer Ochs erhielt die Ehrenplakette der Gemeinde in Bronze, Marco Mittendorf erhielt die Ehrenplakette der Gemeinde in Bronze, Susann Barwe wurde zur Löschmeisterin befördert und erhielt zudem die Florian Medaille in Bronze, Steven Schmidt wurde zum Löschmeister befördert, Lukas Viehmann wurde zum Oberlöschmeister befördert, Michael Bühn 1. stellv. GBI, Gemeindevertretervorsitzender Reiner Ebert, Markus Schmerer erhielt die Ehrenplakette der Gemeinde in Bronze, Norbert Mühling erhielt die Ehrenplakette der Gemeinde in Silber, Bettina Richter erhielt die Katastrophenschutzmedaille in Bronze, Torsten Hertel Kreisbrandinspektor, Frank Maikranz Kreisbrandmeister, Christian Nill  GBI und Beförderung zum Hauptbrandmeister, Matthias Haaß 2. stellv. GBI.

Frielendorf stärkt Soldaten den Rücken: „Gelbe Schleife“ als Zeichen der Solidarität am Rathaus befestigt

Hoher militärischer Besuch in Frielendorf. Anlässlich der Übergabe der „Gelben Schleife“ war am Dienstagvormittag auch der stellvertretende Kommandeur der „Division Schnelle Kräfte“, Brigadegeneral Hans Hoogstraten, in die Ohetalgemeinde gekommen.

Stellv. Kommandeur Division Schnelle Kräfte, Brigadegeneral Hans Hoogstraten

Er könne sich nicht erinnern, dass jemals ein General im Rathaus zu Gast gewesen sei, sagte Bürgermeister Thorsten Vaupel schmunzelnd, als er dem holländischen Offizier einen Frielo – das inoffizielle Wappentier des Luftkurortes – als Willkommensgruß überreichte.

Frielendorf ist die fünfundzwanzigste Kommune im mittelhessischen Bereich, welche mit dem einprägsamen Symbol der „Gelben Schleife“ ihre Verbundenheit zur Bundeswehr zum Ausdruck bringt. „Ich bin der festen Überzeugung, dass es gerade in der heutigen Zeit für unsere, ja, ich sage ganz bewusst „unsere“, Soldatinnen und Soldaten sehr wichtig ist, den Rückhalt in der Bevölkerung zu spüren“, stellte Vaupel in seiner Rede fest.

Brigadegengeneral Hoogstraten machte deutlich, dass die Unterstützung der Gesellschaft nicht nur für Soldaten, sondern auch deren Familien und Freunde enorm wichtig sei, und lobte das Konzept der „Gelben Schleife“: „Es ist gut, das die Gemeinschaft damit die Soldatinnen und Soldaten unterstützt.“

Ihren Ursprung hat die „Gelbe Schleife“ vermutlich im amerikanischen Bürgerkrieg. Damals banden Angehörige von Soldaten erstmals gelbe Bänder um Bäume, um ihre Verbundenheit auszudrücken. Insbesondere nach dem sogenannten Karfreitagsgefecht am 2. April 2010 in Afghanistan fand die „Gelbe Schleife“ ihren Weg nach Deutschland und verbreitete sich zunehmend. Damals fielen bei Kämpfen im Dorf Isa Khel bei Kundus drei deutsche Soldaten, mehrere wurden verwundet.

Dass die „Gelbe Schleife“ in Frielendorf am Rathaus einen zentralen Platz gefunden habe, sei ein starkes Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung gegenüber den Soldaten der Bundeswehr, freute sich Oberstleutnant Frank Hille, Vorsitzender des Fördervereins Division Schnelle Kräfte: „Das ist wichtig, denn jeder Soldat, der hier durchfährt, sieht, dass hier Menschen leben, die seine Arbeit anerkennen.“

Frielendorf bekennt sich zur Bundeswehr: Bürgermeister Thorsten Vaupel und Oberstleutnant Frank Hille, Vorsitzender des Fördervereins Division Schnelle Kräfte, enthüllen die „Gelbe Schleife“ am Rathaus in Frielendorf.

Es sei bedauerlich, dass die Gesellschaft Soldaten kaum noch wahrnehme, sagte Bürgermeister Thorsten Vaupel und fügte an: „Unsere Soldatinnen und Soldaten vertreten die Bundesrepublik in der Welt und das zum Teil unter Gefährdung des eigenen Lebens. Das verdient Respekt und Anerkennung, das möchte ich heute ausdrücklich würdigen.“

In Frielendorf fühle man sich mit der Bundeswehr eng verbunden und zeige mit der „Gelben Schleife“ gerne seine Solidarität gegenüber den Soldaten, betonte der Verwaltungschef der Ohetalgemeinde: „Die Anbringung der „Gelben Schleife“ hier am Rathaus ist unser kleiner Beitrag dafür, dass die Bundeswehr auch künftig in der Gesellschaft fest verankert bleibt.“

Neue große “Event-Sauna” im WellnessParadies am Silbersee

Das „WellnessParadies am Silbersee“ in Frielendorf bietet seinen Gästen ab sofort eine große „Event-Sauna“ auf dem schwimmenden Ponton im Silbersee.

Frielendorf/Silbersee, Oktober 2017 – Knapp drei Wochen nach Beginn der Umbauarbeiten durch die Hamburger Saunaspezialisten von FINNJARK öffnete am Samstag, 14. Oktober 2017, die umgebaute Pontonsauna des WellnessParadies am Silbersee. Damit verfügt die Pontonsauna jetzt über 40 bis 45 Sitzplätze und bietet ein einzigartiges Seepanorama.

Das „WellnessParadies am Silbersee“ wurde im Jahr 2009 in Betrieb genommen und hat sich seither als echter Publikumsmagnet etabliert. Seit April 2010 wurden annähernd 470.000 Besucher im WellnessParadies und knapp 133.000 Besucher in der Saunalandschaft gezählt. Die Besucherzahlen haben sich seit der Eröffnung kontinuierlich nach oben entwickelt und ein Ende dieses Trends scheint nicht absehbar.

Dieser Umstand und der laufende Betrieb der Saunalandschaft haben gezeigt, dass die Einrichtungen größenmäßig teilweise zu knapp bemessen worden sind. Auf dem Ponton befanden sich zwei einzelne Saunen. Eine Sauna mit regelmäßigen Aufgüssen und eine Trockensauna, die nicht so stark frequentiert wurde. Dagegen konnte die Aufguss-Sauna in den täglichen Stoßzeiten nicht alle Saunagäste aufnehmen. Die nicht ausreichenden Platzverhältnisse führten immer wieder zu Unmut bei den Gästen.

In der Gemeindevertretersitzung am 11. April 2016 wurde über eine Beschlussvorlage abgestimmt, die Pontonsauna zu einer Eventsauna umzubauen. Dieser Beschluss wurde von der Gemeindevertretung einstimmig gefasst. Für die Umsetzung der Maßnahme wurde beim Zweckverband Knüllgebiet ein Antrag auf LEADER-Förderung gestellt. Damit konnte eine notwendige Maßnahme auf den Weg gebracht werden, um den Tourismusstandort Silbersee in der Region weiter zu stärken.

Ende September begann der Umbau auf dem Ponton. Der Gang zwischen der Trocken- und der Aufguss-Sauna wurde zurückgebaut, das Vordach des Pontons vorgezogen um hier den Technikraum neu unterzubringen. Die Holzvertäfelung wurde ergänzt und neue Saunabänke eingebaut. Das Besondere: Sie verfügen über Leuchtstreifen in der Bankvorderkante, die die Farbe wechseln können.

Der neue große Saunaraum bietet jetzt etwa 40 bis 45 Gästen Platz. Durch das Panoramafenster, welches sich über die ganze Vorderseite zieht, genießen die Besucherinnen und Besucher einen Panoramablick über den ganzen Silbersee und sind dabei trotzdem vor allzu neugierigen Blicken geschützt. Eingeheizt wird die neue große Eventsauna von zwei Hinterwandöfen für die Grundhitze mit einer Leistung von 12 kW und 9 kW. Die Mitte der großen Sauna ziert ein Event-Saunaofen für die Aufgüsse. Dieser hat eine Leistung von 36 kWh.

Die Saunalandschaft des WellnessParadieses am Silbersee hat zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Freitag von 14.00 bis 22.00 Uhr, Samstag von 12.00 bis 22.00 Uhr, Sonn- und Feiertage von 10.00 bis 18.00 Uhr. Mittwochs ist Damensauna.

Ein großer Raum in der neuen Event-Sauna im WellnessParadies am Silbersee. Der Ponton bietet damit jetzt 40 bis 45 Sitzplätze und ein einzigartiges Panorama.

 

Robert Nickel in den Ruhestand verabschiedet

Der langjährige Mitarbeiter auf dem Bauhof der Gemeinde Frielendorf, Robert Nickel, wurde jüngst in den verdienten Ruhestand verabschiedet.
Nach seiner Ausbildung zum Bau- und Möbelschreiner war er zunächst in seinem Ausbildungsberuf tätig. Zum 1. April 1995 wurde Herr Nickel in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis auf dem Bauhof der Gemeinde übernommen. In 2001 wurden ihm die Aufgaben des stellvertretenden Vorarbeiters des Bauhofes übertragen.
Bürgermeister Vaupel lobte seine Zuverlässigkeit und Verantwortungsbereitschaft. Herr Nickel war bei den Kolleginnen und Kollegen des Bauhofes, der Verwaltung sowie der Kindertagesstätten sehr beliebt. Für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger hatte er immer ein offenes Ohr.


Vlnr. Volker Siemon (Personalratsvorsitzender), Robert Nickel, Bürgermeister Thorsten Vaupel, Hans-Dieter Wettlaufer (Betriebsgemeinschaft), Michael Bühn (Büroleiter)

Als kleinen Dank und als Anerkennung für seine langjährig geleisteten treuen Dienste überreichte Bürgermeister Vaupel eine Urkunde und ein Präsent. Auch der Personalratsvorsitzende und der Vorsitzende der Betriebsgemeinschaft bedankten sich bei Herrn Nickel für die gute Zusammenarbeit und wünschten ihm alles erdenklich Gute sowie persönliches Wohlergehen.

25-jähriges Dienstjubiläum von Christine Siemon

Die Gemeinde Frielendorf gratuliert Frau Christine Siemon zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum, das sie am 1. September 2017 feiern konnte.

Nach ihrer Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin war Frau Siemon zunächst in der Evangelischen Kindertagesstätte Frielendorf beschäftigt und wechselte 1994 in die Kindertagesstätte Lenderscheid und übernahm dort die Leitung.

2008 hat Frau Siemon erfolgreich die Diplom-Vorprüfung bestanden und das Grundstudium im Studiengang „Soziale Arbeit“ abgeschlossen. In 2011 legte sie schließlich die Diplomprüfung als Diplom-Sozialpädagogin des Fachbereiches „Sozialarbeit/Sozialpädagogik“ erfolgreich ab. Im Zuge dessen wurde Frau Siemon die organisatorische Leitung der drei kommunalen Kindertagesstätten der Gemeinde Frielendorf übertragen.


Vlnr. Volker Siemon (Personalratsvorsitzender), Christine Siemon (Jubilarin), Hans-Dieter Wettlaufer (Vorsitzender Betriebsgemeinschaft), Bürgermeister Thorsten Vaupel

Als Dank und als Anerkennung für ihre verdienstvolle Tätigkeit überreichte Bürgermeister Vaupel einen Blumenstrauß und eine Urkunde: „Ich freue mich auf viele weitere Jahre guter Zusammenarbeit!“

Auch Herr Wettlaufer (Betriebsgemeinschaft) und Herr Siemon (Personalratsvorsitzender) gratulierten und überreichten Frau Siemon eine kleine Aufmerksamkeit.

Frielendorf bleibt weiterhin “Luftkurort”

Bereits Ende der 1990er-Jahre hatte ein Klimagutachten ergeben, dass die Kerngemeinde Frielendorf und der Silbersee eine überdurchschnittlich hohe Sonnenscheindauer, ein gesundheitsförderndes Reizklima und reduzierte Wärme- und Schwülebelastung durch einen ganzjährigen Luftaustausch vorzuweisen haben. Die Lage 230 bis 260 m ü. d. M. am Rande des Knüllgebirges führt zu klimatischen Bedingungen, die aus medizinischer Sicht besonders vorteilhaft sind.

Somit sind in Frielendorf therapeutische Anwendungen bei der Verhütung und Behandlung von Atemwegserkrankungen und der Behandlung negativer Regulationsstörungen denkbar und darüber hinaus medizinische Indikatoren bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie rheumatischen Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Im Februar 2000 wurde der Gemeinde Frielendorf das begehrte Prädikat „Luftkurort“ verliehen.

Gemäß den „Begriffsbestimmungen – Qualitätsstandards für die Prädikatisierung von Kurorten, Erholungsorten und Heilbrunnen“ ist alle fünf Jahre eine Überprüfung der Luftqualität erforderlich. Diese erfolgte im April diesen Jahres in Form einer Luftqualitätsbeurteilung durch den Deutschen Wetterdienst (DWD).

Zum wiederholten Male wurde die Erfüllung der lufthygienischen Anforderungen an einen Luftkurort bestätigt. Das Ergebnis des DWD war mehr als zufriedenstellend. Frielendorf hat die Mindestvorgaben deutlich übertroffen.

Neue Kindertagesstätte in Verna nimmt Gestalt an: Gemeinde Frielendorf feiert Richtfest

Beim Bau der im „Bildungszentrum Ohetal“ integrierten kommunalen Kindertagesstätte geht es mit großen Schritten voran. Am vergangenen Mittwoch konnte auf der Baustelle in Verna nach knapp zweimonatiger Bauzeit bereits Richtfest – beziehungsweise mangels Dachstuhl besser gesagt Deckenfest – gefeiert werden. Ganz nach alter Väter Sitte stand aber trotzdem ein kleines Birkenbäumchen auf dem Dach und ein Handwerksmeister wünschte dem Bau mit Richtspruch und dem obligatorischen Glas Schnaps für die Zukunft alles Gute.

Zahlreiche Kommunalpolitiker nutzten die Gelegenheit und verschafften sich einen ersten Eindruck von der zukünftigen Kindertagesstätte in der Ohetalschule. Bürgermeister Thorsten Vaupel zeigte sich ob des guten Verlaufs der Bauarbeiten sehr zufrieden und lobte alle Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Der Verwaltungschef wies in seiner Rede noch einmal daraufhin, dass es für den innovativen Bau in Frielendorf einen breiten Konsens gebe.

Das Projekt stehe exemplarisch für eine neue Kultur des Miteinanders, freute sich Vaupel: „Es ist auch ein Indiz dafür, dass in der Gemeinde Frielendorf über Parteigrenzen hinweg an einem Strang gezogen wird und das Kirchturmdenken größtenteils überwunden ist. Man spürt förmlich: Die Gemeinde ist ein guter Ort zum Leben. Hier fühlen wir uns wohl! Wir gestalten zusammen unsere Heimat!“

Durch die Integration der Kindertagesstätte in die Ohetalschule entsteht ein Bildungszentrum, das Kinder vom ersten bis zum 16. Lebensjahr besuchen können. Die Verbindung von Kindertagesstätte und Schule sei ein wegweisendes Modell, betonte der Bürgermeister und bedankte sich beim Schwalm-Eder-Kreis für die Kooperationsbereitschaft: „Hier bekommen wir buchstäblich Bildung unter einem Dach.“

Thorsten Vaupel hob abschließend noch einmal hervor, dass man in Frielendorf Familienfreundlichkeit als wichtigen Standortfaktor betrachte, um Menschen und Arbeitsplätze zu binden und die Lebensqualität zu steigern. Gerade der Ausbau von Betreuungsangeboten sei eine hervorragende Investition in die Zukunft, sagte der Verwaltungschef: „Kinder lassen wir uns gerne etwas kosten, schließlich sind sie unsere Zukunft.“

Man habe mit der neuen Kindertagesstätte Räume zum Wohlfühlen geschaffen, sagte Christian Gerlach vom Architekturbüro Gerlach bei der Baubesichtigung: „Für uns ist es ein schönes Projekt, ein Projekt für Kinder.“

Ein schöner Tag für Frielendorf. Nach kurzer Bauzeit konnte kürzlich an der im „Bildungszentrum Ohetal“ integrierten Kindertagesstätte Richtfest gefeiert werden.