Absage des Himmelfahrtsmarktes am 12. und 13. Mai 2021

Das Coronavirus hat die Welt und somit auch den Marktflecken Frielendorf immer noch fest im Griff – Frielendorfs beliebter und traditioneller Himmelfahrtsmarkt wird deshalb auch im Jahr 2021 leider nicht stattfinden. Zu dem Entschluss, den Himmelfahrtsmarkt auch in diesem Jahr abzusagen, ist der Gemeindevorstand des Marktfleckens Frielendorf mit großem Bedauern einvernehmlich gekommen.

„Wir bedauern diese Entscheidung sehr, aber die anhaltende Corona-Pandemie und die besondere Herausforderung durch die mutierten Varianten des Virus lässt uns keine andere Wahl. Der Schutz der Gesundheit und die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher haben oberste Priorität“, so Bürgermeister Thorsten Vaupel.

Alle Beteiligten sahen dem anstehenden Fest in diesem Jahr aufgrund der Verleihung der Sonderbezeichnung „Marktflecken“ im Jahre 2019 mit großer Freude entgegen, da es der erste Himmelfahrtsmarkt im „Marktflecken Frielendorf“ gewesen wäre.

Aber bei aller Enttäuschung: Mit Blick auf die aktuelle Situation ist eine andere Entscheidung als die Absage derzeit nicht vermittelbar. Auch ein Himmelfahrtsmarkt in abgespeckter Version macht weder aus planerischer noch aus wirtschaftlicher Sicht Sinn. Dichtes Gedränge in der „Haupt- und Mühlenstraße“, Schlangen vor den Ständen, Besucherinnen und Besucher aus nah und fern, die die Gastronomie bevölkern: Vieles von dem, was den Himmelfahrtsmarkt prägt und ausmacht, ist derzeit unvorstellbar.

„Natürlich kann sich die Corona-Lage bis Anfang Mai entspannt haben. Die Vorhersage gleicht aber Kaffeesatzleserei und wir müssen aber vorausschauend denken und handeln“, führt Bürgermeister Thorsten Vaupel enttäuscht aus.

Es bleibt zu hoffen und positiv in die Zukunft zu blicken, dass der beliebte Himmelfahrtsmarkt im nächsten Jahr durchgeführt werden kann.

Bleiben Sie zuversichtlich und vor allem gesund!

Bild: Gemeinde Frielendorf

Betreten der Eisfläche des Silbersees auf eigene Gefahr!

Beim derzeitigen Wetter sieht eine Eisschicht auf dem Silbersee sehr verlockend aus. Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die für eine Freizeitnutzung der Eisfläche notwendige Mindesteisstärke nicht gegeben ist.

Hohlräume unter der Eisfläche sind eine zusätzliche Gefahr. Es können sich erkennbare Hohlräume unter der Eisfläche bilden, die im Falle eines Einbruchs schnell lebensbedrohlich werden. Auch in den vermeintlich ufernahen Bereichen führt ein Einbrechen in das Eis zu einem extrem schnellen Auskühlen des Körpers – mit der Folge, dass Betroffene innerhalb kürzester Zeit bewegungsunfähig werden und ein Ertrinken droht.

Bei dieser Gefährdungslage gibt die Gemeinde Frielendorf keine natürlichen Eisflächen frei!

Extremwetter

Die extreme Wetterlage mit erheblichen Schneemengen ist nun auch bei uns angekommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofes sind seit dem Wochenende unermüdlich im Einsatz. Bei diesen Witterungsverhältnissen ist es jedoch nicht in vollem Umfang möglich, alle Gemeindestraßen vollständig von Eis und Schnee zu befreien. In den kommenden Tagen soll es mit Temperaturen im zweistelligen Minusbereich sehr kalt bleiben. Diese Kälte führt dazu, dass das eingesetzte Streusalz kaum noch wirkt.

Wir bitten Sie, Fahrten auf ein zwingend notwendiges Maß zu beschränken. Wenn Sie fahren müssen, dann bitte langsam und den Straßenverhältnissen angepasst.

Wie die Firma Fehr soeben mitteilt, wurden heute Morgen sämtliche Sammeltouren abgesagt. Am morgigen Dienstag wollen die Entsorgungsunternehmen versuchen, die geplanten Touren normal abzufahren. Die ausgefallenen Sperrmülltermine werden neu terminiert. Ein kurzfristiges Nachfahren der übrigen Abfallfraktionen ist aufgrund des Umfanges der Ausfälle nicht möglich. Im Rahmen der nächsten turnusmäßigen Leerung werden in den betroffenen Gebieten deshalb auch Beistellmengen seitens der Entsorgungsunternehmen mit aufgenommen.

Landarzt sein in Frielendorf

Drei Brüder, Söhne eines erfolgreichen Landarztes in Frielendorf, gründeten im Jahr 2020 das Onlineportal „Landarzt sein“ mit dem Ziel, eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für ihren Vater zu finden, der altersbedingt seine Praxis aufgeben wird. Ein Nachfolger ist seit Jahren nicht in Sicht.

Mit dieser Idee traten die Gründer im vergangenen Jahr an die Gemeinde Frielendorf heran und sicherten sich die Unterstützung des Bürgermeisters Thorsten Vaupel. Der Bürgermeister steuerte Inhalte sowie wertvolles Feedback und Kontakte bei, die dabei halfen, aus der Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

Warum wollen Junge Ärztinnen und Ärzte nicht aufs Land? Die Gründer sind überzeugt: „Für uns ist das nicht nachvollziehbar – steigende Immobilienpreise, volle Städte und teure Praxisübernahmen machen Ballungsgebiete für die Niederlassung zunehmend unattraktiv. Wir glauben, dem Landarztdasein fehlt das richtige Marketing. Das wollen wir ändern.“

Dieses Portal nutzen Sie bereits für Ihren Vater. Im Resultat präsentiert sich Frielendorf nun als eine der ersten Gemeinden auf dieser Plattform. „Dies ist einer der Bausteine, die dafür sorgen sollen, dass die ärztliche Versorgung im Marktflecken Frielendorf für die nächsten Jahre sichergestellt wird“, sagte Thorsten Vaupel und bedankte sich zugleich auf das Herzlichste für die herausragende Initiative und das hohe Engagement bei den drei Gründern.

„Wir glauben nicht, dass junge Ärzte nicht aufs Land wollen. Wir glauben, sie wissen nicht, wie schön es sein kann,“ sind sich die Brüder sicher.

Über Landarzt sein: Landarzt sein ist ein Onlineportal, aktuell kostenlos, das Nachfolger an Arztpraxen und Praxisgründer an Gemeinden vermittelt und gleichzeitig für das Leben als Landarzt bzw. Landärztin wirbt. Unsere Besucher sind, neben bereits gründungswilligen Ärzten, auch Abiturienten, Medizinstudierende und junge ÄrztInnen, die noch nicht wissen, was sie in Zukunft machen wollen – daher wird der Wunsch geweckt, sich in einigen Jahren mit einer Praxis auf dem Land niederzulassen.

Bürgermeister Thorsten Vaupel präsentiert das Onlineportal „Landarzt sein“

Jutta Hoos in den Ruhestand verabschiedet

Die langjährige Mitarbeiterin der Gemeinde Frielendorf in der Kindertagesstätte in Verna, Frau Jutta Hoos, wurde kurz vor den Weihnachtsferien in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Kinder, Eltern, Mitarbeiterinnen der Kita „Dorfstrolche“ sowie Bürgermeister Thorsten Vaupel konnten sich auf dem Außengelände der Kita „Dorfstrolche“ im Bildungszentrum Ohetal von Frau Hoos verabschieden und für ihre langjährige Tätigkeit als Erzieherin bedanken.

Nach der Ausbildung als Erzieherin war Frau Hoos zunächst in Berchtesgaden tätig. Anschließend kehrte sie zurück in die Heimat und übernahm die Leitung einer Kindertagesstätte. Nach der Erziehungszeit ihrer Kinder begann Frau Hoos bei der Gemeinde Frielendorf als Vertretungskraft. Auch später blieb sie als Integrationskraft und festangestellte Erzieherin „ihrer“ Kita in Verna treu. Vor drei Jahren stand erneut eine Veränderung an. Die gewohnten und geliebten Räumlichkeiten der Kita Verna mussten verlassen werden. Beim Umzug und der Gestaltung der neuen Kita „Dorfstrolche“ im Bildungszentrum Ohetal gestaltete Frau Hoos aktiv mit. Die Worte „das ist mir zu viel“ gab es bei ihr nicht. Mit Engagement und viel Liebe brachte sie sich beim Umzug und der späteren Gestaltung der neuen Kita ein.

Mit ganzem Herzen lebte und liebte sie ihre Tätigkeit als Erzieherin. Einige Generationen von Kindern erinnern sich gern an „ihre Frau Hoos“. Mit ihrer Herzlichkeit, Freundlichkeit und Bereitschaft sich immer wieder auf Neues einzustellen, war Sie bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Eltern und Kindern gleichermaßen beliebt und anerkannt.

Bürgermeister Vaupel bedankte sich für ihre langjährige Tätigkeit, ihr hohes Maß an Verlässlichkeit sowie Beständigkeit. Sie lebte ihren Beruf und hatte stets ein offenes Ohr für „ihre Kinder“, die Eltern und Kolleginnen und Kollegen.

Für den neuen Lebensabschnitt wünschte er ihr alles erdenklich Gute.

v.l.n.r.: Pädagogische Leiterin der Kindertagesstätte „Dorfstrolche“ Sandra Staab, Jutta Hoos, Gesamtleiterin der kommunalen Kindertagesstätten Christine Siemon, Bürgermeister Thorsten Vaupel

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung und Bauhof „Zwischen den Jahren“

Von Montag, 28. Dezember 2020, bis einschließlich Mittwoch, 30. Dezember 2020, ist in der Gemeindeverwaltung und auf dem Bauhof lediglich ein „Notdienst“ eingerichtet. In dringenden Angelegenheiten sind wir für Sie erreichbar. Grundsätzlich wird aufgrund des Infektionsgeschehens darum gebeten, nach Möglichkeit immer vorab Termine telefonisch zu vereinbaren oder Anliegen telefonisch zu besprechen oder diese per E-Mail mitzuteilen.

Am Dienstag, 29. Dezember 2020, erfolgt keine Grünabfallannahme auf dem Bauhof.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

Vollsperrung der Landesstraße 3155 Seigertshausen – Schwarzenborn am 30. Oktober 2020

Nach Mitteilung von Hessen-Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement, Kassel, wird die Landesstraße 3155 zwischen Seigertshausen und Schwarzenborn, am Freitag, 30. Oktober 2020, von 07:00 bis 15:00 Uhr, wegen Fällarbeiten in Zusammenarbeit mit Hessen Forst für den Gesamtverkehr gesperrt.

Die Umleitung erfolgt über die L 3158 und L 3152 (Richtung Großropperhausen).

Stärkung der Sicherheit und des Sicherheitsgefühls

Programm „KOMPASS“: Bürgerbefragung in der Gemeinde Frielendorf in Zusammenarbeit mit der Polizei

Die Gemeinde Frielendorf wurde im August 2019 offiziell in das Kommunalprogramm „KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel“ – ein Angebot des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport an die Kommunen Hessen – aufgenommen und darf sich seitdem KOMPASS-Kommune nennen.

KOMPASS zielt auf eine nachhaltig ausgerichtete Verzahnung sowie eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Polizei und Kommune ab. Jede hessische Kommune konnte und kann sich für die Teilnahme an der Sicherheitsinitiative bewerben. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern bieten die Polizei und die Gemeinde Frielendorf an, die kommunalen Sicherheitsbedürfnisse (auch die Sorgen und Ängste der Bürgerinnen und Bürger) zu erheben, zu analysieren und gemeinsam ein möglichst passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln. Die Bürgerinnen und Bürger werden die Möglichkeit bekommen, ihre Sicherheitsbedürfnisse in verschiedenen Maßnahmen einfließen zu lassen. Auch auf die Belange von Jugendlichen und Senioren, wie z. B. Internetkriminalität, „Enkeltrick“, wird eingegangen.

Straftaten reduzieren – Sicherheit stärken

In Kooperation mit der Polizei wollen wir gemeinsam an der Stärkung der Sicherheit und des Sicherheitsgefühls arbeiten und so wesentlich dazu beitragen, dass auch das Straftatenaufkommen weiter reduziert wird“, informiert Bürgermeister Thorsten Vaupel. Weiterhin betont er: „Dennoch kann nicht sofort jedes Problem gelöst oder sogar alle Straftaten verhindert werden, aber wir werden uns weiterhin für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger einsetzen, deren Sorgen und Ängste aufgreifen und gemeinsam mit der Polizei Sicherheitsmaßnahmen besprechen und umsetzen.“

Im Rahmen von „KOMPASS“ hat im vergangenen Jahr bereits eine Sicherheitsbefragung in Form eines anonymisierten Kurzfragebogens stattgefunden. Wie die Begrifflichkeit ausdrückt, ist die Aussagekraft dieses Fragebogens deutlich begrenzt, zudem konnte nur ein geringer Teil der Bevölkerung erreicht werden. Um nunmehr eine möglichst genaue Analyse in Bezug auf die Sicherheit der Gemeinde Frielendorf zu erhalten, wird im Rahmen von „KOMPASS“ und zum Thema „Sicherheit in der Gemeinde Frielendorf“ eine Bürgerbefragung durchgeführt.

Bitte nehmen Sie an der Umfrage teil

Hierzu wurde bereits mit dem amtlichen Bekanntmachungsorgan der Gemeinde Frielendorf (Frielendorfer Wochenblatt) ein „Flyer“ an alle Haushalte verteilt. Der Flyer kann zudem auf der Webseite der Gemeinde heruntergeladen werden. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen und der Gemeinde Frielendorf mit der Beantwortung der Fragen zu helfen.

„Mit der Rückgabe des Fragebogens im Rathaus hoffen wir weitere wichtige Informationen über das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde zu erhalten“, so der Bürgermeister.

Die Auswertung der Befragung erfolgt selbstverständlich anonym. Die Befragung richtet sich an Bürgerinnen und Bürger aus Frielendorf, die das 14. Lebensjahr bereits vollendet haben. Pro Person ist bitte nur ein Fragebogen auszufüllen.

„Wir bedanken uns schon jetzt für die Unterstützung und werden über das Ergebnis und den weiteren Verlauf des Projekts selbstverständlich informieren“, sagt Bürgermeister Thorsten Vaupel zu.

v. l. n. r. Ordnungsamtsleiter Torsten Waldeck, Bürgermeister Thorsten Vaupel
Foto: Gemeinde Frielendorf