Bundesstraße wurde wieder für den Verkehr in Fahrtrichtung Nord freigegeben

Nach viermonatiger Bauzeit wurde die Bundesstraße 254 zwischen Schwalmstadt und Frielendorf-Gebersdorf am vergangenen Freitag wieder für den Verkehr in Fahrtrichtung Nord freigegeben.

Planmäßig endet damit die am 27. Juni 2016 begonnene umfangreiche Fahrbahnerneuerung auf der rd. 5,5 km langen Baustrecke. In zwei Bauabschnitten wurde die Bundesstraße mit einer neuen Fahrbahndecke versehen und in Teilstrecken, in denen die Fahrbahn starke Setzungen und Durchbrüche aufwies, grundhaft erneuert. Weiterhin wurden Bordanlagen, Schutz- und Leiteinrichtungen, Verkehrsinseln sowie die beiden Parkplätze bei Gebersdorf instandgesetzt. Ferner wurde an der Lichtsignalanlage in Leimsfeld ein barrierefreier Übergang für Fußgänger geschaffen.

Als Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurde vor dem Ortseingang aus Richtung Frielendorf eine Fahrbahnverschwenkung mit Sperrfläche zur Geschwindigkeitsreduzierung markiert. Um außerdem die Aufmerksamkeit der Fahrzeugführer vor der Ampelkreuzung in Leimsfeld zu erhöhen, werden in Kürze in beiden Fahrtrichtungen gelbe Warnblinker neu errichtet.

Rund drei Millionen Euro investierte der Bund für diese Baumaßnahme in die Instandhaltung des im Schwalm-Eder-Kreis rd. 210 Kilometer langen Bundesstraßennetzes.

Während der unter halbseitiger Sperrung der Bundesstraße ausgeführten Arbeiten wurde eine Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Süd eingerichtet. In Fahrtrichtung Nord war die Bundesstraße ab Schwalmstadt (Krankenhauskreuzung) voll gesperrt. In Leimsfeld wurden temporäre Querungsmöglichkeiten für Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger über die B 254 eingerichtet, um auch während der Bauzeit eine ständige Verbindung zwischen den beiden östlich und westlich der B 254 gelegenen Ortslagen zu ermöglichen.

Für den Lkw-Verkehr und den Pkw-Verkehr in Fahrtrichtung Nord waren unterschiedliche Umleitungen ausgewiesen.

Die Verkehrsführung war gewählt worden, um die Bauzeit auf das unumgänglich notwendige Maß beschränken zu können. Eine wechselseitige Verkehrsführung unter Ampelregelung hätte bei einer notwendigen Teilung der Baustrecke in mehr als 20 Bauabschnitte zu einer deutlich längeren Bauzeit bis weit in das kommende Jahr hinein geführt.

Hessen Mobil bedankt sich bei den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die mit den notwendigen Arbeiten einhergehenden verkehrlichen Einschränkungen und bei den Anwohnern an den Umleitungsstrecken für ihr Verständnis für die mit dem erhöhten Verkehrsaufkommen verbundenen Beeinträchtigungen.