Frielendorf stärkt Soldaten den Rücken: „Gelbe Schleife“ als Zeichen der Solidarität am Rathaus befestigt

Hoher militärischer Besuch in Frielendorf. Anlässlich der Übergabe der „Gelben Schleife“ war am Dienstagvormittag auch der stellvertretende Kommandeur der „Division Schnelle Kräfte“, Brigadegeneral Hans Hoogstraten, in die Ohetalgemeinde gekommen.

Stellv. Kommandeur Division Schnelle Kräfte, Brigadegeneral Hans Hoogstraten

Er könne sich nicht erinnern, dass jemals ein General im Rathaus zu Gast gewesen sei, sagte Bürgermeister Thorsten Vaupel schmunzelnd, als er dem holländischen Offizier einen Frielo – das inoffizielle Wappentier des Luftkurortes – als Willkommensgruß überreichte.

Frielendorf ist die fünfundzwanzigste Kommune im mittelhessischen Bereich, welche mit dem einprägsamen Symbol der „Gelben Schleife“ ihre Verbundenheit zur Bundeswehr zum Ausdruck bringt. „Ich bin der festen Überzeugung, dass es gerade in der heutigen Zeit für unsere, ja, ich sage ganz bewusst „unsere“, Soldatinnen und Soldaten sehr wichtig ist, den Rückhalt in der Bevölkerung zu spüren“, stellte Vaupel in seiner Rede fest.

Brigadegengeneral Hoogstraten machte deutlich, dass die Unterstützung der Gesellschaft nicht nur für Soldaten, sondern auch deren Familien und Freunde enorm wichtig sei, und lobte das Konzept der „Gelben Schleife“: „Es ist gut, das die Gemeinschaft damit die Soldatinnen und Soldaten unterstützt.“

Ihren Ursprung hat die „Gelbe Schleife“ vermutlich im amerikanischen Bürgerkrieg. Damals banden Angehörige von Soldaten erstmals gelbe Bänder um Bäume, um ihre Verbundenheit auszudrücken. Insbesondere nach dem sogenannten Karfreitagsgefecht am 2. April 2010 in Afghanistan fand die „Gelbe Schleife“ ihren Weg nach Deutschland und verbreitete sich zunehmend. Damals fielen bei Kämpfen im Dorf Isa Khel bei Kundus drei deutsche Soldaten, mehrere wurden verwundet.

Dass die „Gelbe Schleife“ in Frielendorf am Rathaus einen zentralen Platz gefunden habe, sei ein starkes Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung gegenüber den Soldaten der Bundeswehr, freute sich Oberstleutnant Frank Hille, Vorsitzender des Fördervereins Division Schnelle Kräfte: „Das ist wichtig, denn jeder Soldat, der hier durchfährt, sieht, dass hier Menschen leben, die seine Arbeit anerkennen.“

Frielendorf bekennt sich zur Bundeswehr: Bürgermeister Thorsten Vaupel und Oberstleutnant Frank Hille, Vorsitzender des Fördervereins Division Schnelle Kräfte, enthüllen die „Gelbe Schleife“ am Rathaus in Frielendorf.

Es sei bedauerlich, dass die Gesellschaft Soldaten kaum noch wahrnehme, sagte Bürgermeister Thorsten Vaupel und fügte an: „Unsere Soldatinnen und Soldaten vertreten die Bundesrepublik in der Welt und das zum Teil unter Gefährdung des eigenen Lebens. Das verdient Respekt und Anerkennung, das möchte ich heute ausdrücklich würdigen.“

In Frielendorf fühle man sich mit der Bundeswehr eng verbunden und zeige mit der „Gelben Schleife“ gerne seine Solidarität gegenüber den Soldaten, betonte der Verwaltungschef der Ohetalgemeinde: „Die Anbringung der „Gelben Schleife“ hier am Rathaus ist unser kleiner Beitrag dafür, dass die Bundeswehr auch künftig in der Gesellschaft fest verankert bleibt.“

Neue große „Event-Sauna“ im WellnessParadies am Silbersee

Das „WellnessParadies am Silbersee“ in Frielendorf bietet seinen Gästen ab sofort eine große „Event-Sauna“ auf dem schwimmenden Ponton im Silbersee.

Frielendorf/Silbersee, Oktober 2017 – Knapp drei Wochen nach Beginn der Umbauarbeiten durch die Hamburger Saunaspezialisten von FINNJARK öffnete am Samstag, 14. Oktober 2017, die umgebaute Pontonsauna des WellnessParadies am Silbersee. Damit verfügt die Pontonsauna jetzt über 40 bis 45 Sitzplätze und bietet ein einzigartiges Seepanorama.

Das „WellnessParadies am Silbersee“ wurde im Jahr 2009 in Betrieb genommen und hat sich seither als echter Publikumsmagnet etabliert. Seit April 2010 wurden annähernd 470.000 Besucher im WellnessParadies und knapp 133.000 Besucher in der Saunalandschaft gezählt. Die Besucherzahlen haben sich seit der Eröffnung kontinuierlich nach oben entwickelt und ein Ende dieses Trends scheint nicht absehbar.

Dieser Umstand und der laufende Betrieb der Saunalandschaft haben gezeigt, dass die Einrichtungen größenmäßig teilweise zu knapp bemessen worden sind. Auf dem Ponton befanden sich zwei einzelne Saunen. Eine Sauna mit regelmäßigen Aufgüssen und eine Trockensauna, die nicht so stark frequentiert wurde. Dagegen konnte die Aufguss-Sauna in den täglichen Stoßzeiten nicht alle Saunagäste aufnehmen. Die nicht ausreichenden Platzverhältnisse führten immer wieder zu Unmut bei den Gästen.

In der Gemeindevertretersitzung am 11. April 2016 wurde über eine Beschlussvorlage abgestimmt, die Pontonsauna zu einer Eventsauna umzubauen. Dieser Beschluss wurde von der Gemeindevertretung einstimmig gefasst. Für die Umsetzung der Maßnahme wurde beim Zweckverband Knüllgebiet ein Antrag auf LEADER-Förderung gestellt. Damit konnte eine notwendige Maßnahme auf den Weg gebracht werden, um den Tourismusstandort Silbersee in der Region weiter zu stärken.

Ende September begann der Umbau auf dem Ponton. Der Gang zwischen der Trocken- und der Aufguss-Sauna wurde zurückgebaut, das Vordach des Pontons vorgezogen um hier den Technikraum neu unterzubringen. Die Holzvertäfelung wurde ergänzt und neue Saunabänke eingebaut. Das Besondere: Sie verfügen über Leuchtstreifen in der Bankvorderkante, die die Farbe wechseln können.

Der neue große Saunaraum bietet jetzt etwa 40 bis 45 Gästen Platz. Durch das Panoramafenster, welches sich über die ganze Vorderseite zieht, genießen die Besucherinnen und Besucher einen Panoramablick über den ganzen Silbersee und sind dabei trotzdem vor allzu neugierigen Blicken geschützt. Eingeheizt wird die neue große Eventsauna von zwei Hinterwandöfen für die Grundhitze mit einer Leistung von 12 kW und 9 kW. Die Mitte der großen Sauna ziert ein Event-Saunaofen für die Aufgüsse. Dieser hat eine Leistung von 36 kWh.

Die Saunalandschaft des WellnessParadieses am Silbersee hat zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Freitag von 14.00 bis 22.00 Uhr, Samstag von 12.00 bis 22.00 Uhr, Sonn- und Feiertage von 10.00 bis 18.00 Uhr. Mittwochs ist Damensauna.

Ein großer Raum in der neuen Event-Sauna im WellnessParadies am Silbersee. Der Ponton bietet damit jetzt 40 bis 45 Sitzplätze und ein einzigartiges Panorama.

 

Robert Nickel in den Ruhestand verabschiedet

Der langjährige Mitarbeiter auf dem Bauhof der Gemeinde Frielendorf, Robert Nickel, wurde jüngst in den verdienten Ruhestand verabschiedet.
Nach seiner Ausbildung zum Bau- und Möbelschreiner war er zunächst in seinem Ausbildungsberuf tätig. Zum 1. April 1995 wurde Herr Nickel in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis auf dem Bauhof der Gemeinde übernommen. In 2001 wurden ihm die Aufgaben des stellvertretenden Vorarbeiters des Bauhofes übertragen.
Bürgermeister Vaupel lobte seine Zuverlässigkeit und Verantwortungsbereitschaft. Herr Nickel war bei den Kolleginnen und Kollegen des Bauhofes, der Verwaltung sowie der Kindertagesstätten sehr beliebt. Für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger hatte er immer ein offenes Ohr.


Vlnr. Volker Siemon (Personalratsvorsitzender), Robert Nickel, Bürgermeister Thorsten Vaupel, Hans-Dieter Wettlaufer (Betriebsgemeinschaft), Michael Bühn (Büroleiter)

Als kleinen Dank und als Anerkennung für seine langjährig geleisteten treuen Dienste überreichte Bürgermeister Vaupel eine Urkunde und ein Präsent. Auch der Personalratsvorsitzende und der Vorsitzende der Betriebsgemeinschaft bedankten sich bei Herrn Nickel für die gute Zusammenarbeit und wünschten ihm alles erdenklich Gute sowie persönliches Wohlergehen.

25-jähriges Dienstjubiläum von Christine Siemon

Die Gemeinde Frielendorf gratuliert Frau Christine Siemon zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum, das sie am 1. September 2017 feiern konnte.

Nach ihrer Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin war Frau Siemon zunächst in der Evangelischen Kindertagesstätte Frielendorf beschäftigt und wechselte 1994 in die Kindertagesstätte Lenderscheid und übernahm dort die Leitung.

2008 hat Frau Siemon erfolgreich die Diplom-Vorprüfung bestanden und das Grundstudium im Studiengang „Soziale Arbeit“ abgeschlossen. In 2011 legte sie schließlich die Diplomprüfung als Diplom-Sozialpädagogin des Fachbereiches „Sozialarbeit/Sozialpädagogik“ erfolgreich ab. Im Zuge dessen wurde Frau Siemon die organisatorische Leitung der drei kommunalen Kindertagesstätten der Gemeinde Frielendorf übertragen.


Vlnr. Volker Siemon (Personalratsvorsitzender), Christine Siemon (Jubilarin), Hans-Dieter Wettlaufer (Vorsitzender Betriebsgemeinschaft), Bürgermeister Thorsten Vaupel

Als Dank und als Anerkennung für ihre verdienstvolle Tätigkeit überreichte Bürgermeister Vaupel einen Blumenstrauß und eine Urkunde: „Ich freue mich auf viele weitere Jahre guter Zusammenarbeit!“

Auch Herr Wettlaufer (Betriebsgemeinschaft) und Herr Siemon (Personalratsvorsitzender) gratulierten und überreichten Frau Siemon eine kleine Aufmerksamkeit.

Frielendorf bleibt weiterhin „Luftkurort“

Bereits Ende der 1990er-Jahre hatte ein Klimagutachten ergeben, dass die Kerngemeinde Frielendorf und der Silbersee eine überdurchschnittlich hohe Sonnenscheindauer, ein gesundheitsförderndes Reizklima und reduzierte Wärme- und Schwülebelastung durch einen ganzjährigen Luftaustausch vorzuweisen haben. Die Lage 230 bis 260 m ü. d. M. am Rande des Knüllgebirges führt zu klimatischen Bedingungen, die aus medizinischer Sicht besonders vorteilhaft sind.

Somit sind in Frielendorf therapeutische Anwendungen bei der Verhütung und Behandlung von Atemwegserkrankungen und der Behandlung negativer Regulationsstörungen denkbar und darüber hinaus medizinische Indikatoren bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie rheumatischen Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Im Februar 2000 wurde der Gemeinde Frielendorf das begehrte Prädikat „Luftkurort“ verliehen.

Gemäß den „Begriffsbestimmungen – Qualitätsstandards für die Prädikatisierung von Kurorten, Erholungsorten und Heilbrunnen“ ist alle fünf Jahre eine Überprüfung der Luftqualität erforderlich. Diese erfolgte im April diesen Jahres in Form einer Luftqualitätsbeurteilung durch den Deutschen Wetterdienst (DWD).

Zum wiederholten Male wurde die Erfüllung der lufthygienischen Anforderungen an einen Luftkurort bestätigt. Das Ergebnis des DWD war mehr als zufriedenstellend. Frielendorf hat die Mindestvorgaben deutlich übertroffen.

Neue Kindertagesstätte in Verna nimmt Gestalt an: Gemeinde Frielendorf feiert Richtfest

Beim Bau der im „Bildungszentrum Ohetal“ integrierten kommunalen Kindertagesstätte geht es mit großen Schritten voran. Am vergangenen Mittwoch konnte auf der Baustelle in Verna nach knapp zweimonatiger Bauzeit bereits Richtfest – beziehungsweise mangels Dachstuhl besser gesagt Deckenfest – gefeiert werden. Ganz nach alter Väter Sitte stand aber trotzdem ein kleines Birkenbäumchen auf dem Dach und ein Handwerksmeister wünschte dem Bau mit Richtspruch und dem obligatorischen Glas Schnaps für die Zukunft alles Gute.

Zahlreiche Kommunalpolitiker nutzten die Gelegenheit und verschafften sich einen ersten Eindruck von der zukünftigen Kindertagesstätte in der Ohetalschule. Bürgermeister Thorsten Vaupel zeigte sich ob des guten Verlaufs der Bauarbeiten sehr zufrieden und lobte alle Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Der Verwaltungschef wies in seiner Rede noch einmal daraufhin, dass es für den innovativen Bau in Frielendorf einen breiten Konsens gebe.

Das Projekt stehe exemplarisch für eine neue Kultur des Miteinanders, freute sich Vaupel: „Es ist auch ein Indiz dafür, dass in der Gemeinde Frielendorf über Parteigrenzen hinweg an einem Strang gezogen wird und das Kirchturmdenken größtenteils überwunden ist. Man spürt förmlich: Die Gemeinde ist ein guter Ort zum Leben. Hier fühlen wir uns wohl! Wir gestalten zusammen unsere Heimat!“

Durch die Integration der Kindertagesstätte in die Ohetalschule entsteht ein Bildungszentrum, das Kinder vom ersten bis zum 16. Lebensjahr besuchen können. Die Verbindung von Kindertagesstätte und Schule sei ein wegweisendes Modell, betonte der Bürgermeister und bedankte sich beim Schwalm-Eder-Kreis für die Kooperationsbereitschaft: „Hier bekommen wir buchstäblich Bildung unter einem Dach.“

Thorsten Vaupel hob abschließend noch einmal hervor, dass man in Frielendorf Familienfreundlichkeit als wichtigen Standortfaktor betrachte, um Menschen und Arbeitsplätze zu binden und die Lebensqualität zu steigern. Gerade der Ausbau von Betreuungsangeboten sei eine hervorragende Investition in die Zukunft, sagte der Verwaltungschef: „Kinder lassen wir uns gerne etwas kosten, schließlich sind sie unsere Zukunft.“

Man habe mit der neuen Kindertagesstätte Räume zum Wohlfühlen geschaffen, sagte Christian Gerlach vom Architekturbüro Gerlach bei der Baubesichtigung: „Für uns ist es ein schönes Projekt, ein Projekt für Kinder.“

Ein schöner Tag für Frielendorf. Nach kurzer Bauzeit konnte kürzlich an der im „Bildungszentrum Ohetal“ integrierten Kindertagesstätte Richtfest gefeiert werden.

 

Kinderferienspiele in Frielendorf

Kinderferienspiele und Abenteuercamp im „Wildniscamp am Silbersee“

Am 24. Juli 2017 fand der Start für die diesjährigen Kinderferienspiele der Gemeinde Frielendorf zum Thema „Indianer“ statt. Trotz des regnerischen Wetters konnte Jugendpfleger Thomas Trieschmann mit seinem Team 85 Kinder im „Wildniscamp am Silbersee“ begrüßen. Die 6 ½- bis 12-jährigen Kinder erwarteten unterschiedlichste Stationen mitten im Wald.

Neben den handwerklichen Dingen, wie das Anfertigen von Gegenständen aus Ton oder das Gestalten von Schmuck und Traumfängern, konnten die Kinder an der Backstation Essen zubereiten. Im Wildnis-Ofen entstanden vielerlei Leckereien, die für alle willkommene Snacks darstellten, wie z. B. Hefeteilchen und Fladenbrote. Im Dutch Oven, einem gusseisernen Topf, der in die Glut gestellt wird, wurden weitere Köstlichkeiten zubereitet. Aus Maiskörnern zauberten die Indianer über dem offenen Feuer Popcorn. Speere, Blasrohre und Tomahawks nahmen Form an bei der Holzstation. Viele Kinder schnitzten sich ihre ganz persönlichen Gegenstände, die sie am Ende der Woche mit nach Hause nehmen durften.
An den Bäumen des „Wildniscamps“ waren „Monkeys“ angebracht. Mit Hilfe dieser Klettergriffe konnten die kleinen Indianer, mit Klettergurt am Seil gesichert, in die Höhe klettern, um die Umgebung auszuspähen.

Zum Ende der Woche trauten sich etliche Kinder in die indianische Sauna. Glühende Steine aus dem offenen Feuer wurden nach und nach mit viel Ruhe und Vorsicht in ein mit Decken und Planen abgedecktes Weidentipi gebracht und erwärmten den besonderen Raum.
Am Freitag, als letzten Tag, konnten die Eltern sich im „Wildniscamp“ ein Bild über die erlebnisreiche Woche machen und den gemeinsamen Abschluss der Kinderferienspiele 2017 miterleben.

Das Abenteuercamp für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren fand in der darauffolgenden Woche bei besserem Wetter statt. Bepackt mit Tasche, Schlafsack und Isomatte ging es vom „Spongebobparkplatz“ los in den Wald. Dreizehn Teilnehmer verbrachten 4 Tage im „Wildniscamp“ und übernachteten dort in Kohten. Über offenem Feuer wurden die Mahlzeiten selbst zubereitet. Die Pizza aus dem Wildnis-Ofen stellte einen besonderen Genuss dar. Neben Kletterangeboten konnten sich die Jugendlichen an der Slakline ausprobieren. Auch die Kanus kamen am Silbersee zum Einsatz. Dank des guten Wetters wurde der Silbersee immer wieder gerne für eine Erfrischung genutzt. Am letzten Abend fand eine Nachtwanderung über das Gelände rund um den Silbersee statt, bevor es dann gegen Freitagmittag hieß, die Taschen zu schultern und aus dem Wildniscamp Richtung „Spongebobparkplatz“ zu wandern.

„Sommer Aktiv“ – Kanufahrt auf dem Silbersee

Unter perfekten Wetterbedingungen und rund 30 Grad fand unter dem Motto „Sommer Aktiv“ am Mittwochnachmittag, 19. Juli 2017, das Kanufahren am Silbersee statt.
Jugendpfleger Thomas Trieschmann, René Lamers, Jonas Komossa und Niklas Fellner sorgten dafür, dass die motivierten Teilnehmer so oft und lange wie möglich auf dem Silbersee herum paddeln konnten. Mit drei sich ständig abwechselnden Kanus hatten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, mit einem der vier Betreuer eine große Runde auf dem Silbersee zu fahren. Schnell sahen die Ruderbewegungen professionell aus und der Spaß war allen Kindern und Jugendlichen sowie den anwesenden Eltern anzusehen.

Die Schlange vor den ständig an- und ablegenden Kanus riss nicht ab, da über den Nachmittag verteilt insgesamt mehr als 80 Kinder und Jugendliche das Paddel auf dem Silbersee geschwungen haben. Aufgrund dessen, dass in ein Kanu maximal vier Personen passen und eine davon immer ein Betreuer war, der die Aufsicht und das „Ruder“ übernahm, konnten maximal drei Kinder pro Kanu mitfahren. Somit war es auch für die Betreuer eine gute Gelegenheit, bei schönem Wetter ein kleines bisschen Sport zu treiben.

Zünftige Reise durch Frielendorf – Heute hier und morgen fort

Am vergangenen Dienstag hatte die Gemeinde Frielendorf einen nicht ganz so alltäglichen Besucher. Tobias Süßmann ist Dachdecker- bzw. Schieferdeckergeselle. Der nette und aufgeschlossene Geselle ist nach seiner Lehrzeit (Freisprechung) seit nun bereits eineinhalb Jahren in Deutschland unterwegs. Er holt sich auf seinem Weg in verschiedenen Gemeinden und Städten als Nachweis seiner Reise einen Stempel oder ein Dienstsiegel und sammelt auf seinem Weg Erfahrungen in seinem und auch anderen Handwerken. So reist er umher und nimmt, wenn möglich, viele verschiedene Arbeiten an, um seine Fertigkeiten zu schulen, Schlafgelegenheiten zu finden und die Reise so zu ermöglichen. Als er zu Besuch im Rathaus der Gemeinde Frielendorf war, trug er Bürgermeister Thorsten Vaupel eine Rede vor und bat anschließend um einen kleinen Obolus, um seine Reise zu unterstützen und zu erleichtern.

Tobias Süßmann gehört der Vereinigung der rechtschaffenen fremden Zimmer- und Schieferdeckergesellen an. Als Geselle in dieser Vereinigung gibt es einige Regeln zu beachten: Wie er uns berichtete kommt er ursprünglich aus Berlin. Seiner Heimat darf er sich allerdings während der „drei Jahre und einem Tag“-Reise nur in Ausnahmefällen annähern – 50 Kilometer um den Heimatort herum reicht die sogenannte Bannmeile. Des Weiteren legt er alle Strecken zu Fuß zurück. Allerdings ist Trampen auch erlaubt. Wie er berichtete, brauchte er dank der freundlichen Mitfahrgelegenheiten von Hamburg nach München nur einen Tag.


Foto: Bürgermeister Thorsten Vaupel mit Schieferdeckergeselle Tobias Süßmann

Nachdem Herr Süßmann, oder Tobias wie er sich direkt vorgestellt hat, uns kurz von sich erzählt hat, machte er sich in seiner schwarzen Manchestertracht und dem Stenz (Wanderstab der reisenden Gesellen) weiter in Richtung Schwalmstadt. Wir wünschen Ihm auf seiner noch langen Reise alles Gute.

Neuer Radwegebeauftragter der Gemeinde Frielendorf

Herr Kurt Schury wurde im Jahr 2001 zum ehrenamtlichen Radwegebeauftragten der Gemeinde Frielendorf berufen. Diese Aufgabe führte er mit viel Engagement, Umsicht und Freundlichkeit aus. Nun möchte sich Herr Schury von dieser Aufgabe zurückziehen.

Herr Bürgermeister Vaupel bedankte sich mit einem Präsent bei Herrn Schury für die gute und angenehme Zusammenarbeit in den letzten Jahren und wünschte ihm alles Gute für seine Zukunft.

Kürzlich wurde Herr Arno Kilian aus dem Frielendorfer Ortsteil Großropperhausen als neuer ehrenamtlicher Radwegebeauftragter bestellt.

Die Aufgaben eines Radwegebeauftragten sind u. a.:

  • Überprüfung der Beschilderung der Radwege und des baulichen Zustandes
  • Überprüfung von Querungsstellen an Radwegen und -routen
  • Vorschläge zur Optimierung von Radrouten
  • Ansprechpartner für Bürger/innen in Fragen des Radverkehrs
  • Koordinative Aufgaben


Bild (v. l. n. r.): Bürgermeister Thorsten Vaupel, Radwegebeauftragter Arno Kilian, Kurt Schury

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Herrn Kilian und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner Tätigkeit als ehrenamtlicher Radwegebeauftragter.