FRIELENDORF. Dank der guten Zusammenarbeit und auf Initiative der Gemeinde Frielendorf wurde pünktlich zum 3. Frühlingsfest vor dem Frielendorfer Rathaus eine neue E-Ladesäule errichtet. Ermöglicht wurde die Installation der Ladesäule durch eine Förderung der EAM-Tochter Energieeffizienz kommunal mitgestalten (EKM) sowie durch Eigenleistung der Gemeinde Frielendorf.

Die neu errichtete E-Ladesäule verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von 2 x 22 kW (AC). An diesen können Elektrofahrzeuge innerhalb einer Stunde ihren Akku zu 80 Prozent aufladen.

Die Ladesäule verfügt zudem über ein modernes Zugangs- und Abrechnungssystem. Multimedial gibt es verschiedene Zugangsmöglichkeiten (beispielsweise mit RFID Karte, Ladechip oder per App über das Smartphone) der unterschiedlichsten Anbieter wie beispielsweise e-Wald, New Motion und PlugSurfing. Das hat Pilotcharakter für Nordhessen. Der Ladepunkt wird zudem überregional in den Informationsportalen im Web und auf Apps sichtbar und beworben. Bei Neuwagen werden diese Ladepunkte in den Navigationsgeräten angezeigt.

Die Firma Gespa wurde von der Gemeinde mit der Einführung des modernen Abrechnungssystems und den zuverlässigen Betrieb beauftragt. Bei der offiziellen Inbetriebnahme erläuterten die Projektpartner Gemeinde Frielendorf, vertreten durch den Bürgermeister Thorsten Vaupel, Karl-Walter Eberlein, Gespa GmbH, und Thomas Keil, Leiter EAM Regionalzentrum Mitte, die Vorteile für die Nutzer. „Die Zukunft der Mobilität ist eines der aktuellsten Themen unserer Zeit und eng damit verknüpft ist der Ausbau einer modernen Ladeinfrastruktur“, so Bürgermeister Vaupel.

Bild_E Ladesäule

Bild: von links Hans-Dieter Wettlaufer (Fachdienstleiter Planen, Bauen, Umwelt, Gemeinde Frielendorf), Christof Mühling (EnergieNetz Mitte, Borken) und Bürgermeister Thorsten Vaupel

Hintergrund EKM

Die Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH (EKM) ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes. Die Tochtergesellschaft der EAM unterstützt unter Federführung der Kommunen konkrete Projekte der Allgemeinheit, die für einen wirksamen Klimaschutz in den Städten und Gemeinden der Region sorgen. Dazu gehört auch die Förderung der Elektromobilität. Bürger, Gewerbetreibende, Vereine, Institutionen oder die Kommunen können Förderanträge für bestimmte Projekte zum Klimaschutz an die EKM stellen. Diese prüft die Anträge und erteilt die Förderzusagen für Projekte. Die jährlich von der EAM-Tochtergesellschaft EnergieNetz Mitte GmbH zur Verfügung gestellten Fördermittel orientieren sich an der jeweiligen Einwohnerzahl der beteiligten Kommunen, in denen die EnergieNetz Mitte das eigene Strom- und Gasnetz betreibt.

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