Kinderferienspiele in Frielendorf

Kinderferienspiele und Abenteuercamp im „Wildniscamp am Silbersee“

Am 24. Juli 2017 fand der Start für die diesjährigen Kinderferienspiele der Gemeinde Frielendorf zum Thema „Indianer“ statt. Trotz des regnerischen Wetters konnte Jugendpfleger Thomas Trieschmann mit seinem Team 85 Kinder im „Wildniscamp am Silbersee“ begrüßen. Die 6 ½- bis 12-jährigen Kinder erwarteten unterschiedlichste Stationen mitten im Wald.

Neben den handwerklichen Dingen, wie das Anfertigen von Gegenständen aus Ton oder das Gestalten von Schmuck und Traumfängern, konnten die Kinder an der Backstation Essen zubereiten. Im Wildnis-Ofen entstanden vielerlei Leckereien, die für alle willkommene Snacks darstellten, wie z. B. Hefeteilchen und Fladenbrote. Im Dutch Oven, einem gusseisernen Topf, der in die Glut gestellt wird, wurden weitere Köstlichkeiten zubereitet. Aus Maiskörnern zauberten die Indianer über dem offenen Feuer Popcorn. Speere, Blasrohre und Tomahawks nahmen Form an bei der Holzstation. Viele Kinder schnitzten sich ihre ganz persönlichen Gegenstände, die sie am Ende der Woche mit nach Hause nehmen durften.
An den Bäumen des „Wildniscamps“ waren „Monkeys“ angebracht. Mit Hilfe dieser Klettergriffe konnten die kleinen Indianer, mit Klettergurt am Seil gesichert, in die Höhe klettern, um die Umgebung auszuspähen.

Zum Ende der Woche trauten sich etliche Kinder in die indianische Sauna. Glühende Steine aus dem offenen Feuer wurden nach und nach mit viel Ruhe und Vorsicht in ein mit Decken und Planen abgedecktes Weidentipi gebracht und erwärmten den besonderen Raum.
Am Freitag, als letzten Tag, konnten die Eltern sich im „Wildniscamp“ ein Bild über die erlebnisreiche Woche machen und den gemeinsamen Abschluss der Kinderferienspiele 2017 miterleben.

Das Abenteuercamp für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren fand in der darauffolgenden Woche bei besserem Wetter statt. Bepackt mit Tasche, Schlafsack und Isomatte ging es vom „Spongebobparkplatz“ los in den Wald. Dreizehn Teilnehmer verbrachten 4 Tage im „Wildniscamp“ und übernachteten dort in Kohten. Über offenem Feuer wurden die Mahlzeiten selbst zubereitet. Die Pizza aus dem Wildnis-Ofen stellte einen besonderen Genuss dar. Neben Kletterangeboten konnten sich die Jugendlichen an der Slakline ausprobieren. Auch die Kanus kamen am Silbersee zum Einsatz. Dank des guten Wetters wurde der Silbersee immer wieder gerne für eine Erfrischung genutzt. Am letzten Abend fand eine Nachtwanderung über das Gelände rund um den Silbersee statt, bevor es dann gegen Freitagmittag hieß, die Taschen zu schultern und aus dem Wildniscamp Richtung „Spongebobparkplatz“ zu wandern.

„Sommer Aktiv“ – Kanufahrt auf dem Silbersee

Unter perfekten Wetterbedingungen und rund 30 Grad fand unter dem Motto „Sommer Aktiv“ am Mittwochnachmittag, 19. Juli 2017, das Kanufahren am Silbersee statt.
Jugendpfleger Thomas Trieschmann, René Lamers, Jonas Komossa und Niklas Fellner sorgten dafür, dass die motivierten Teilnehmer so oft und lange wie möglich auf dem Silbersee herum paddeln konnten. Mit drei sich ständig abwechselnden Kanus hatten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, mit einem der vier Betreuer eine große Runde auf dem Silbersee zu fahren. Schnell sahen die Ruderbewegungen professionell aus und der Spaß war allen Kindern und Jugendlichen sowie den anwesenden Eltern anzusehen.

Die Schlange vor den ständig an- und ablegenden Kanus riss nicht ab, da über den Nachmittag verteilt insgesamt mehr als 80 Kinder und Jugendliche das Paddel auf dem Silbersee geschwungen haben. Aufgrund dessen, dass in ein Kanu maximal vier Personen passen und eine davon immer ein Betreuer war, der die Aufsicht und das „Ruder“ übernahm, konnten maximal drei Kinder pro Kanu mitfahren. Somit war es auch für die Betreuer eine gute Gelegenheit, bei schönem Wetter ein kleines bisschen Sport zu treiben.

Zünftige Reise durch Frielendorf – Heute hier und morgen fort

Am vergangenen Dienstag hatte die Gemeinde Frielendorf einen nicht ganz so alltäglichen Besucher. Tobias Süßmann ist Dachdecker- bzw. Schieferdeckergeselle. Der nette und aufgeschlossene Geselle ist nach seiner Lehrzeit (Freisprechung) seit nun bereits eineinhalb Jahren in Deutschland unterwegs. Er holt sich auf seinem Weg in verschiedenen Gemeinden und Städten als Nachweis seiner Reise einen Stempel oder ein Dienstsiegel und sammelt auf seinem Weg Erfahrungen in seinem und auch anderen Handwerken. So reist er umher und nimmt, wenn möglich, viele verschiedene Arbeiten an, um seine Fertigkeiten zu schulen, Schlafgelegenheiten zu finden und die Reise so zu ermöglichen. Als er zu Besuch im Rathaus der Gemeinde Frielendorf war, trug er Bürgermeister Thorsten Vaupel eine Rede vor und bat anschließend um einen kleinen Obolus, um seine Reise zu unterstützen und zu erleichtern.

Tobias Süßmann gehört der Vereinigung der rechtschaffenen fremden Zimmer- und Schieferdeckergesellen an. Als Geselle in dieser Vereinigung gibt es einige Regeln zu beachten: Wie er uns berichtete kommt er ursprünglich aus Berlin. Seiner Heimat darf er sich allerdings während der „drei Jahre und einem Tag“-Reise nur in Ausnahmefällen annähern – 50 Kilometer um den Heimatort herum reicht die sogenannte Bannmeile. Des Weiteren legt er alle Strecken zu Fuß zurück. Allerdings ist Trampen auch erlaubt. Wie er berichtete, brauchte er dank der freundlichen Mitfahrgelegenheiten von Hamburg nach München nur einen Tag.


Foto: Bürgermeister Thorsten Vaupel mit Schieferdeckergeselle Tobias Süßmann

Nachdem Herr Süßmann, oder Tobias wie er sich direkt vorgestellt hat, uns kurz von sich erzählt hat, machte er sich in seiner schwarzen Manchestertracht und dem Stenz (Wanderstab der reisenden Gesellen) weiter in Richtung Schwalmstadt. Wir wünschen Ihm auf seiner noch langen Reise alles Gute.

Neuer Radwegebeauftragter der Gemeinde Frielendorf

Herr Kurt Schury wurde im Jahr 2001 zum ehrenamtlichen Radwegebeauftragten der Gemeinde Frielendorf berufen. Diese Aufgabe führte er mit viel Engagement, Umsicht und Freundlichkeit aus. Nun möchte sich Herr Schury von dieser Aufgabe zurückziehen.

Herr Bürgermeister Vaupel bedankte sich mit einem Präsent bei Herrn Schury für die gute und angenehme Zusammenarbeit in den letzten Jahren und wünschte ihm alles Gute für seine Zukunft.

Kürzlich wurde Herr Arno Kilian aus dem Frielendorfer Ortsteil Großropperhausen als neuer ehrenamtlicher Radwegebeauftragter bestellt.

Die Aufgaben eines Radwegebeauftragten sind u. a.:

  • Überprüfung der Beschilderung der Radwege und des baulichen Zustandes
  • Überprüfung von Querungsstellen an Radwegen und -routen
  • Vorschläge zur Optimierung von Radrouten
  • Ansprechpartner für Bürger/innen in Fragen des Radverkehrs
  • Koordinative Aufgaben


Bild (v. l. n. r.): Bürgermeister Thorsten Vaupel, Radwegebeauftragter Arno Kilian, Kurt Schury

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Herrn Kilian und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner Tätigkeit als ehrenamtlicher Radwegebeauftragter.

„Sommer Aktiv“ – von Pizza bis Kino

Am Mittwoch, 12. Juli 2017, hat eine weitere Veranstaltung unter dem Sommerferienmotto „Sommer Aktiv“ stattgefunden. Jugendpfleger Thomas Trieschmann und René Lammers wurden von Katharina Späth, Sabine Peter und Silke Köster, die der „Jugend und Sozialkommission – Arbeitsgruppe Jugend“ angehören, unterstützt und haben am Dorfplatz in Verna ein Backen mit anschließendem Kino veranstaltet. Unterstützt wurden sie von Heidrun Ganz und Gerhard Baier vom Backhausverein Verna. Das Backen fand im Backhaus am Dorfplatz in Verna statt. Die rund 20 Kinder, welche sich für das Backen angemeldet hatten, bekamen zu Beginn eine Einweisung in das Backgebäude, den Ofen und grundlegende Dinge, die sie bei den Zubereitungsarbeiten zu beachten hatten.

Die Kinder zeigten sich schnell vom großen Ofen begeistert und konnten es kaum erwarten das noch unbekannte Essen zuzubereiten. Nachdem Jugendpfleger Thomas Trieschmann in die Runde fragte, was es wohl zu Essen geben könnte, lagen die ersten Tipps direkt richtig. Auf der Speisekarte stand, die wohl bei allen Kindern beliebte, Pizza. Dazu gab es noch Apfeltaschen und Teiglinge.

Anschließend wurden die Kinder in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hatte eine Aufgabe und kam dieser auch mit Begeisterung nach. Die einen schnitten die Äpfel für die Apfeltaschen, die zweite Gruppe schnibbelte die Pilze und Paprika für die Pizza, die dritte bereitete den Teig vor und die vierte Gruppe wartete mit den Nudelhölzern darauf den Pizzateig auf die Bleche zu bringen.


Bild: Der selbstgeschnittene Belag für die Pizza.


Bild: Der selbstgemachte und ausgerollte Pizzateig.

So hatten die Kinder, unter Aufsicht der Betreuerinnen und Betreuer, Spaß an der Zubereitung der Pizza und Apfeltaschen. Anschließend wurde die Pizza belegt und landete im Ofen. Währenddessen warteten die Kinder und spielten auf dem angrenzenden Spielplatz.

Nachdem alle gesättigt waren, lud Jugendpfleger Thomas Trieschmann und sein Team zur anschließenden Kinovorstellung ein. Diese fand in der Festscheune neben dem Dorfplatz Verna statt. Dort wurde den nun rund 50 Kindern ein unterhaltsamer Film gezeigt. Nach der 17 Uhr-Vorstellung wurde später um 20:30 Uhr noch ein weiterer Film für die Jugendlichen gezeigt. Wie es sich für einen Kinobesuch gehört, wurde in der Pause natürlich Popcorn ausgeteilt.


Foto: Kinovorstellung in der Scheune.

In den kommenden Wochen werden noch einige Veranstaltungen unter dem Motto „Sommer Aktiv“ stattfinden. Zu finden sind die genauen Daten unter www.frielendorf.de.

„Sommer Aktiv“ – Klettern am Klosterpark

Am Mittwoch, 5. Juli 2017, fand im Klosterpark Spieskappel ein Klettern für Groß und Klein statt. Das Sommerferienmotto „Sommer Aktiv“ beinhaltet viele abwechslungsreiche Veranstaltungen. So fand das Klettern unter der Leitung von Jugendpfleger Thomas Trieschmann quasi als Startschuss für die Angebote der kommenden Wochen statt.

Bei perfekten Wetterbedingungen konnten sich die begeisterten Kinder an insgesamt vier verschiedenen Kletterstegen ausprobieren. Thomas Trieschmann, René Lamers und Lukas Viehmann zeigten viel Geduld und hatten sichtlich Spaß daran, mit den rund 30 Kindern ihre Erfolge zu feiern. Drei der vier Hindernisse konnten die Kinder ohne Hilfe, aber unter ständiger Betreuung, austesten.

Die sogenannte „Burma Bridge“ war für die ersten Schritte genau richtig. Sie befand sich ca. einen halben Meter über dem Boden und die begeisterten Kletterer sind von Schlaufe zu Schlaufe gehangelt und haben somit schnell ihre ersten Ängste am Klettern überwinden können. Neben der „Burma Bridge“ wurde noch eine sogenannte „Slackline“ angeboten. Dabei balanciert man über ein dünnes, aber etwas breiteres Seil und findet so die Balance. Hierbei konnten sich die Kinder über ihren Köpfen an einem weiteren Seil festhalten, um sich gegebenenfalls aufzufangen.


Bild: Lukas Viehmann legt das Klettergeschirr an.

Wer danach noch nicht genug hatte ist mit professionellem Equipment, welches fachmännisch von Lukas Viehmann angelegt sowie kontrolliert wurde, unter doppelter Sicherung auf einen Walnussbaum geklettert. An diesem wurden Tritt- und Griffbefestigungen angebracht, um den Aufstieg zu erleichtern. So wollte kaum ein Kind mehr vom Baum herunter steigen. Während einige ungeduldig auf die nächste Kletterrunde warteten, haben sich andere in der errichteten Riesenbaumschaukel hin und er baumeln lassen. War das Kind vom Klettern zu erschöpft, mussten auch mal die Eltern den nötigen Schwung für die Schaukel geben. Aber auch bei Ihnen ist die „Sommer Aktiv“-Veranstaltung sehr positiv angekommen und alle zeigten viel Geduld mit den kaum pausierenden Kindern.


Bild: Jugendpfleger Thomas Trieschmann sichert den begeisterten Kletterer.

In den kommenden Wochen werden noch einige Veranstaltungen unter dem Motto „Sommer Aktiv“ stattfinden. Zu finden sind die genauen Daten unter www.frielendorf.de.

Der Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises informiert über folgendes Problem: Waschbären und Füchse in Ortschaften

Bei den Städten und Gemeinden sowie beim Schwalm-Eder-Kreis gehen derzeit verstärkt Beschwerden und Anfragen wegen der Anwesenheit von Füchsen und Waschbären in den Ortsbereichen mit der Bitte um Abhilfe ein. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die zunehmend die Scheu verlierenden Tiere als Krankheitsüberträger und als Schädiger an Gebäuden und Grundstücken auftreten können.

Nachdem die hessische Umweltministerin Priska Hinz eine neue Jagdverordnung erlassen hat, dürfen beide Arten ab 01. März nicht mehr bejagt werden. Die Schonzeit für Waschbären endet am 31. Juli, die für Füchse am 15. August. Auch danach dürfen diese nicht innerhalb von Ortschaften geschossen werden.

In Ausnahmefällen ist die Erteilung einer Genehmigung zum Lebendfang für besonders geschulte Jäger durch den Landkreis möglich.

Betroffene Bürgerinnen und Bürger wenden sich bitte an ihre Gemeinde bzw. an den zuständigen Jagdausübungsberechtigten. Ausnahmegenehmigung können bei der Unteren Jagdbehörde des Schwalm-Eder-Kreises beantragt werden. Bei Vorlage entsprechender Unterlagen wird die Genehmigung nach Aussage des Ersten Kreisbeigeordneten Jürgen Kaufmann zeitnah erteilt.

Vizelandrat Kaufmann unterstützt auch die Forderung an Umweltministerin Hinz, die Jagdverordnung noch einmal zu ändern. „Es kann nicht sein, dass Hausbesitzer durch diese Verordnung verschärft, zusehen müssen, wie immense Schäden an ihrem Eigentum durch Waschbärenbefall entstehen oder Kinder nicht mehr draußen spielen dürfen, weil Füchse sich im Garten befinden.“, so Kaufmann. Die Jäger ruft er auf, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, die Tiere in ihren Jagdrevieren zu erlegen und so den Druck von den Siedlungsbereichen zu nehmen.

Weiterhin weist Kaufmann darauf hin, dass aus dem gleichen Ministerium die Biodiversität als wichtiger Schwerpunkt gesetzt ist, man aber scheinbar sehenden Auges in Kauf nimmt, dass durch die rasante Ausbreitung des nicht heimischen Waschbären und seines Fressverhaltens die Artenvielfalt gefährdet wird, indem ihm z. B. immer mehr Vogelbruten zum Opfer fallen.

Um nicht noch mehr Wild in die Siedlungsbereiche zu locken, bzw. Schäden an Gebäuden (z. B. am Dämmmaterial), an Grundstücken und Gartenanlagen zu vermeiden, sollten laut Kaufmann aber von der Bevölkerung auch folgende grundlegenden Verhaltensregeln beachtet werden:

Die Tiere sollten keinesfalls gefüttert werden.

Lebensmittelreste, wie z.B. Fleisch, Obst und Brot gehören nicht auf den Kompost.

Ferner sollte durch Schutzmaßnahmen das Eindringen in Gebäude verhindert werden. Der Auf-stieg auf das Dach kann durch Manschetten oder mit Dreivierteltrichtern an Dachrinnen gesi-chert werden. Bäume und Sträucher müssen soweit zurückgeschnitten werden, dass ein Über-springen auf das Dach nicht möglich ist. Einstiege müssen mit solidem Baumaterial verschlossen werden. Katzenklappen sollten nachts verschlossen bleiben, bzw. der eigenen Katze mittels Chip der Zugang ermöglicht werden.

Haustiere die Kontakt mit Wildtieren haben können, sollten gegen Tollwut und Staupe geimpft werden und regelmäßig Wurmkuren machen.

Die Gemeinde Frielendorf bildet erfolgreich aus

Für eine beruflich erfolgreiche Zukunft ist eine Ausbildung unabdingbar. Die Gemeinde Frielendorf bietet mit den Möglichkeiten einer Ausbildung oder Praktika mit individueller und umfassender Betreuung eine gute Voraussetzung, die Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Frau Aileen Zakostelezky, die uns seit September 2014 unterstützt, hat nach ihrer dreijährigen Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten die letzte Hürde erfolgreich gemeistert. „Wir gratulieren ihr und beglückwünschen sie im Namen aller Kolleginnen und Kollegen zur bestandenen Abschlussprüfung und wünschen ihr für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute“, sagt Bürgermeister Thorsten Vaupel. Wir freuen uns sehr, Frau Zakostelezky in ein befristetes Arbeitsverhältnis übernehmen zu können.

Bild (v.l.n.r.): Ausbilderin Swetlana Kaiser, Verwaltungsfachangestellte Aileen Zakostelezky, Bürgermeister Thorsten Vaupel

Zu den Aufgaben während und nach der dreijährigen Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten gehören die Rechtsanwendungen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen. Des Weiteren sind sie Ansprechpartner/innen für Organisationen und ratsuchende Einwohner/innen. Sie erledigen die allgemeinen Verwaltungsarbeiten in Zusammenarbeit mit den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern.

Die praktische Ausbildung wird in theoretischer Hinsicht durch den Unterricht an der Berufsschule und am Verwaltungsseminar des Hessischen Verwaltungsschulverbandes in Kassel unterstützt. Für die Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten sollten gute Deutsch- und Mathematikkenntnisse, Interesse an der EDV sowie ein gutes Sozial- und Arbeitsverhalten vorhanden sein.

Sollten Sie nach einer abwechslungsreichen und zukunftsorientierten Ausbildung wie der zur /zum Verwaltungsfachangestellten streben sowie einem erfahrenen und hilfsbereiten Team beiwohnen wollen, ist dies bei der Gemeinde Frielendorf möglich. Wir bilden aus!

Unsere Freibäder in Frielendorf und Großropperhausen haben ab Donnerstag, 1. Juni 2017, für Sie geöffnet!

Öffnungszeiten:

In den Sommerferien: 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr

(Für Frühschwimmer mit Jahreskarte und Haftungsausschluss in Großropperhausen und Frielendorf ab 9:00 Uhr.)

Außerhalb der Sommerferien: 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr

(Für Frühschwimmer mit Jahreskarte und Haftungsausschluss in Großropperhausen ab 10:00 Uhr, in Frielendorf ab 9:00 Uhr.)

Die Gebührenordnung für die Freibäder der Gemeinde Frielendorf finden Sie hier.


Freibad Frielendorf

Anschrift: Stettiner Straße 14, OT Frielendorf

Das Freibad Frielendorf verfügt über knapp 1.000 m² Wasserfläche (inkl. Kinderplanschdecken). Eine Absorberanlage sorgt für angenehme Wassertemperaturen.

Das Kombibecken mit Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken und dem Sprungbereich, das mit Sonnensegel beschattete Kinder­planschbecken und die großzügig angelegte Liegewiese sind ein erfrischendes Sommervergnügen in der Region. Machen Sie es sich doch am Kiosk mit Freiterrasse bequem.

Das Freibad verfügt des Weiterem über

  • einen Ein-Meter-, einen Drei-Meter-Sprungturm und Startblöcke,
  • eine Breitrutsche mit drei Rutschbahnen von 10 m Rutschlänge,
  • einen Basketballkorb und ein Beach-Volleyballfeld.


Freibad Großropperhausen

Anschrift: Schwimmbadstraße, OT Großropperhausen

Das kleine, familiäre, idyllisch gelegene Freibad Groß-ropperhausen mit Kinderplanschbecken verfügt über knapp 600 m² Wasserfläche (inkl. Kinderplanschbecken) und ist während der Sommermonate geöffnet. Eine Absorberanlage sorgt für angenehme Wassertempe­raturen. Machen Sie es sich doch am Kiosk mit Freiterrasse be­quem.

Das Freibad verfügt des Weiterem über

  • ein Ein-Meter-Sprungturm,
  • eine Kinderwasserrutsche,
  • Tischtennisplatte und einen Tischfußball-Kicker,
  • eine Freiluft Großschachanlage und einen Kicker.

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke überreichte Förderbescheid für Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) zwischen der Stadt Homberg (Efze) und der Gemeinde Frielendorf

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke übergab im Homberger Rathaus einen Förderbescheid an die Bürgermeister Dr. Nico Ritz (Homberg) und Thorsten Vaupel (Frielendorf) zur Förderung der Interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Frielendorf und Homberg (Efze). Mit dabei waren Landrat Winfried Becker, der Homberger Abteilungsleiter der Finanzdienste Ralf Debus, Michael Bühn vom Fachdienst Gremien und interne Dienste der Gemeinde Frielendorf und die Mitarbeiterinnen der Gemeinschaftskasse.

Die beiden Kommunen erhalten zusammen 50.000 € als Zuweisung aus dem Landesausgleichstock für die Bildung der Gemeinschaftskasse Homberg (Efze)-Frielendorf. Die gemeinsame  Wahrnehmung der Kassenaufgaben umfasst u.a. die Führung der laufenden Kassengeschäfte beider Kommunen  sowie das Mahnwesen und die Zwangsvollstreckung.  Mit der Zuweisung wird diese besondere interkommunale Zusammenarbeit finanziell gewürdigt und gefördert. Der Effizienzgewinn, der durch die Gemeinschaftskasse erwartet wird, soll mit dieser Summe ermöglicht werden, weshalb dieser auch bis zum vereinbarten Termin 2021 gegenüber dem Ministerium zu dokumentieren ist, sagte der Regierungspräsident.

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke dankte den Mitarbeitern beider Verwaltungen, dass sie geholfen haben, neue Kapazitäten frei zu machen. Sein Dank galt auch den beiden Bürgermeistern, „bei denen offensichtlich die Chemie stimmt“, so Dr. Lübcke. „Denn nur, wo Menschen zusammenpassen, kann Interkommunale Zusammenarbeit gelingen.“

Wichtig sei nicht in erster Linie eine Kosteneinsparung, sondern „dass Verwaltung effizient gestaltet wird und dass Wege und der Service für die Bürger besser werden“, sagte der Regierungspräsident.

„In Zeiten klammer Kommunen-Kassen sparen beide Kommunen  durch die Bündelung von Aufgaben und Kompetenzen auch Kosten ein. Die interkommunale Zusammenarbeit wird daher künftig das Kernstück bei der Verwaltungskosteneinsparung bilden“,  erklärte Frielendorfs Bürgermeister Thorsten Vaupel  den Sinn und Zweck der Interkommunalen Zusammenarbeit.

Landrat Winfried Becker freute sich, dass der Förderbescheid übergeben worden ist. Für die Interkommunale Zusammenarbeit brauche man Vertrauen. Und zwischen den Kommunen Homberg und Frielendorf sei es offensichtlich vorhanden, so der Landrat.

Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz betonte, dass die Interkommunale Zusammenarbeit zwischen beiden Kommunen auf allen Ebenen sehr gut funktioniert habe. Man sei in der Gemeinschaftskasse gut aufgestellt mit Fortbildungen der Mitarbeiter und der technischen Ausrüstung. Die 50.000 € seien schon für die neue Software des digitalen Rechnungsworkflows ausgegeben worden.

Dr. Ritz bedankte sich beim Hessischen Staatsminister Peter Beuth und beim Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke und beim  Landrat Winfried Becker dafür, „dass Sie unser gemeinsames Projekt als förderwürdig eingestuft haben.“  Man habe gemeinsam noch einiges vor und man würde sich freuen, weiterhin diese Fördermöglichkeit in Anspruch nehmen zu dürfen.

Thorsten Vaupel: „Unser nächstes Thema der Interkommunalen Zusammenarbeit ist der Bereich der Kämmerei.“

Freuen sich über den Förderbescheid, v.li.n.re.: Landrat Winfried Becker, die Bürgermeister Dr. Nico Ritz und Thorsten Vaupel, Silvia Gumbel, Helga Fenner, Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, Heike Klotzbach, Michael Bühn und Ralf Debus.
Foto: Uwe Dittmer

Der Hintergrund: Kassen werden gemeinsam verwaltet

Die Kreisstadt Homberg (Efze) und die Gemeinde Frielendorf rücken durch die gemeinsame interkommunale Zusammenarbeit enger zusammen. Die beiden Kommunen erledigen die Kassenführung gemeinsam.  Mit der vollzogenen Zusammenlegung in die Gemeinschaftskasse Homberg (Efze)-Frielendorf inklusive Vollstreckung ist der Grundstein für die weitere Zusammenarbeit beider Kommunen auf interkommunaler Ebene gelegt.  (di)